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München (queer.de) - Das Entführungs-"Drama" um den schwulen Maibaum in München scheint ein glückliches Ende zu nehmen: Das schwule Zentrum Sub hat sich mit dem Burschenverein Ismaning auf die Zahlung von Lösegeld in Form von Bier und Brotzeit für 40 Männer geeinigt. Die Burschen hatten den Baum - einer alten bayerischen Tradition folgend – geklaut (queer.de berichtete). Der Beklaute kauft dann üblicherweise das Objekt gegen Speis und Trank frei.

Dabei hat das Sub Spenden auftreiben können, um das Lösegeld zu finanzieren. So trägt die Brauerei Löwenbräu 1.000 Liter Gerstensaft bei. Der Burschenverein will dafür den Baum am 1. Mai um 11 Uhr zum Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz bringen, wo auch – der Tradition entsprechend – die endgültigen Übergabeverhandlungen geführt werden sollen. Beim darauf folgenden Fest wird auch der schwul-lesbische Trachtenverein Schwuhplattler auftreten.

Eines ist sicher: Die Veranstaltung, die von 11 bis 19 Uhr dauern soll, wird niemand nüchtern verlassen müssen. (dk)



Farbanschlag auf schwulen Maibaum

Unbekannte verunstalten den ersten schwulen Maibaum in München. Das Sub hat bereits Strafanzeige gestellt.

14 Kommentare

#1 EusebiaAnonym
  • 29.04.2008, 21:58h
  • Ein Glück, daß nach dem Rauchen bald auch das Alkoholtrinken verboten wird, zumal in der Öffentlichkeit. Man kann auch mit einem Täßchen Kamillentee viel Spaß haben, denn wahre Freude kommt aus dem Herzen.
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#2 jochen Anonym
  • 29.04.2008, 22:35h
  • liebe/r eusebia, hör ich da etwa hohn und spot über unsere bayr. staatsregierung , die auch uns raucher in ihrer väterlichen und fürsorglichen art das rauchen abgewöhnen möchte?
    du hast da leider einen ganz falschen denkansatz..
    sei froh ,dass sich unsere regierung so toll um unsere persönlichen angelegenheiten kümmert.... dann brauchen wir das ja schon mal nicht mehr tun.

    künftig wissen wir nämlich ganz genau was jeder von uns rauchen, trinken, und sicher in ein paar jahren auch essen (u.v.m) sollen/dürfen/müssen.

    und sei mal bitte nicht so undankbar , schliesslich erlauben uns die bayr. parteien sogar noch das rauchen unter freiem himmel.!!!!
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#3 TufirAnonym
  • 30.04.2008, 03:13h
  • Übertreib mal nicht - rauchen ist ja nicht verboten. Man darf nur keinen Unschuldigen mehr vollqualmen.
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#4 jochenAnonym
  • 30.04.2008, 12:49h
  • @tufir,
    übertrieben war das anti-raucher-gesetz.

    wohl jeder ist für nichtraucherschutz,
    aber gleich das rauchen überall zu verbieten(also selbst da wo der nichtraucherschutz gewährleistet ist - also z.b. in nebenräumen) ist einfach total übertrieben .und dringt in eine sphäre ein wo der staat nix verloren hat.
    das hat vielen richtig gestunken.

    der staat ist nämlich dienstleister und NICHT erzieher!!!!

    (die raucherclub-regelung find ich zwar nicht sehr optimal..kann aber damit leben)

    ...und schon macht die politik auf diesem wege weiter:
    ...bald darf man an tankstellen keinen alkohol mehr kaufen ab 22 uhr. ..
    ... und es gibt schon mittlerweile alkoholfreie zonen in städten...

    ich finde das nicht gut..
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#5 ZuagroastaAnonym
#6 TufirAnonym
  • 30.04.2008, 16:24h
  • @Zuagroasta
    Nichts - aber du musst zugeben, dass das Thema Rauchen mehr Diskussionsstoff bietet als die Maibaumsache :-))

    @jochen
    " z.b. in nebenräumen"
    Es gibt keine Nebenräume, in denen keine Bedienungen, Reinigungskräfte oder Aufpasser herumlaufen müssen. Dass der Staat dort nichts verloren hätte, hätte man konsequenterweise bereits beim Jugendschutz an exakt den gleichen Orten behaupten können. Aber sinnvoll erscheint es mir schon, dass der Staat seine Bürger schützt. Der Staat ist eben nicht nur ein Dienstleister - das ist neoliberales Gewäsch von Menschen, die über die nötigen Geldmittel verfügen, um sich im von ihnen gewünschten sozialdarwinistischem Umfeld durchsetzen zu können.

    Was die anderen Regelungen betrifft - es kann durchaus vernünftig sein, den Alkoholausschank unter bestimmten Bedingungen zu regulieren, so lange es dabei nicht um eine bigotte puritanische Maßnahme handelt. Alkoholfreie Zonen sind sicherlich kein Fehler, wenn man dort zuvor vermehrt Probleme mit alkoholisierten Menschen hatte - zum Beispiel bei Zeugnisfeten hat ein Bierwagen nichts zu suchen.

    Wenn es hingegen nur dazu dient, dass man das Elend einiger Menschen nicht mehr sehen muss und die Innenstädte somit "gesäubert" werden, ist das eine ganz andere Maßnahme, die sich aber eben auch nicht mit dem Nichtraucherschutzgesetz vergleichen lässt.
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#7 jochenAnonym
  • 30.04.2008, 21:39h
  • oje...Tufir
    kein mensch meint, dass nebenräume in gastwirtschafen ein rechtsfreier raum ist, nur weil sich da raucher aufhalten.
    seit wann arbeiten reinigungskräfte wenn noch barbetrieb ist?- da kann man vor dem putzen lüften...
    . und kellner müssen da nicht rein... raucher können sich das bier selber holen....

    deine argumentation ist leider nicht schlüssig und
    ist leider alles a bisserl hysterisch. (auch deine tonart die du mir gegenüber aufgelegt hast)
    meinst meine argumente als gewäsch abtun zu müssen.

    darum ist für mich diese diskussion mit dir beendet!

    es gibt eben menschen (und ich stelle fest mehr als ich dachte) die lassen sich gerne vom staat auch im privatbereich vorschriften machen.
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#8 madridEUAnonym
  • 30.04.2008, 22:44h
  • Na gut, dass man über den schwulen bayrischen Maibaum mal auf Raucherschutz zu sprechen kommt.
    Meine durchaus sympathischen, aber wenigen Raucherfreunde hätten sich jahrzehntelang niemals dafür stark gemacht, dass wir unser Essen in rauchfreien Lokalen oder dafür eingerichteten Ecken einnehmen konnte. Man ging aus und war gezwungen, überall Nikotin mitzuschlucken. Daher sollte es uns erlaubt sein, unsere kleine Rache heute auszukosten, wenn sie entweder für ein Stündchen neben uns im Esslokal mal aufs Paffen verzichten, sich in abgetrennte Räume oder nach draussen begeben müssen. Man glaubt ihnen die Einsicht nicht so recht, dass wir als Nichtraucher nun endlich auch einmal Rechte eingeräumt bekommen haben, was man an den radikalen Diskussionen für weitere, wenn möglich uneingeschränkte Nutzung der "Freiheit" auf diese Droge leicht erkennen kann.
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#9 SAAnonym
  • 01.05.2008, 09:00h
  • Ich hätte nicht geglaubt, das die Raucher schon so abhängig sind von ihrer Droge, auch mal für kurze Zeit auf ihren "Genuss" zu verzichten.
    Die Teilnehmer beim Maibaumaufstellen, sofern sie mit dem Auto kommen, müssen auch auf den konsum von Alkohol verzichten, weil sie beim Heimfahren die Mitmenschen gefährden "könnten" (und nicht schon schädidgen wie die Raucher).
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#10 SeppAnonym