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Berlin (queer.de) - Die Transsexuelle Mandy G. wird offenbar vom Bundespresseamt weiterbeschäftigt. Aufgrund eines Schreibens des Bundestagsabgeordneten Volker Beck (Grüne) an den Regierungssprecher Ulrich Wilhelm (CSU) hat das Bundespresseamt mitgeteilt, dass der entlassenen transsexuellen Mitarbeiterin ein Angebot gemacht werde.

"Nun ist zu hoffen, dass sich eine Einigung findet, die im Sinne der Betroffenen ist", so Beck. "Es ist gut, wenn Fehler eingesehen werden, aber man muss sich dann auch der Verantwortung stellen und den entstandenen Schaden in vollem Umfang ausgleichen. Diskriminierung ist kein Kavaliersdelikt. Zudem muss den Grundsätzen des Antidiskriminierungsgesetzes bei den Behörden des Bundes zukünftig in vollem Umfang Geltung verschafft werden."

Mandy G. führte als Mann fünf Jahre lang im Auftrag des Bundespresseamtes Besuchergruppen durch die Hauptstadt. Als sie ihrem Arbeitgeber mitteilte, dass sie künftig als Frau leben wollte, wurde sie gefeuert (queer.de berichtete). Daraufhin verklagte sie den Bund wegen Diskriminierung. (pm/dk)



#1 alfAnonym
  • 30.04.2008, 21:02h
  • Gut dass es offen schwule Abgeordnete gibt die sich für Schwule aber auch andere Minderheiten einsetzen. Leider ist mir ausser Beck kein weiterer schwuler Bundestagsabgeordneter bekannt der sich so stark für Schwule engagiert.
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