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Bei Männerschwarm ist das erste Heft der wissenschaftlichen Publikationsreihe "Queer Lectures" erschienen – mit einem Beitrag von Martin Dannecker.

Von David Reiter

Homosexualität als Forschungsgegenstand wurde von den Wissenschaften über Jahre hinweg vernachlässigt. Bislang gibt es im deutschsprachigen Raum nur wenige Veröffentlichungen, die sich mit diesem Forschungsfeld auseinandersetzen. Die wissenschaftliche Vortragsreihe "Queer Lectures" setzt sich gezielt mit Homosexualität in den Wissenschaften auseinander und führt den akademischen Diskurs um lesbisch-schwule Fragestellungen auf vielen Forschungsfeldern. Erstmals werden die bisher gehaltenen Vorträge namhafter Forscher in gedruckter Form veröffentlicht.

Der Männerschwarm Verlag hat jetzt die erste Ausgabe der von Queer Nations ins Leben gerufenen Vortragsreihe veröffentlicht. Die schwul-lesbische Bürgerinitiative setzt sich für den Wiederaufbau von Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaften ein. Der deutsche Arzt Hirschfeld war ein Pionier der Homosexuellen-Bewegung. Sein Institut ist 1933 durch die Nationalsozialisten zerstört worden.

Alle Vorträge sind nach akademischen Standards konzipiert und mit vielen Referenzquellen belegt. Damit begründet sich auch die Seriosität der Vortragsreihe. Allerdings findet das Thema Homosexualität in der Wissenschaft nur schwer Anerkennung. "Queer Lectures versteht sich als ein Forum für Themen, Fragestellungen und Zugänge zu verschiedenen Aspekten lesbischschwulen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart und will damit zur verstärkten Wahrnehmung solcher Forschungsbemühungen beitragen", heißt es im Editorial der ersten Ausgabe. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Homosexualität wirft zwangsläufig den Diskurs von "Normalität und Normativität" im Vergleich zum "Andersartigen" auf. Eine solche Interpretation gibt dem Thema eine negative Bedeutung, wovon sich die Beteiligten bei dieser Vortragsreihe frei machen möchten.

Angst vor trockenen, schwer zu verstehenden Artikeln muss der Leser nicht haben. Die Texte lesen sich flüssig und verzichten auf unnötiges wissenschaftliches Fachvokabular. Außerdem findet sich am Ende eines jeden Artikels ein Glossar, das Definitionen zu den durchgehend verwendeten Begriffen gibt. Es handelt sich bei den Wissenschaftstexten um tatsächlich gehaltene Vorträge, die einen ersten Einblick in ein Forschungsfeld geben, daher fehlt den Artikeln zuweilen die Tiefe. Dennoch eignen sich die Beiträge gut als Einstiegshilfe oder Anstoß für die weitere Recherche auf dem betreffenden Gebiet.

Die erste Ausgabe umfasst 152 Seiten und greift die Themen Homophobie im Fußball (Tatjana Eggeloing) auf, den Begriff der Metrosexualität als Ausdruck homophoben Verhaltens (Andreas Kraß), den Einfluss der christlichen Werte auf den Umgang mit Sexualität in der US-amerikanischen Gesellschaft (Dagmar Herzog) sowie Siegmund Freuds psychoanalytischen Thesen über Homosexualität aus heutiger Sicht (Martin Dannecker). Herausgegeben wird die Reihe vom taz-Redakteur Jan Feddersen.



#1 roterginsengEhemaliges Profil
  • 12.05.2008, 13:38h
  • Raus aus dem "Elfenbeinturm"

    in die festung platin/edelstahl gebürstet innen,
    nato-stacheldraht außen ?

    wie sagte der dalai lama sinngemäß, laut detroit free press,
    in der uni "tja, für alle reicht's halt nicht".

    "Tagung der Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS) und IQN

    Menschenrechte von Homosexuellen oder Lifestyle Homosexualität
    Nirgends auf der Welt, wo religiöse oder sozialistische Regime herrschen, haben Homosexuelle so viele Rechte wie in dem schlechtesten marktwirtschaftlichen System. Dies führt zu der Frage, inwieweit die an die freie Entfaltung marktwirtschaftlicher Kräfte geknüpft ist. Doch gerade aus dieser Perspektive lässt sich die Frage noch weiter zuspitzen: Sollte die bürgerliche Emanzipation Homosexueller überhaupt in politischen Kategorien gedacht werden, oder ist sie möglicherweise nur eine Frage des Lifestyles auf dem freien Marktplatz? "

    bürgerliche emanzipation der homosexuellen ?
    oder
    emanzipation der bürgerlichen homosexuellen ?

    die FNS berät seit jahrzehnten die "exil-regierung"
    des dalai lamas bei seinem bestreben in asien ausbeutungsverhältnisse aufrecht zu erhalten,
    die ökonomisch gerade soviel emanzipationsinseln schafft, wie es den internationalen finanzeliten lieb ist
    oder für ihe destinationen angenehm.

    wer interesse hat an der verfeinerung solcher argumentationsketten mitzuwirken, hat nun eine
    plattform.

    detroit free press: er[das lama] behauptete, es gebe "einfach nicht genug natürliche ressourcen auf dem planeten, um 6 milliarden menschen auf der erde zu versorgen, die einen westlichen lebensstil nachahmen." da die externen materiellen ressourcen "begrenzt" seien, aber nicht die inneren, sei " es besser, nach zufriedenheit und frieden, anstatt nach materiellen dinge zu suchen."

    "sozialistische regime" , wo ?
    die kommen doch erst.
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#2 merkels krabbelstubeAnonym
  • 13.05.2008, 19:12h
  • Raus aus dem queeren Elfenbeinturm

    rein in die deutschen gay-olympics ?
    diese mischung aus bundesjugendwahnspielen
    und wehr- und kaufkraftertüchtigung ?
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