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Das Hauptstadt des Landes von Alexander dem Großen und von Vicky Leandros ist für Urlauber attraktiver denn je.

Von Dennis Klein

Als wir Teutonen noch durch die Wälder schlichen, war Griechenland bereits eine hoch entwickelte Demokratie, in der Männer untereinander gerne mal ein Schäferstündchen hatten. Kein Wunder also, dass Athen eines der heißesten Destinationen für schwulen Städteurlaub ist und fast alles bietet: Eine großartige Szene, ein gutes Shopping-Angebot und natürlich Historisches bis zum Abwinken.

Die Hauptstadt Griechenlands erscheint heute als interessante Mischung zwischen antikem Erbe und moderner Metropole. An jeder Ecke gibt es etwas, das von historischer Wichtigkeit ist. Angenehm – gerade für laufsüchtige deutsche Touristen – ist das großartige Netz an Gehwegen, mit denen man das Zentrum zu Fuß erobern kann. Zwar schränkt der allgegenwärtige Smog die Freude teilweise ein. Allerdings gibt es alle paar Meter ein Café, ein Museum oder andere interessante Anlaufpunkte, bei denen man stilvoll Luft schnappen kann. Und in den zahlreichen Schwulenbars helfen sich die Kellner gerne bei der Suche nach Sehenswertem.

Das älteste schwule Viertel ist Makrygianni (direkt unter der Akropolis) und Koukaki. Hier gehen wegen der zentralen Lage und der guten Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den vielen Bars Touristen ein und aus. Inzwischen hat sich aber auch ein zweites Homo-Zentrum in Gazi herausgebildet. Das hat sich in den letzten Jahren zum wahren Künstlerviertel gemausert, in das auch viele Schwule ziehen. Tagsüber kann man hier in Cafés und Restaurant abhängen und abends auf die Piste gehen. Hier ist auch der heißeste Tanzschuppen der Stadt beheimatet, der Sodade Club. Hier haben sich die Trendsetter der griechischen Hauptstadt ein zweites Zuhause eingerichtet. Besonders empfehlenswert: Jeden Montagabend kann bei der "Greek Night" den Klängen von Hellas gelauscht werden. Mal eine Abwechsung von Madonna und Co…

Griechenland bietet aber viel mehr als Athen – und die Republik gerade mal ein Drittel der Fläche Deutschlands hat, kann man sehr schnell rumkommen. So ist die antike Stadt Delphi weniger als drei Autostunden von Athen entfernt. Hier schnuppert man beim Besichtigen des Tempels von Apollo historische Luft. Mehrere andere Tempel, ein Theater und ein antikes Stadion sind ebenfalls atemberaubend. Wer es sportlich mag, sollte sich einen Trip nach Olympia gönnen. Von Athen aus ist der Geburtsort der Sommerspiele gut vier Stunden mit dem Auto entfernt. Hier haben die Olympioniken nackt unter der Statue von Zeus ihre Kräfte gemessen.

Gerade auf dem Land sollte man sich als Tourist allerdings nicht zu offen seine schwule Neigung zeigen. Zwar gilt Griechenland als Wiege der europäischen Homosexualität – allerdings hat die Schwulenfeindlichkeit der griechisch-orthodoxen Kirche ihre Spuren hinterlassen. Gleichgeschlechtlicher Sex wurde zwar bereits 1951 legalisiert (in Deutschland: 1968). Allerdings ist die Akzeptanz eher niedriger als hierzulande. So sprachen sich bei einer Umfrage der EU nur 16 Prozent der Griechen für die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben aus (EU-Schnitt: 44 Prozent, Deutschland: 52 Prozent). Aber tief drinnen sind die Griechen doch die geblieben, die sie schon vor 2.500 Jahren waren: Schöne Ouzo-trinkende Menschen mit noch schöneren Gebäuden.

Ankunft
Eine große Auswahl an Linien fliegt den Elefterios-Venizelos-Flughafen in Athen an, darunter auch die günstigen Anbieter Air Berlin und Germanwings. Der Flughafen befindet sich zirka 30 Kilometer östlich von der griechischen Hauptstadt. Die Innenstadt ist leicht mit der Metro oder einem 24-Stunden-Bus-Dienst zu erreichen. Eine Taxifahrt ins Zentrum dauert gut 30 Minuten und kostet ungefähr 20 Euro.

Mobilität
In Athen selbst sollte man sich das gute Tram- und Busnetz zunutze machen. Günstige Wochentickets sind für Vielfahrer zu empfehlen. Wer etwas Landluft schnuppern will, ist dagegen mit einem Mietwagen am besten aufgehoben. Da auf die Benzinpreise in Griechenland weit weniger Steuern aufgeschlagen werden, ist das zudem ein recht preiswertes Vergnügen.

Ausgehen
Besonders empfehlenswert ist das Künstlerviertel Gazi. Hungrige sollten beim Restaurant Prosopa schlemmen (Konstantinoupoleos 84, www.prosopa.gr). Es bietet eines der besten Menüs Athens und befindet sich direkt im Zentrum des Homoviertels. Abends darf der Club Sodade in keinem Partyprogramm fehlen (Triptolemou Str., www.sodade.gr).

Must See
Alle Sehenswürdigkeiten zu sehen, würde mindestens ein Jahre dauern. Die Akropolis sollte erster Anlaufpunkt sein. Um echte griechische Luft zu schnuppern, muss auch der Agora-Markt nördlich der Akropolis mitgenommen werden. Hier hatte schon Sokrates philosophiert.



#1 nikAnonym
  • 09.01.2010, 15:02h
  • was fuer ein schwachsinniger text. der mensch hat keine ahnung von der stadt !

    das gay viertel der stadt befindet sich in gazi !
    schwule clubs, saunas, sex clubs, usw.

    metrostation: kerameikos
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