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Manama (queer.de) - Der arabische Inselstaat Bahrain will Lehrer und Ärzte dazu veranlassen, homosexuelle Kinder zu identifizieren, damit diese bestraft werden können. Ein entsprechender Vorschlag wird derzeit im Parlament diskutiert. Die Abgeordneten wollen ein Paket an Gesetzen verabschieden, um gegen Schwule und Lesben vorzugehen. Bereits im Februar hatten Abgeordnete erklärt, ein großes Problem für die Gesellschaft seien schwule Ausländer (queer.de berichtete).

Das von schiitischen und sunitischen Parteien kontrollierte Parlament ist erst im Jahr 2002 gegründet worden. Es beschäftigt sich hauptsächlich mit "moralischen" Problemen. Neben Homosexualität wollen die Abgeordneten unter anderem auch gegen "Hexerei" vorgehen.

Homosexualität ist im 700.000 Einwohner zählenden Bahrain seit der Einführung des britischen Kolonialrechts im Jahre 1956 illegal. Sie kann mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden. Auch nach der Unabhängigkeit von Großbritannien blieb das Verbot in den Gesetzesbüchern bestehen. Dennoch gilt der Inselstaat als einer der toleranteren muslimischen Länder im Nahen Osten. (dk)



19 Kommentare

#1 BjörnAnonym
  • 24.04.2008, 17:28h
  • Doktorspiele können natürlich nur toleriert werden, wenn der Junge am Mädchen tätig ist und dieses auch schon mal physisch etwas - äh - zurechtweist. (So lernen beide was fürs Leben.) Homosexuelle Zehnjährige hingegen müssen mit um so schärferer Bestrafung rechnen, falls sie Kontakt zu Kobolden aufgenommen haben. Dann werden die unmoralischen Unholde in ein Boot gesetzt, mit dem sie auf den Rand der Erdscheibe zutreiben, bis sie von dieser herunterfallen.
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#2 Fred/IsraelAnonym
  • 24.04.2008, 18:22h
  • "Dennoch gilt der Inselstaat als einer der toleranteren muslimischen Länder im Nahen Osten"

    lach - in der tat, wenn es nicht so traurig wäre.
    nunja, hauptsache man ruft schon "faschismus" wenn irgendein christival fest stattfindet oder ein pfaffe einen dummen satz sagt,während in den meisten ländern(meist muslimisch) diese leute in der regierung sitzen und systemathisch leute unterdrücken, sei es frauen, schwule, andere minderheiten. aber zu alledem schweigen kulturrelativierer.
    während es in der westlichen welt die minderheit ist, ist es in den besagten ländern die überwiegende mehrheit.

    islam heißt frieden!^^
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#3 hwAnonym
#4 gayadonisdoAnonym
  • 24.04.2008, 19:04h
  • alles klar, ohne England hätte Bahrain keine Probleme mit den schwulen gehabt.

    Das erste Land, wo nicht der falsche Radikalislamismus schuld an Homophobie ist. muss man sich erst ein mal vorstellen
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#5 quasi modoAnonym
  • 24.04.2008, 19:31h
  • ja, das ist schon sehr untrschiedlich.
    die arabische dschumhūriyyat dschībūtī,
    republik djibuti war französische kolonie und da gibt es keine gesetze gegen schwule. in der republik mali, ebenfalls ehemalige franz. kolonie auch keine. ebenso in der ehemaligen kolonien niger und tschad,
    moslems soweit das auge reicht. indonesien hat auch viele moslems und keine gesetze gegen homosexualität. indien schon, war aber britisch.
    in jordanien, moslems ohne ende, auch keine gesetze.

    ich weiß schon, indien liegt nicht in der gegend
    und calcutta nicht am ganges.

    de.wikipedia.org/wiki/Gesetze_gegen_Homosexualit%C3%A4t
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#6 Fred/IsraelAnonym
  • 24.04.2008, 20:06h
  • und deswegen werden sie wgen anderen punkten angeklagt, sei es sodomie oder erregung der öffentlichkeit.
    von der gesellschaftlichen ächtung gar nicht zu sprechen.
    es gab viele britische kolonien(asien, südamerika), die meisten haben den sprung in die moderne geschafft.

    "Schwule gelten in der arabischen Welt nicht bloss als pervers, sondern als gefährlich perverser Stosstrupp des dekadenten Westens. In einigen Ländern werden sie gnadenlos verfolgt."

    dasmagazin.ch/index.php/alles-bose-kommt-von-hinten/
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#7 hurra DeutschlandAnonym
#8 OliAnonym
  • 25.04.2008, 12:58h
  • Da kann man nur immer wieder den Kopf schütteln, wenn man sieht, wie viele Touristen in solchen Ländern wie eben Bahrain, Dubai oder Ägypten Urlaub machen, besonders dann, wenn es auch noch Schwule oder Lesben sind. Aber auch als Hetero sollte man sich überlegen, wo man sein Geld ausgibt.
    Leider muss für viele im Urlaubsland nur das Wetter und der Preis stimmen. Wen interessieren schon Menschenrechte, erst recht, wenns doch nur um Homos geht.
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#9 AntifredAnonym
  • 25.04.2008, 14:46h
  • @Fred:

    Die meisten Kolonien in Südamerika waren spanisch bzw. portugiesisch. In den wenigen ehemals britischen Kolonien die es in Südamerika gab, gibt es heute schwulenfeindliche Gesetze. Aber das passt ja nicht in dein ultradeutsches Weltbild. Typisch deutscher Rassismus!
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#10 MikeAnonym
  • 25.04.2008, 18:01h
  • Intolerant und Rassistisch sind vorallem islamische Länder(und deren islamophile reaktionäre Verteidiger), und nicht die Leute die dies anprangern.
    Desweiteren sind auch die Leute verantwortlich, die Leute angreifen,die den Finger in die Wunde legen.
    Weil nicht sein darf, was Realität ist.
    Man sollte in der Tat aufpassen, in welche Länder man fährt.
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