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Laut einer Studie des Hunter College sind nur 2,9 Prozent der erwachsenen amerikanischen Bevölkerung homo- oder bisexuell.

Diese Zahl stammt vom Knowledge Network, das online nationale Umfragen durchführt und bei dem auch die sexuelle Identität angegeben werden kann. Das Ergebnis ist nach Angaben des verantwortlichen Professors Patrick Egan zuverlässiger als etwa Prognosen bei Wahlen, bei denen stets zwischen vier und fünf Prozent der Befragten angeben, sie seien homo- oder bisexuell. "Prognosen basieren auf Wählern, also auf denen, die zu den Wahlen gehen", erklärte Egan gegenüber dem schwul-lesbischen Nachrichtenmagazin "The Advocate". "Schwule und Lesben gehen aber eher zur Wahlurne als die Gesamtbevölkerung".

Homo-Bevölkerung jünger

Unter 768 dem Knowledge Network bekannten Schwulen und Lesben führte das Hunter College nun eine telefonische Umfrage durch: Demzufolge ist die homo- bzw. bisexuelle Bevölkerung jünger als der Durchschnitt der Erwachsenen (über 18): Er liegt in dieser Gruppe bei 41 Jahren, bei der Gesamtbevölkerung aber bei 46 Jahren. Nur 3,5 Prozent der Schwulen, Lesben und Bisexuellen sind danach über 65, bei der Gesambevölkerung liegt dieser Anteil bei über 16 Prozent. Egan erklärt diesen Umstand u.a. damit, dass Aids einen großen Teil der Homo-Bevölkerung in dieser Altersklasse ausgelöscht habe. Außerdem könnten Ältere noch immer mehr Angst haben, offen zu ihrer Sexualität zu stehen, so Egan.

Egan gab weiter an, dass der Anteil von Homo- oder Bisexuellen bei Frauen und Männern ungefähr gleich hoch ist. Frauen identifizierten sich aber doppelt so häufig als bisexuell als Männer.

Die Befragung wurde von der Homo-Gruppe Human Rights Campaign in Auftrag gegeben. (dk)



22 Kommentare

#1 Diz!Anonym
#2 -!-Anonym
  • 02.05.2008, 20:09h
  • "hallo, hier spricht das ding, wir fragen sie ganz ergebnissofffen: haben sie schon mal auf die bibel
    geschissen oder auf das sternenbanner uriniert ?

    wir behandeln das selbstverständlich alles ganz vertraulich !"
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#3 KonstantinEhemaliges Profil
  • 02.05.2008, 20:12h
  • Antwort auf #1 von Diz!
  • Normalerweise schon. Aber hier sollte beachtet werden, dass Homosexuelle meist in Großstädten leben und dort sicher einen Anteil von über 10% bilden. Personen die auf dem "Land" befragt werden, werden sicher nicht so ohne weiteres zugeben, schwul/lesbisch zu sein (falls man sie dort überhaupt - zufällig - findet. Daher wäre es interessant zu erfahren, WO diese Umfrage statt fand. Wahrscheinlich im finstersten Texas.

    An 2,9% glaube ich auf gar keinen Fall! Außerdem würde ich bei einer Telefonumfrage auch nicht angeben, dass ich schwul bin! Ich würde gar nichts sagen! Wer weiss, wer in Wirklichkeit dahinter steckt und was diese Personen mit den Daten vor haben.
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#4 Tim_ChrisProfil
  • 02.05.2008, 22:05hBremen
  • Antwort auf #3 von Konstantin
  • Eben. Telefonumfragen sind immer mit Vorsicht zu genießen und nicht wirklich aussagekräftig. Hätte die Umfrage auf den Straßen mehrerer Städte und Dörfer stattgefunden und man die daraus gewonnenen Daten hochgerechnet, wäre das Ergebnis auf jeden Fall näher an der Wirklichkeit und dadurch repräsentativer. Und man hätte obendrein noch einen sehr guten Vergleich über die Verteilung Homosexueller zwischen Stadt und Land. Was auch ganz interessant wäre.
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#5 EchtSchwulEhemaliges Profil
  • 03.05.2008, 07:21h
  • Erstens ist das ja nicht gerade Repräsentativ. Weil so ein paar Leutz nun wirklich nichts bringen.

    10% der Gesamtbevölkerung - da kämen wir dem schon näher...

    Und, wer weiß, bei wem die angerufen haben.
    Wenn die Angerufenen durchweg im Bible Belt leben, na dann...
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#6 chrisProfil
  • 03.05.2008, 20:06hDortmund
  • "Guten Tag,

    hier ist **** und wir führen eine als repräsentativ deklarierte Umfrage im Auftrag homofeindlicher Menschen durch und hättem gerne eine männliche Person aus Ihrem Hauhalt gsprochen die mindestens 18 Jahre als und nicht bi- oder homosexuell ist um sie zu fragen ob sie bi- oder homosexuell ist."

    Unsinn was die da fabriziert haben. Repräsentativ ist was anderes....
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#7 JensAnonym
  • 03.05.2008, 20:21h
  • Das ist nicht richtig, Männer sind nicht offen dafür und spielen nur was vor die Wahrheit sieht doch anders aus. War sagt schon freiwillig ja ich bin schwul? Sehr wenige!
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#8 ThomasAnonym
  • 03.05.2008, 21:00h
  • Das mit den knapp 3 % glaube ich auch.
    Schon beim berühmten Kinsey hieß es dass zwischen zwei und fünf Prozent der Weltbevölkerung gleichgeschlechtlich veranlagt seien. Ich vermute die Zahl ist realistisch. Leute die es "bloss mal ausprobieren oder einer Phase folgen" zählen für mich nicht direkt zu "uns".
    Das mit der kürzeren Lebenserwartung finde ich sehr traurig, ist aber leider auch realistisch. Viele bei uns führen leider ein risikoreicheres Leben das von Parties Sex und Drogen bestimmt wird und viele bei uns sehen leider nicht einen tieferen Sinn in ihrem Leben, was dann wahrscheinlich zu einem eben risikoreicheren Lifestyle führt mit der Argumentation: Ich lebe ja nur einmal und einmal ist keinmal...
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#9 RabaukeAnonym
  • 05.05.2008, 10:50h
  • "Egan erklärt diesen Umstand u.a. damit, dass Aids einen großen Teil der Homo-Bevölkerung in dieser Altersklasse ausgelöscht habe."

    Also mal wirklich!!!!!! Ich denke "2,9%" der US Bevölkerung sind demnach homosexuell. Dann bleiben ja 87,1% für die Hetero´s übrig!? Und wie Bitte durch Aids und trallala ausgelöscht?

    DieserStudie fehlt doch jegliche Größenrelevanz im Mengenverhälnis.

    Weil man 2007 auf Bremens Waldstraßen von 100 Igel, ca 2,5 Tiere im Jahr plattgefahren wurden, heiß das ja noch lange nicht, daß alle in der BRD "wohnenden" Igel so dämlich sind und vor ein Auto rennen.
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#10 KritikerKritikerAnonym
  • 05.05.2008, 15:11h
  • An die Zweifler von Umfragen. Bevor ihr hier diese Zweifel äußert solltet man sich einfach mal weiterbilden wie man Umfragen wissenschaftlich repräsentativ durchführt.
    Falls ihr das getan hättet dann wüßtet ihr das 800 Befragte die man nach bestimmten Kriterien ausgewählt hat, sehr wohl als Vergleich für eine Bevölkerung von 300 Mio herangezogen werden können. Was die Telefoninterviews angeht, da sollte mittlerweile auch jeder wissen dass das ein vollkommen normales Mittel der Befragung ist und das jeder Wissenschaftler heutzutage weiß auf was er dabei achten muss.
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