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Filmpremiere am 10. Mai in Köln: die bewegende Dokumentation "Requiem für einen Punk" von Berthold Bell und Gerhard Schick

Von Carsten Weidemann

Der Kölner Künstler Berthold Bell verliebt sich in den alkoholkranken Punk "Kairo". Der Dokumentarfilm "Requiem für einen Punk", der am 10. Mai in Köln uraufgeführt wird, erzählt die Geschichte dieser ungewöhnlichen Beziehung bis zum tragischen selbstzerstörerischen Tod von Kairo.

Berthold Bell hat den fünf Jahre dauernden Kontakt zu Kairo immer wieder mit der Kamera begleitet. Zwei Welten bewegen sich aufeinander zu, voneinander weg. Beide Seiten zeigen sich uns in einer neuen, sehr intimen Perspektive: Der Punk von der Straße durch die Augen des Künstlers und umgekehrt.

Der Film will etwas von der Würde, den Hoffnungen und der Liebenswürdigkeit eines Menschen am äußersten Rand der Gesellschaft vermitteln. Er erzählt mit viel Humor, konfrontiert aber auch mit Bildern von gesellschaftlichen Abgründen, die kaum vorstellbar erscheinen: Über die Fallgeschichte hinaus ein messerscharfer Blick auf Tod, Liebe, Alkoholismus, Homosexualität, Sozialstaat, individuelle und gesellschaftliche Verantwortung -- eine bewegende posthume Liebeserklärung.

Der Film entstand als Kölner Co-Produktion der Troika Entertainment GmbH und der Cameo Film- uns Fernsehproduktion mit Unterstützung der Filmstiftung NRW und des BKM.

Filmpremiere am Samstag, 10. Mai um 22 Uhr im Rahmen des exposed-Filmfestivals im Filmclub 813, Hahnenstr. 6, Köln



#1 PierreAnonym
  • 06.05.2008, 19:29h
  • Um Gottes Willen. Das ist doch wahrhaftig kein Thema für die schwulen Huschen.
    Punk, aklkohlkrank, usw.
    Saufen tun sie fast alle... aber wenn jemand die Kurve nicht mehr bekommt und abhängig wird, dann spätestens lassen die Schwulen sich selbst und auch andere fallen.
    Und mit dem Thema auseinandersetzen will man sich eh nicht.
    Kann man in einen versoffenen Punk verliebt sein?
    Ich glaube, ... nicht wirklich.
    Es reizt vielleicht die Situation, dass der versoffene Punk eher ein Hetero-Bild verkörpert. Und es reizt nichts mehr, als sich in jemanden zu verknallen, an den man mit Sicherheit nicht dran kommt.
    Und ein alkoholkranker junger Mann vermittelt vielleicht das Gefühl, dass dieser ja schwach und hilflos ist, und sowieso nicht weiss, auf was er sich mit einem Schwulen einlässt.
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#2 säureAnonym
#3 ErnstAnonym
  • 25.01.2010, 10:55h
  • Antwort auf #1 von Pierre
  • Das sehe ich etwas anders,da er mein Bruder war und in meiner Seele immer noch ist!
    Ja er war Schwul oder eher bi aber er wurde bis zum Tod von seinen Freunden bekleitet und auch Herr Bell hat ihn bis zum bitteren Ende nicht verlassen!

    Der Bruder
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