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Das Australian Capital Territory (ACT), ein selbstverwaltetes Territorium mit der Bundeshauptstadt Canberra, hat Pläne gestoppt, Eingetragene Partnerschaften einzuführen. Zuvor hatte die Bundesregierung unter Premierminister Kevid Rudd damit gedroht, eine derartige Entscheidung durch ihr Veto zu verhindern. Rudd will zwar punktuell schwul-lesbische Partnerschaften gleichstellen, lehnt aber die Homo-Ehe kategorisch ab (queer.de berichtete).

ACT-Justizminister Simon Corbell erklärte, dass Premierminister Rudd "kein bisschen besser ist als sein Vorgänger John Howard". Sowohl Corbell als auch Rudd gehören der sozialdemokratischen Labor-Partei an.

Im Australian Capital Territory soll nun ein neuer Gesetzentwurf ins Parlament eingebracht werden, mit dem sich zwar Homo-Paare registrieren lassen können, aber nur sehr begrenzte Rechte erhalten. Außerdem werde keine Zeremonie durchgeführt. Damit würde das ACT nicht gegen ein von Premierminister Rudd unterstütztes Bundesgesetz verstoßen, das die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert. (dk)



#1 gerdAnonym
  • 08.09.2008, 22:49h
  • Australien verabschiedet jetzt aber auf Bundesebene ein Gesetz zur landesweiten Anerkennung von Eingetragenen Lebenspartnerschaften in verschiedenen Bundesgesetzen. Die Reform betrifft unter anderem Angleichungen zur Ehe in den Bereichen Einwanderung, Steuern, Veteranen-Rente und -Pflege geben. In Kraft treten wird das Gesetz im Laufe des Jahres 2009. Unter anderem ist auch eine verbesserte familienrechtliche Stellung bezüglich Kinder geplant.

    www.theage.com.au/national/samesex-parenting-rights-push-200
    80901-479k.html


    Übrigens befindet sich mit Penny Wong eine offen lesbische Ministerin in den Reihen der neuen australischen Budnesregierung.
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