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DSDS-Kandidat Fady schmachtet sich in die Herzen und kuschelt mit Dieter Bohlen. Rania dagegen musste gehen.

Von Anne Richter

Die einen lieben die DSDS-Mischung aus Teenagerträumen, Tränen und Talentüberschätzung, die anderen würden die Kandidaten inklusive Jury lieber in den Dschungel schicken – ohne Rückflugticket aber mit vielen Kakerlaken. Doch ganz egal wie man dazu steht, auch am Ende dieser Staffel wird es wieder einen "Superstar" geben, genauer gesagt nach weiteren drei abendfüllenden Shows. Seit Samstag ist klar, dass Rania Zeriri nicht die glückliche Gewinnerin sein wird.

Die verbliebenen fünf Kandidaten mussten in der 6. Mottoshow gleich zwei Mal ran: Erst sollte die Jury mit einem Partyhit begeistert werden, in der anderen Runde standen Balladen auf dem Programm. Rania konnte dabei weder mit "I am so excited" noch mit "Save the best for last" überzeugen. Nach schlechten Kritiken von der Jury ließen auch ihre Fans die gebürtige Niederländerin hängen. Rania ist dennoch nicht unglücklich, sondern "sehr stolz", trotz ihrer erst anderthalb Jahre zurückliegenden Stimmband-OP unter die letzten fünf gekommen zu sein.

Viel besser lief der Abend für Fady Maalouf, den Schnuckel mit dem Schnulzenimage. Er punktete in der ersten Runde mit Rick Astleys Hit "Never gonna give you up". Jurorin Anja Lukaseder fand zwar "den Feten-Fady gewöhnungsbedürftig", war aber dennoch, wie ihre Kollegen, von der Leistung überzeugt. Mit der Ballade "All by myself" war Fady dann voll in seinem Element. Wie zuvor von Dieter Bohlen gewünscht gab er den Schmusebär mit der Schmusenummer. Bohlen zündete dann auch eine Kerze an, wofür sich Fady mit einer kuscheligen Umarmung beim Ex-Mordern Talking-Sänger bedankte. Lukaseder erinnerte sich an ihren ersten Stehblues und selbst der eher spröde "Bär" Läsker zollte höchste Anerkennung: Er verneigte sich.

Ob der amtierende Superstar und "Drecksack" Mark Medlock sich schon Sorgen macht wegen der aufkommenden Konkurrenz? Wird er in Zukunft Bohlens schwule Seite mit Fady teilen müssen? Medlock stellte, ganz im Sinne der perfekten Vermarktungskette, in der DSDS-Show seinen neuen Titel "Summer Love" vor und gab den Kandidaten einige Tipps mit auf den Weg. Am 3. Mai muss der oder die Nächste gehen. Neben Fady sind noch der verträumte Rocker Thomas Godoj, möchte-gern-Christina-Aguilera Linda Teodosiu und die ehrgeizige Monika Ivkic im Rennen, die am Samstag trotz Krankheit überzeugen konnte.

28. April 2008



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33 Kommentare

#1 SaschaAnonym
  • 28.04.2008, 15:07h
  • Warum sollte er???

    Er ist bereits "Superstar", hat eine unvergleichlich bessere Stimme und zudem die Eier in der Hose, vom ersten Tag an offen und selbstbewusst zu seiner sexuellen Identität zu stehen.

    Ob man nun bei Mark Medlock persönlich dahinschmelzt oder nicht: Sein Beitrag für einen selbstverständlichen und offenen Umgang mit schwuler Identität ist unendlichfach höher als der, den man von den allermeisten schwulen Jungs und Männern im "Showbiz" zu sehen bekommt, die in aller Regel das kollektive Selbstverleugnungs- und Verstecksyndrom kultivieren und dafür sorgen, dass diese ach so liberale Branche vor allem eines bleibt:

    aggressiv heteronormativ und ignorant gegenüber sexueller Vielfalt und der Gleichwertigkeit unterschiedlicher sexueller Identitäten! Kein Wunder also, dass junge Männer heute mehr denn je vom ersten Atemzug an auf die Hetero-Schiene als angebliche "Norm" getrimmt werden und effektiv weniger Freiheit haben, sich ohne Ängste und Zwänge von außen sexuell auszuprobieren.

    Umso mehr wünsche ich Fady aber größtmöglichen Erfolg in der Show, um zu sehen, wie weit er mit seiner Selbstverleugnung noch gehen wird.
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#2 ChrisAnonym
  • 28.04.2008, 15:46h
  • Na ja Mark Medlock war ja nie so wirklich erfolgreich und damit sich seine tolle CD überhaupt verkauft, muss er in der DSDS Show auftreten. --- Wurde der Drecksack nicht von seinem "Ehemann" verdroschen? Erinnere mich an so eine Schlagzeile letztes Jahr in der BILD.

    Achja und was heisst Selbstverleugnung. Nur weil der Fady nicht gleich gesagt hat, dass er ein schwuler Drecksack ist, verleugnet er sich doch nicht selbst. Es geht doch eigentlich den Sängern nur um die Stimme und die Musik (RTL natürlich ums Geld) und nicht ihre sex. Identität. Oder gehst du (@Sascha) zB zu einem neuen Arbeitgeber und sagst, stell mich ein - ach und ich bin im übrigen schwul ... eher nicht, oder ?
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#3 CarstenAnonym
  • 28.04.2008, 16:22h
  • Wenn Fady sich offen als homosexuell outet, könnte ihn das sein Leben kosten! Schon mal daran ein Gedankerl verschwendet?
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#4 ChrisAnonym
  • 28.04.2008, 16:55h
  • @ Carsten:

    Ähm dumme Frage: Hat er sich nicht öffentlich geoutet?! Na so ein Ehrenmord ist nicht zu erwarten, da seine Verwandten im Libanon wohnen und von seiner Heirat wissen. Viel gefährdeter sind da Schwule + Lesben mit Migrationshintergrund (aus trad. Familien), die sich outen und damit die Ehre beschmutzen und nicht zu vergessen die Töchter, die sich nicht in eine Zwangsehe zwängen lassen wollen ,,,
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#5 Diz!Anonym
  • 28.04.2008, 17:13h
  • Wow, ist dieser Artikel (und besonders die Überschrift mit der dahinterstehenden Andeutung) dämlich.
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#6 hurra DeutschlandAnonym
  • 28.04.2008, 17:40h
  • Nur mal so die frage: ist das hier nun inzwischen zur schwulen bravo verkommen oder wie?

    Diese Schlagzeile wäre doch eher was für die Verpickelte Pubertierenden Presse und eventuell noch etwas für den Verlag, der in Berlin an der Dutschke Straße ein hochhaus hat....
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#7 SaschaAnonym
  • 28.04.2008, 18:44h
  • @Chris:

    Ähhm, Mark Medlocks erstes Album hat zweimal Gold und einmal Platin eingebracht - wenn das kein kommerzieller Erfolg ist in so kurzer Zeit, was ist es dann???

    Außerdem verdrehst du - wie so viele andere hier - du wieder einmal die Tatsachen:

    In einer Show wie DSDS haben bisher ALLE HETEROsexuellen Kandidaten ganz selbstverständlich über ihre Orientierung bzw. über ihre PartnerINNEN geredet, nur bei schwulen Männern greift wie fast immer das kollektiver Verstecker- und Selbstverleugnungssyndrom um sich.

    Übrigens keine Ausnahme im Musik-, Film- und Fernsehgeschäft, wenn man den Aussagen zahlreicher Insider oder der eigenen Beobachtungsgabe Glauben schenken darf.

    Wenn wir selbst unsere sexuelle Identität für etwas halten, das man mit aller Macht verstecken sollte, dann brauchen wir uns wahrlich nicht zu wundern, dass die so genannte Mehrheitsgesellschaft uns und unsere Identität ganz genauso behandelt!

    Veränderung beginnt eben auch und gerade und diesem Punkt bei einem bzw. bei uns selbst!!!
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#8 StänderAnonym
#9 smallAnonym
  • 28.04.2008, 21:14h
  • Was dient der Sache eigentlich mehr?

    Ein schriller, durchgeknallter Paradiesvogel wie Mark Medlock, vom ersten Tag an sein Schwulsein der geneigten Öffentlichkeit in allen Einzelheiten aufoktroierend und nebenbei so ziemlich alle schwulen Klischees bedienend?

    Oder ein Faddy Maalouf, der Durchschnittstyp von Nebenan, ehr still und zurückhaltend, sympathisch und unauffällig... eben nicht das typische Klischee erfüllend.
    Er ist schwul, na gut... keine große Nummer... weiter im Text..
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#10 SaschaAnonym
  • 28.04.2008, 23:55h
  • @ #9:

    Einem selbstverständlich offenen und selbstbewussten Umgang mit homosexueller Identität dient es, wenn man mit ihr ebenso offen und selbstverständlich umgeht, wie alle Heterosexuellen das mit ihrer sexuellen Identität auch tun.

    Von denen verlangt interessanterweise niemand, dass sie sich in diesem Punkt "zurückhalten". Deine Einstellung ist also das beste Beispiel für das schwule Selbsterniedrigungssyndrom, dessen "Anhänger" meinen, einen wichtigen Teil ihrer persönlichen Identität kleinreden oder ausblenden zu müssen, um ja nicht das Wohlgefallen der so genannten Mehrheitsgesellschaft zu verspielen. Wenn schon schwul, dann bitte nicht "an die große Glocke hängen".

    Vor diesem sachlichen Hintergrund erscheint alles andere, z. B. dass du Mark Medlock als "Paradiesvogel" diffamierst, sehr nebensächlich. Dem kommerziellen Erfolg nach zu urteilen kommt er offenbar auch jenseits der Community ziemlich gut an. Das soll unsere Klemmschwester Fady ihm erstmal nachmachen.
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