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  • 05. Mai 2008, noch kein Kommentar

Denis Fischers neues Album "Devil In Disguise"

Von Carsten Weidemann

"Das Kind von Nick Cave und Edith Piaf müsste wohl Denis Fischer heißen" schreibt die Dresdener Zeitung. Die Berliner Zeitung fühlt sich an den "frühen David Byrne" erinnert, und bescheinigt Denis Fischer, dass ihm mit seinem Programm "Devil In Disguise" ein "großer Wurf" gelungen ist.

In der Tat liefert Fischer ein Album ab, auf dem er zu gleichen Teilen seine eigenen Kompositionen so mit dem vielleicht Besten aus ca. 40 Jahren Pop-Geschichte kombiniert, dass alles wie aus einer Hand erscheint.

Selbst Titel von Sonny & Cher ("Bang Bang"), Patty Smith ("BecauseThe Night"), Depeche Mode ("Enjoy The Silence") oder Van Morrison ("Wild Night") kann er seinen eigenen Stempel aufdrücken, ohne dass es aufgesetzt oder künstlich wirkt. Mit einer nach Samt und Whiskey klingenden Stimme kombiniert Denis Fischer dabei den abgründigen Pathos eines großen Chansonniers mit augenzwinkernder Selbstironie und dem hemmungslosem Gefühlskitsch des Pop. Es entsteht eine spannende und originelle musikalische Klangwelt, die irgendwo zwischen New Orleans, Berlin und Nashville entstanden zu sein scheint.

Ein besonderes Highlight der CD sind die Duett-Partner, die sich Denis Fischer für zwei Songs in das Berliner Studio Monobeat eingeladen hat. So entstand eine herzzerreißende Version von Iggy Pops "Candy" mit der Grand Dame des Chansons Romy Haag.

Ein weiteres Duett mit seinem Bruder Tim Fischer namens "Turn Around", im Original von Rosemary Clooney, der Großtante von George Clooney, sorgt für erhöhte Herzfrequenzen und ist eine wunderbare Reminiszenz an das älter werden.

Mit "Devil In Disguise" liefert Denis Fischer den Beweis ab, dass ihm die Rolle des Wolf im Schafspelz wie auf den Leib geschnitten ist. Es ist gefährlich, ihn zu unterschätzen.

Das Album erscheint am 16. Mai, am 19. Mai findet das Release-Konzert im Berliner Postbahnhof statt. Bereits Ende April erschienen ist die Single "Wild Night".