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Die Europaabgeordnete der Linkspartei Gabi Zimmer ist Schirmherrin des CSD Stuttgart 2008. Die Veranstalter erklärten, dass sie bei der Auswahl nach einem Parteienrotationsverfahren vorgingen (außer in Wahljahren). Die letzten Schirmherren stammten von der CDU, SPD, FDP und Grünen. Zuletzt wurde der CSD Stuttgart von christlichen Aktivisten kritisiert, weil sein diesjähriges Motto ("Ich glaube") ein Angriff auf die Kirchen darstelle (queer.de berichtete).

"Sie ist eine ideale Fortsetzung der bisherigen Schirmfrauen- beziehungsweise Schirmherren-Runde", erklärte Christoph Michl, Vorstand und Gesamtleiter des CSD Stuttgart. "Nach einem Landesminister, einer Bundesjustizministerin und zum zweiten Mal einem Mitglied des Europäischen Parlaments, wird eines der Hauptanliegen des CSD Stuttgart, nämlich über den Tellerrand der eigenen Stadt, ja des eigenen Landes zu schauen, mehr als deutlich." Zimmer beim offiziellen Rathaus-Empfang am 18. Juli, der CSD-Eröffnungsgala am 19. Juli in der Liederhalle sowie auf der politischen Abschlusskundgebung nach der Polit-Parade am 26. Juli auf dem Schlossplatz sprechen.

Die Europaabgeordnete setzte sich bei ihrem ersten Treffen mit den Organisatoren für ein Ende der Diskriminierung von Schwulen und Lesben ein: "Solange zum Beispiel Trauungen zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren noch verweigert werden oder in Hinterzimmern stattfinden, sind wir noch weit davon entfernt, andere Lebensweisen als selbstverständlich zu akzeptieren", erklärte die 53-Jährige. "Ich bin schon jetzt auf die Veranstaltungen, die vielfältigen Begegnungen und die offenen, aber sehr intensiven Debatten beim CSD 2008 in Stuttgart gespannt."

Zimmer, seit 1981 in der SED aktiv, war von 1990 bis 1998 Landesvorsitzende der PDS Thüringen und von 2000 bis 2004 PDS-Bundesvorsitzende. 2004 zog sie ins Europaparlament ein, in dem sie Mitglied im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten sowie stellvertretendes Mitglied im Entwicklungsausschuss ist. (dk/pm)



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43 Kommentare

#1 StuttgarterAnonym
#2 Tufir
  • 08.05.2008, 12:43h
  • Kann man sich nicht Schirmherren aussuchen, die positiv auf das Ereignis abstrahlen?
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#3 MarkAnonym
#4 Olaf_LEO
  • 08.05.2008, 12:47h
  • Eine Frau, die als SED-Mitglied Mauer und Stacheldraht verteidigt hat, soll jetzt für die Freiheit von Schwulen und Lesben die Symbolfigur sein? Ich glaube nicht, dass das unserem CSD gut tut.
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#5 EchtSchwulEhemaliges Profil
#6 cinderellaAnonym
#7 häuslebauerAnonym
  • 08.05.2008, 15:42h
  • Antwort auf #4 von Olaf_LEO
  • das war auch mein erstes gefühl. gerade ein csd in einem so wichtigen industriestandort, wie stuttgart,
    hätte einer koryphäe der internationalen finanzpolitik bedurft.

    wir hätten uns da nicht zu verstecken !!!

    es geht heutzutage, wie du vermutlich weißt, nicht
    nur um die stonewall, die wallstreet, sondern um "de wall" überhaupt.
    nun ist die mauer weg und wir haben den salat.
    (gut bemerkt: stuttgarter)

    "säär häs biehn so matsch deinämick....wieh kud löhrn..sack sess full ekonomieh..se will tuuh rietsch
    werrieh ämbüsches äims !!!"

    wieh häff lost id in auer mäntelliti !!!

    kurz um, man hätte sich für einen kenner der walls und büsches entscheiden sollen:

    de.youtube.com/watch?v=lLYGPWQ0VjY
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#8 hurra DeutschlandAnonym
#9 häuslebauerAnonym
#10 hurra deutschlandAnonym
  • 08.05.2008, 16:12h
  • Antwort auf #4 von Olaf_LEO
  • "..,.die als SED-Mitglied...."

    Ja, und? Wie war das denn mit der CDU nach 1945? Wieviele Befürworter der Gaskammern, der KZ und Massenvernichtung haben die denn aufgenommen?

    Oder mit dem herrn Krause erst kürzlich in Thüringen? der für die JF schrieb?

    Sind dir derlei Leutz lieber?

    Oder der Herr, der von der CDU zum Kanzler gekührt wurde, der aber vorher schon in der NSDAP ein ganz großer war?

    Oder der von der FDP, der 1991 in Sachsen zum Innenminister wurde, aber 1989 noch die Mauer als "Antifadschistischen schutzwall" bezeichnete??
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