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Bremen (queer.de) - 450 Menschen haben nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa gestern gegen die Eröffnung des Evangelikalenkongresses Christival protestiert. Dabei habe die Gruppe eine Absperrung durchbrochen und einen Feuerwerkskörper abgefeuert. Dabei sei ein Polizist leicht verletzt worden. Christival war wegen eines mittlerweile abgesagten Kongresses von "Ex-Gays" in die Kritik geraten. Diese betrachten Schwule als krank und wollen sie "heilen". Christival-Chef Roland Werner hat bereits mehrfach gesagt, dass Schwule "gegen den Willen Gottes" verstießen. Auch von dem Festival betriebene Dämonisierung von Frauen, die abtreiben, wird vom Aktionsbündnis "No Christival" kritisiert.

Auch aus der Politik hagelt es Kritik: "Angesichts des homophoben Konsenses der Veranstalter des Jugendfestivals Christival hätte die Familienministerin von einer Schirmherrschaft Abstand nehmen sollen", erklärte Barbara Höll, schwulen- und lesbenpolitische Sprecherin derLinksfraktion im Bundestag, in Anspielung auf die Unterstützung von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU). Ihre Forderung: "Die Vergabekriterien für Bundeszuschüsse sollten so geändert werden, dass die Bezuschussung an die Ächtung von Homophobie geknüpft wird." Auch SPD- und Grünenpolitiker äußerten Kritik.

Zu Christival werden bis Sonntag rund 15.000 junge Teilnehmer erwartet. Der Kongress wird hauptsächlich von evangelikalen Gruppen innerhalb der evangelischen Kirche organisiert, die eine aggressive Missionierung in Deutschland fordern und sich für eine konservative Familienpolitik einsetzen. (dk)



HuK kritisiert Christival-Gegner

Die ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) erklärte, der Jugendkongress lasse sich nicht auf das Thema Homosexualität reduzieren.
Polizei nimmt 34 Christival-Gegner fest

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Nach Protesten: Christival-Seminar verlegt

Ein Wüstenstrom-Seminar ist nach Protesten von Homo-Aktivisten verlegt worden und findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

25 Kommentare

#1 stromboliProfil
#2 Tim-ChrisAnonym
  • 01.05.2008, 11:32h
  • 450 Menschen??? Laut den Zwischendurch-Durchsagen unseres Ü-Wagens waren wir, als die Demo losging ca. 700 Menschen, was sich bis zum Ende noch auf ca. 1000 Menschen erhöht hat.
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#3 stromboliProfil
#4 NilsAnonym
  • 01.05.2008, 12:02h
  • Absperrungen durchbrrochen, Feuerwerkskörper gezündet und einen Polizisten verletzt.....Abschaum und Pöbel scheint sich da versammelt zu haben um... dafür ist unser Demorecht nicht gemacht. traurig, daß so etwas passiert....oder besser gesagt: Widerlich!!!
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#5 MAnonym
  • 01.05.2008, 12:13h
  • Der Kongress wird hauptsächlich von evangelikalen Gruppen innerhalb der evangelischen Kirche organisiert, die eine aggressive Missionierung in Deutschland fordern und sich für eine konservative Familienpolitik einsetzen. (dk)

    Das ist Quatsch!!!
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#6 antosAnonym
  • 01.05.2008, 12:33h
  • @ M

    Die hier so begründungslos hingerotzten 'Meinungen' gehen mir echt auf die Nerven. Wenn Du was zu kritisieren hast, sage auch, warum - wenn dir etwas als falsch erscheint, setz eine andere Darstellung dagegen. - Aber das ist zu viel Arbeit, stimmts?

    Ein Blick auf die Biographie des Veranstaltungsorganisators zeigt, mit welchem Sumpf man es hier zu tun hat:
    de.wikipedia.org/wiki/Roland_Werner

    Selbst bei einem bemüht neutralen Artikel auf dieser Seite merkt man die Distanz:
    www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=8259
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#7 KonstantinEhemaliges Profil
  • 01.05.2008, 12:38h
  • Um das mal richtig zu stellen: Es waren bei der Demo ca. 1000 Leute anwesend und von "Randalen" habe ich nur am Rand was mitbekommen. Das waren aber keine echten Demonstranten, sondern Autonome, die auf Krawall aus waren.
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#8 stromboliProfil
  • 01.05.2008, 12:43hberlin
  • @M schreibt: "Das ist Quatsch!!!"
    beim scrollen und lesen der angebote allerdings fand ich nur wertkonservative zielstellungen , was mich zu der überzeugung bringt : doch nicht so ein quatsch die vermutung... :-)
    aber wenn du eine andere sichtweise enddecken kannst , teile sie doch als beweisführung uns mit , anstatt mit drei wörtern die welt erklären zu wollen!
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#9 @nilsAnonym
#10 stromboliProfil
  • 01.05.2008, 13:22hberlin
  • ach nils, als in vietnam die , napalbomben fielen war der deutsche (aber auch andere!) mit der frage der zulässigeit des eierwurfes (klasfeld verus kiesinger) beschäftigt und die presse (vorneweg springer) und "gesellschaft" dachte über die wiedereinführung von arbeitslagern nach.
    Noch heute wird der eklatante wiederspruch in der gewichtung der "taten" als argument der bedrohung gesellschatlichen konsenes benutzt. Und wenn in ausübung eines befehles, ein polizist in die zielgerade eines feuerwerkskörpers gerät oder bei der festnahme vermummter (beliebtestes argument der polizei um zuzuschlagen... siehe verhaftung der schwuchtel am alternativen CSD letztes jahr in berlin - geschminkt als frau mit schleier; verhaften wir nun auch die burkaträgerinnen... ?) seine blessuren erhält, dann wir vom zusammenbruch der demokratie gefaselt ( widerlich...) !
    So einfach ist es mit den unterscheidungen wenn es denn dem eigenen interesse dient!
    Der ehemalige polizeipräsident von FFM , Möller, sagte derletzt in einem inteview zur taktik der damaligen zeit: "damals musste ich mich vor "meine " leute stellen , bei dem was sie taten ; heute würde ich es als einen ernsten rechtsbruch verstehen" .
    Insoweit erklärt sich die aufheizung und zunahme der gewalt !
    Und gibt einen blick frei auf die ursprünglichen urschachen.
    Man sollte eben dem knallfrosch oder dem rohen ei nicht die bedeutung zumessen, die andere , instutionalisierte gewalt hervorruft!
    Und noch etwas: solche "frontberichte und eilmeldungen" haben etwas gemeinsames: sie verkürzen nur die sicht auf das wirkliche geschehen.
    So wird dann vor gericht schnell aus einer pressevelautbarten verletzung eine hautschramme...
    Aus eigenr erfahrung sprechend, im namen aller, die schon ihre verfahren wegen landesfriedensbruch (demorecht) hinter sich haben... lach!
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