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Rom (queer.de) - Luciano Moggi, der ehemalige Manager des italienischen Spitzenclubs Juventus Turin, hat in einem Interview erklärt, dass Fußball nichts für Schwule sei. "Es gibt keine Schwulen im Fußball. Ich weiß nicht, ob die Spieler was gegen sie haben, aber ich habe auf jeden Fall was gegen sie", so Moggi im Interview mit dem Internet-Journalisten Klaus Davi.

In den Mannschaften, für die der jetzt 70-Jährige gearbeitet habe, habe es nie einen schwulen Spieler gegeben. "Ich wollte nie einen homosexuellen Spieler. Mit Sicherheit hätte ich keinen unter Vertrag genommen. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich kenne den Sport und ein Schwuler würde hier nie überleben." Fußball sei nicht für Schwule gemacht, weil der Sport "eine spezielle Atmosphäre" habe. "Hier steht man mit anderen nackt unter der Dusche", so Moggi.

Bis 2006 war Moggi Manager bei Juventus Turin und Chef der Spielervermittlungsagentur. Wegen Spielmanipulationen musste er damals zurücktreten. In den 90er Jahren war "der Pate des italienischen Fußballs" bereits zu einer Geldstrafe von umgerechnet 1,5 Millionen Euro verurteilt worden, u.a. weil er Schiedsrichter für freundliches Pfeifen mit Prostituierten versorgte. (dk)



12 Kommentare

#1 CarhelanAnonym
  • 22.04.2008, 14:30h
  • Au Mann, was für ein Gequatsche! Diese Sorte stirbt wohl nie aus. Hoffentlich kommt er mit dieser Unverschämtheit nicht davon! Kein Wunder, daß sich kein Kicker outen will.
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#2 TufirAnonym
  • 22.04.2008, 15:20h
  • "Hier steht man mit anderen nackt unter der Dusche"
    Hmm, schwingt da etwa Neid mit? Homophobie ist immer so eine Sache - ich nehme das ja jedem gerne ab, dass es ihm suspekt erscheint, wenn Männer miteinander herummachen, aber wenn jemand so verzweifelt darauf herumreitet, kommt mir doch der Verdacht, dass er anderen vehement das abspenstig machen möchte, was er sich selbst nicht gönnt ;-)
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#3 ThomasAnonym
  • 22.04.2008, 15:50h
  • Moggi!
    Du bist definitiv sicher vor uns!
    Selbst wenn du dich in der Dusche nach allen verfügbaren Seifen bücken würdest!
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#4 wolfAnonym
  • 22.04.2008, 15:58h
  • passt doch !!! kriminell, schmierig, mit dem aussehen einer kaulquappe, was will man mehr ???
    was meint er wohl mit den speziellen eigenheiten beim fussball ?
    die prolligen machoknalltüten mit gewaltpotenzial ?
    mit 70 immer noch genauso bescheuert, wie mit 15, aber guter katholik !
    wer hält eigentlich solchen idioten jahrelang die stange ?
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#5 LukeAnonym
  • 22.04.2008, 17:54h
  • "Fußball ist nichts für Schwule"

    Für Kriminelle aber wohl auch nicht oder warum durfte Herr Moggi wohl seinen Hut nehmen. Ach ja, er war einer dieser korrupten Fußballmanager, die den Hals nicht voll kriegen und sich mit der Kohle den Hintern abwischen. Wahrscheinlich ist das so eine Italo-Macho-Sache, bescheißen, beklauen, schmieren, halt die Gute alte Mafia - Art, Geschäfte zu machen. Gute alte italienische Tradition halt. Ich schätze sein Hirn hat er auch schon verkauft!!!
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#6 pinoAnonym
  • 22.04.2008, 19:39h
  • Ich denke lieber schwul wie Betrüger und sonstiges vergehen
    Solche männer haben diese problem mit Schwule weil sie sich irgend ein Kontakt wünschen.
    wenn Mann Neidich ist dann will man es vernichten
    Ich schäme mich das es solche Italiener gibt.
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#7 Jamie CroftAnonym
  • 22.04.2008, 21:32h
  • Wie kommt dieser Luciano Moggi überhaupt dazu interviewt zu werden?

    Soweit ich das verstanden habe ist er der EHEMALIGE Manager eines Intalienischen Fussballclubs - woraus ich schließe das er sich mittlerweile aus dem Beruf des Managers zurückgezogen hat bzw. sich zur Ruhe gesetzt hat. Dazu kommt noch, das er 70 ist - es wäre also durchaus logisch, dass er in dem Bereich nicht mehr tätig ist.

    Warum also wird er interviewt? Ich verstehe es nicht. Ich verstehe es wirklich nicht. Und dann posaunt er natürlich noch in die Welt hinaus wie sehr er doch schwule Menschen verachtet.

    Entweder ist er selber schwul und steht nicht dazu oder er wollte einfach nur Hass ausüben. Trotzdem habe ich für sein Handeln kein Verständis - beim besten Willen nicht.
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#8 HugoAnonym
#9 RabaukeAnonym
  • 23.04.2008, 11:06h
  • Oh Moggi....ohhh Moggi blue ohhh moggi blue. Selbst wenn sein Gesicht auf dem besten Brechmittel der Welt abgebildet wäre. Bei solcher Dämlichkeit und dem äußerlichen dazu, würde ich in Schreikrämpfe ausbrechen.

    Mein Gott, da ist in Rom gerade so ein Paffe weg gestorben (queer berichtete), da kommt der nächste "Trudenfuß" ans Mikro.
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#10 SaschaAnonym
  • 25.04.2008, 15:14h
  • @Carhelan: "Kein Wunder, dass sich kein Kicker outen will."

    Das siehst du falsch. Vielmehr gilt:

    Kein Wunder, dass jemand wie Moggi offen seine Homophobie predigen kann (und damit - wie allgemein üblich - alle Jungs, die an Fußball interessiert sind, zur Homophobie erzieht), wenn die große Zahl schwuler Kicker sich nicht endlich outet oder eben kollektiv zwangsgeoutet wird!
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