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Potsdam (queer.de) - Die Universität Potsdam gab bekannt, dass sie eine von Homo-Aktivisten auf dem Campus gehisste Regenbogenfahne toleriere. Das berichten die "Potsdamer Neuesten Nachrichten". Zuvor hatte es die Uni-Leitung auf Anfrage der Homo-Gruppe "QueerUP" abgelehnt, die Regenbogenfahne anlässlich des CSDs zu hissen (queer.de berichtete).

Uni-Vizepräsident Thomas Grünewald erklärte, man werde nichts unternehmen, die Fahne wieder abzuhängen. Eine Billigung sei das aber nicht, denn man wolle "neutral bleiben". Dorit Horn vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AstA) erklärte, das ursprüngliche Verbot der Universität zeige, dass es nach wie vor nötig sei, die Fahne zu hissen. Schwule, lesbische und bisexuelle Studenten seien in Potsdam "unterschwelligen" Konfrontationen ausgesetzt. Insbesondere in der Lehrerbildung müssten schwul-lesbische Belange berücksichtigt werden. (dk)



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#1 RabaukeAnonym
  • 23.04.2008, 15:26h
  • Vernunft hat gesiegt! Ich habe zwar persönlich, auf meine Anfrage an die Uni Potsdam keine Antwort erhalten, aber diese Nachricht ist doch ein positives Ergebnis.
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#2 wolfAnonym
#3 gerdAnonym
  • 23.04.2008, 19:59h
  • Ja gerade in der Lehrerausbildung und in den Schulen fehlt es an der Vermittlung des Pflichtlehrstoffs Homosexualität. Da ist echt noch eine Menge an Schulungs- und Nachhofbedarf in Schulbüchern und in der Lehrerausbildung. Auch wie Lehrer bezüglich Homophobie und allgemeine steigende Agression auf dem Schulhof begegnen, muss verstärkt vermittelt werden.
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#4 TufirAnonym
  • 23.04.2008, 21:26h
  • "was haben bürger und menschenrechte mit "neutralität" zu tun ?"
    Etwa soviel wie die Regenbogenfahne mit Menschenrechten.

    Die bessere Lösung wäre sicherlich gewesen, dass sie Flagge bekennen. Aber immer pissen sie sich nicht ein deswegen.
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