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Würzburg (queer.de) - Für den deutschen Katholiken-Chef ist es genauso schlimm, wenn ein Kind bei einem gleichgeschlechtlichen Elternpaar aufwächst oder ein (Hetero-)Elternteil stirbt. Robert Zollitsch spricht sich aus diesem Grund gegen die Homo-Adoption aus. "Wir bedauern es, wenn in einer Familie ein Elternteil stirbt und ein Kind deswegen nicht mehr beide Eltern erleben kann. Das sehen wir als Nachteil an. Auf diesem Hintergrund verstehe ich nicht, warum man eine solche, für die Entwicklung eines Kindes nachteilige Situation konstruieren", erklärte Zollitsch gegenüber der katholischen Zeitung "Tagespost".

Homo-Eltern: Gegen das "Naturrecht"

Wegen der mangelnden Zeugungsfähigkeit sprach der 69-jährige Erzbischof von Freiburg Homopaaren ab, eine Familie sein zu können: "In der Debatte um das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare wird übersehen, dass es Mann und Frau sind, die für neues Leben sorgen", so Zollitsch. Familie entstehe aber dadurch, "dass Mann und Frau miteinander Kinder zeugen". Deswegen sehe er ein Adoptionsrecht für Homo-Paare "nicht im Sinne dessen, was Familie ist und auch nicht im Sinne dessen, was dem Naturrecht entspricht. Ich halte es in diesem Zusammenhang nicht für richtig, Kinder ohne diesen von der natürlichen Ordnung gewollten Bezug zu Vater und Mutter aufwachsen zu lassen", so Zollitsch. Das Bestreben, die Adoption für gleichgeschlechtliche Paare einzuführen, trage nur "bestimmten Wünschen mancher Menschen Rechnung".

Zollitsch sorgte nach seinem Amtsantritt im Februar noch für Wirbel, weil er das Zölibat in Frage stellte (queer.de berichtete).

In Deutschland ist bislang nur die sogenannte Stiefkindadoption vorgesehen, in dem eine Person das leibliche Kind des Eingetrangenen Lebenspartners adoptieren kann. Im Europa werden Homo-Paare im Adoptionsrecht in Schweden, Island, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Belgien und Holland gleich behandelt. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

38 Kommentare

#1 DragonWarriorAnonym
  • 28.04.2008, 14:24h
  • dieses dummdreiste geschwafel seniler greise, die weder von beziehung (zumindest von offen gelebter) noch von erziehung ahnung und damit praktische erfahrung haben geht mir zunehmends auf den geist...

    noch mehr auf den geist gehen mir allerdings politiker, die sich von derart unseriösem geschwätz beeindrucken lassen...
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#2 BjörnAnonym
  • 28.04.2008, 14:30h
  • Usw. usf. blablabla, rhabarbar, rhabarbar, der Herr örtlicher Oberpope hat in den ihm noch verbleibenden Jahren hoffentlich noch viel Spaß auf seiner weiteren Reise ins Dämmerland, und wer in der katholischen Kirche ist, ist selber schuld. Und wenn ein Kind seinen Vater nicht kennt, nicht kennen darf, nicht als Vater ansehen darf, weil der Priester ist, dann breiten wir darüber den Mantel des Schweigens und beten zwei Vaterunser und drei Rosenkränze. Amen.
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#3 RalfAnonym
  • 28.04.2008, 15:03h
  • Jawoll, Euer Demenz! Alleinerziehende,nicht miteinander verheiratete und gleichgeschlechtliche Eltern sind widernatürlich! Und das festzustellen, ist Aufgabe des größten Zusammenschlusses von Kinderschändern auf Erden. Die verstehen mindestens so viel von Naturwissenschaft wie von Moral.
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#4 spukiAnonym
  • 28.04.2008, 15:07h
  • das erinnert mich an meine ex-frau, die meinte, dass sie unseren sohn darauf vorbereiten müsste, ohne vater aufzuwachsen und sie selbst wäre jetzt witwe.

    mittlerweile lebt mein sohn bei uns in einer regenbogenfamilie - irgendwie bin ich gar nicht gestorben .-))))
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#5 PoldiAnonym
  • 28.04.2008, 15:14h
  • dieser alte zöibatäre tagdieb sollte besser selbst kinder zeugen, anstatt tagein und tagaus mit dem herrn zu koitieren und andere moralisch zu verurteilen.
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#6 jochenAnonym
  • 28.04.2008, 15:24h
  • da sieht man mal, dass der herr kardinal keine ahnung hat von der natur...
    mal wieder wird die natur als so ausgelegt ,wie es einem in den ideologischen kram passt.

    in der natur gibt es aber durchaus gleichgeschlechtliche elternpaare ( z. b.möwen ziehen zu ca. 30% ihren nachwuchs in lesbischen familien auf, ), alleinerziehende tiereltern, ...usw...

    gehören diese möwen nicht zur natur?
    ist die natur nur dann natürlich wenn es uns in die ideologie passt?
    - nein , sicher nicht!

    letztendlcih ist doch entscheidend, dass die kinder eine chance haben in einer guten und liebevollen umgebung aufwachsen zu können... der rest ist zweitrangig.
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#7 ChrisAnonym
  • 28.04.2008, 15:41h
  • @ jochen: Ich glaube man kann "alleinerziehende" Tiereltern, wo von Natur aus nur die Mutter den Nachwuchs aufzieht und das Vatertier sich aus dem Staub macht nicht mit dem Menschen vergleichen. Natürlich ist es ein Nachteil für die Kinder, wenn sie nicht mit Mutter + Vater aufwachsen, aber ob es so viel anders ist mit 2 Vätern oder eben 2 Müttern aufzuwachsen oder bei einem/r Alleinerziehende/n - ich denke nicht.
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#8 BjörnAnonym
  • 28.04.2008, 15:56h
  • Sollte die Heilige Mutter Kirche in ihrer unermeßlichen Güte und Weisheit den Jochen nicht erstmal auf den Scheiterhaufen befördern, könnte sie ihre Kraft darauf verwenden, theologisch zu ergründen, woher die lesbischen Möwen kommen. Vielleicht hat Gott da gerade geniest, als er sie schuf?
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#9 ChrisAnonym
  • 28.04.2008, 16:06h
  • Ach und im übrigen: Schwule und Lesben (wie auch alleinerziehende Tiereltern, die lesbisch sind) wurden von Gott nur geschaffen, damit die Gläubigen sehen, was sie auf keinen Fall machen dürfen, wenn sie ins Paradies kommen wollen ...
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#10 HampiAnonym
  • 28.04.2008, 16:27h
  • ach Gott, nun geht es wieder los hier, das Gegiftele gegen Vertreter der katholischen Kirche! Und bei allem Geschrei wird wieder einmal unter den Tisch gewischt, dass eine Kernaussage stimmt: Homosexuelle können sich untereinander nicht fortpflanzen, das ist eine biologische Tatsache. Nicht mehr und nicht weniger, Punkt. Dass zwei Väter oder zwei Mütter auch ein Kind aufziehen könnten, ist wohl auch unbestritten. Ebenso unbestritten ist aber, dass ein Adoptivkind in eine Identitätskrise kommen könnte, wenn es zwei Homos oder zwei Lesben als Eltern hat, denn es ist wohl der verständliche Wunsch jedes Kindes, auch seine leibliche Mutter und den leiblichen Vater zu kennen. Daran rüttelt auch die Tatsache nicht, dass viele Scheidungskinder oder Kinder aus anderen zerstörten Familien (z.Bsp. Vater hat Suizid begangen) genau so schwer daran zu tragen haben, dass sie keinen Kontakt zum eigenen Vater oder zur eigenen Mutter mehr haben. Es ist ja wohl nicht Aufgabe der katholischen Kirche, moderne Strömungen der Gesellschaft zu unterstützen, dann könnte sie gleich auch eine Lesbe zur nächsten Päpstin wählen.
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