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  • 28. April 2008, noch kein Kommentar

Mike Oldfields neues Werk "Music Of The Spheres": mal ohne Synthie, dafür mit klassischem Orchester

Von Carsten Weidemann

Die Sphären und ihre Klänge begeistern und bezaubern die Menschheit. Jeder hat eine Vorstellung von dieser überweltlichen "Musica Universalis" - auch Goethe, Pythagoras oder Sloterdijk - aber Niemand hat sie je gehört. Mit "Music Of The Spheres", seinem jetzt erscheinenden symphonischen Meisterwerk mit Gastauftritten von Starpianist Lang Lang und Stimmwunder Hayley Westenra, präsentiert der britische Erfolgsmusiker Mike Oldfield jetzt seine Interpretation dieser hörbar gewordenen Sphärenklänge.

Mit diesem so allumfassenden wie persönlichen Album krönt der Musiker, Komponist, Produzent, Toningenieur und Visionär jetzt seine 40-jährige Karriere. Was der britische Superstar mit "Tubular Bells", dem bis heute erfolgreichsten Instrumentalalbum eines Solokünstlers, in Gang setzte, bekommt hier neuen Auftrieb, vollen Ton und weiten Raum. Wunderschön und substantiell, melodiös und mysteriös, dabei so eingängig wie ausdrucksvoll, übersetzt der 54-jährige auf diesem Album seine höchst originellen und innovativen musikalischen Konzepte vom eigenbrötlerischen Mehrspur-Exzess ins philharmonische Zusammenspiel.

"Ist es klassische Musik?", sinniert er selbst. "Ich finde schon. Jedenfalls wenn es nach mir geht." Der bescheidene Klangmensch aus Reading im südostenglischen Berkshire ließ sich von Holst, Rachmaninow, Steve Reich und William Orbit inspirieren, bevor er die Orchestrierungen seiner "Sphärenmusik" von Karl Jenkins ausarbeiten und in den legendären Abbey Road Studios in London vom Sinfonia Sfera Orchestra einspielen ließ. "Music Of The Spheres" ist unkonventionell, unheimlich und unumstritten wunderbar. Kurz: Ein klassischer Oldfield.