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Bischkek (queer.de) - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat eine Razzia der Räume der größten kirgisischen Homo-Gruppe in der Hauptstadt Bischkek scharf kritisiert. Demnach sind die Behörden in ein Zentrum der Organisation Labrys am 8. April gestürmt, als dort gerade ein Abendessen für Homo-Aktivisten stattfand.

Die Polizei hat Akten beschlagnahmt, darunter auch Mitgliederlisten. Außerdem wurden alle Anwesenden verhaftet, die keine Ausweispapiere bei sich trugen, obwohl in Kirgisien das Mitführen von Personalausweisen nicht Pflicht ist. An der Veranstaltung haben auch Mitglieder der niederländischen Homo-Gruppe COC teilgenommen. Eine kirgisische Nachrichtenagentur berichtete über die Razzia unter der Überschrift: "Kirgisische Polizei geht gegen Päderasten und Prostituierte aus den Niederlanden vor".

Kirgisien ist eine ehemalige Sowjetrepublik, die 1991 ihre Unabhängigkeit erlangte. In dem mehrheitlich muslimischen Land wurde Homosexualität 1998 legalisiert. (dk)



#1 XAnonym
  • 22.04.2008, 08:44h
  • Vielleicht arbeiten die Polizeibehörden der Staaten mit Turk-Bevölkerung jetzt verstärkt zusammen wenn's um Homosexualität geht!?

    Erst die Razzia in Istanbul, jetzt in Bischkek ... nächste Woche vielleicht in Baku, Astana, Almaty oder Taschkent?!

    Schade, wo doch gerade die Ex-Sowjetrepubliken im Kaukasus und Zentralasien, sowie die Türkei Homosexuellen gegenüber bisher eher tolerant oder wenigstens gleichgültig waren.

    Aber über erstarkende islamische Tendenzen im täglichen Leben und auch der Politik in diesen Ländern liest man ja leider immer häufiger. Da kann man Homo-Gruppen als Buhmann gut gebrauchen und beweisen, dass man gegen "Unmoralisches Verhalten" im Land vorgeht.
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#2 hwAnonym