Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8729
  • Kolumne: Nina Queer
    Nina Queer ist Berlins unangefochtene Star-Transe Nr. 1. Keine andere Drag Queen ist so häufig als DJane, Moderatorin oder Entertainerin gebucht wie sie. Ihr Erfolg ist einerseits ihrem perfekten, glamourösen Styling, andererseits ihren unverwechselbaren Humor zuzuschreiben. Seit März 2008 schreibt Nina Queer einmal im Monat für Queer.de über den neusten Tratsch und Klatsch aus den schwulen Abgründen der deutschen Hauptstadt. Ihr eigenes Privatleben hält sie von der Öffentlichkeit fern. Nina Queer reist gerne und hat zwei Hunde. Über eine Partnerschaft gibt es keine Informationen. Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren... Mehr über Nina auf ihrer Homepage und auf MySpace.

    12. Mai 2008, 12 Kommentare

Tratsch aus Berlin: Wowis Rechenfehler und Ben Tewaags hübscher Penis

Deutschlands politischster unpolitischster Homosexueller Klaus Wowereit verließ am Tag, an dem abgestimmt wurde, dass der Flughafen Tempelhof geschlossen werden sollte, mit einem Lächeln die Wahlkabine. Natürlich hatte er dagegen gestimmt. Kostet der Stadt Berlin zu viel Geld dieser Flughafen. So an die elf Millionen Euro pro Jahr. Kaum hatte Berlin abgestimmt und mit einer Knappheit das Volksbegehren verfehlt, stellt sich nun heraus, dass die Schließung wegen wirtschaftlichen Einbußen der Stadt 15 Millionen im Jahr kostet. Na klasse! Aber jetzt wo man am besten Wege ist, Berlin zu einer provinziellen Kleinstadt mit nur einem Flughafen zu machen, wird daran nicht mehr gerüttelt. Ich hoffe die Wähler rächen sich bitter. Vielleicht wäre es besser, sich um einfachste Schlussrechnungen zu kümmern, als sich mit Tom Cruise und allem, was in der Gala sonst noch so furzt, zu treffen.

Wenn wir schon bei Tom Cruise sind. Nicht nur dass Tom zuletzt ganz schön unter Beschuss geriet, weil er seine Ehefrau Katie Holms wie eine Gefangene hält, kam jetzt auch noch raus, dass die gefährliche Scientology-Sekte den Berliner Immobilienmarkt unterwandert und dies mit der Unterstützung von Tom Cruise relativ gut schafft. Hab ich schon erwähnt, dass ich heute Abend Adolf Hitler zum Spargelessen eingeladen habe...

Aus Gründen, die ich hier nicht genauer anführen möchte, war ich schon mal 15 Minuten in meinem Leben die Schwiegertochter von Uschi Glas. Was heißen soll dass ich sehr gut mit Ben Tewaag befreundet bin. Deshalb ist es mein gutes Recht öffentlich anzuprangern, dass es falsch ist, den lieben Ben zu inhaftieren. Sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst: Hat in Münschen nicht grundsätzlich jeder was auf die Fresse verdient? Was soll ich mehrere Monate anfangen ohne den tollsten Mann, der mich je in meiner eigenen Bar besucht hat und den hübschesten Penis mit sich herumschleppt, den ich je betrachten durfte? Vertrocknen? FREE BEN TEWAAG!

Dann hab ich noch die heißesten News für alle Fans von Sex and the City. Am kommenden Donnerstag werden alle vier Mädels die Hauptstadt beehren. Für queer.de bin ich natürlich bei der Europapremiere des lang ersehnten Kinofilms dabei und werde hier exklusiv für euch berichten. Wer keine Premierenkarte für den Film oder die Party mehr erwischt hat – und das sind nun leider mal die meisten – bleibt ein toller Trost: Am Mittwoch, dem 28. Mai, findet – einen Tag vor dem Kinostart des "Sex and the City"-Films im Berliner Kino International die lange "Sex and the City-Nacht" statt. Ich moderiere ab 22 Uhr ein Glamourquiz-Spezial rund um die Erfolgsserie. Danach wird der Film gezeigt. Dann geht’s auf zur großen Party mit Cosmopolitain-Lounge und tollen Preisen. Tickets für dieses Event sind noch reichlich vorhanden und kosten nicht mehr als eine gewöhnliche Kinokarte.

Tja, was es nicht alles gibt.

Galerie:
Nina Queer
7 Bilder


12 Kommentare

#1 PhaidrosAnonym
  • 12.05.2008, 11:02h
  • Ich hatte bei der letzten Kolumne ja gehofft, dass diese ein einmaliger Ausrutscher bleiben würde und befürchte jetzt, dass ich mich irre. Zugegeben: Diese ist schon viel besser, aber erstens schreibt man Herrn "Cruse" mit "i", also "Cruise" und zweitens finde ich die Aufmerksamkeitsspanne der Autorin doch etwas zu kurz. Es wäre hilfreich, sich auf ein Thema zu beschränken, dem Leser für politische Einschätzungen den Luxus eines Arguments zu gönnen (Übrigens: Schönefeld zu, Tegel bleibt, neuer Großflughafen auf: Macht für mich zwei Flughäfen...) oder auf unangebrachte Hitler-Vergleiche zu verzichten. Die sind weder angemessen noch lustig, sondern offenbaren einfach nur, wie dünn der Inhalt dieser Kolumne in Wirklichkeit ist.

    Sieht man von dem Veranstaltungs- und Selbstankündigungscharakter der letzten Zeilen ab, die man besser in einem entsprechenden Kalender untergebracht hätte, fehlt dem Rest jeglicher Inhalt.

    Anmerkung der Redaktion: Der Tippfehler wurde korrigiert, danke für den Hinweis
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Tim_ChrisProfil
  • 12.05.2008, 12:08hBremen
  • Ist sie in diversen Clips noch ganz lustig anzuschauen, so scheint sie als AutorIn eher talentfrei. Das ganze hier war mir etwas zu trocken, wenig informativ und noch weniger originell.
    Aber wie sagt man ja auch so schön: "Schuster bleib bei deinen Leisten!" Soll in diesem Falle heißen: Als Drag Queen = 1;
    Selbstdarstellend im TV = 1;
    als Autor einer Kolumne = 4 bis 5
  • Antworten » | Direktlink »
#3 gatopardo
  • 12.05.2008, 13:38h
  • Antwort auf #1 von Phaidros
  • @phaidros: Tja, der Dativ ist DEM Genitiv oft SEIN Tod. Auch beim Schnellschreiben kostet IHR der Akkusativ einige Aufmerksamkeit . Und dann muss man sich nicht unbedingt merken, ob ein Langweiler wie dieser Tom Cruise mit oder ohne i geschrieben wird. Nachsicht ist die Mutter der Porzellankiste !
  • Antworten » | Direktlink »
#4 DavidProfil
#5 alfAnonym
  • 12.05.2008, 19:39h
  • Was soll denn der Schwachsinn bezüglich Flughafen Tempelhof? Das kommt davon wenn mann/frau die BZ liest!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 xyAnonym
  • 12.05.2008, 20:42h
  • Chapeau, daß sich auch mal jemand von der "Community" zu sagen traut, daß "Wowis" Qualitäten sich leider in seiner sexuellen Präferenz und seinem Showtalent zu erschöpfen scheinen. Die Berliner Landespolitik, für welche der Herr Regierende Bürgermeister neuerdings Richtlinienkompetenz besitzt, wird nämlich in ihrer Trostlosigkeit nur noch übertroffen von der Unfähigkeit der schwarz-gelb-grünen Opposition, daraus Kapital zu schlagen. Und natürlich war Wowereit, von dem man in der Regel nur etwas zu sehen und zu hören bekommt, wenn mal wieder irgendetwas eröffnet oder sonstwie gefeiert wird, für die Schließung des Flughafens Tempelhof. Weitere politische Ziele scheint er nämlich nicht zu haben. Weshalb die Volksabstimmung, welche an mangelnder Beteiligung, nicht ab Ablehnung, scheiterte, für ihn ein Pyrrhussieg war: Ist der Flughafen im Herbst zu, bleiben bis zu den nächsten Wahlen immer noch drei Jahre übrig, und was Kläuschen in diesen den "lieben Wählerinnen und Wählern" anbieten möchte, scheint er selbst noch nicht zu wissen.

    (Ich freue mich auf die giftigen Kommentare derer, die zuviel taz lesen, obwohl dieses Blatt in den letzten Jahren ja vornehmlich damit beschäftigt war, die Straße, in der sein Verlagssitz steht, nach einem seiner Lieblinge benennen zu lassen.)
  • Antworten » | Direktlink »
#7 alfAnonym
  • 12.05.2008, 21:21h
  • Immerhin wurde die Umbennung in Dutschkestr. durch eine Volksbefragung befürwortet. Euer mächtigster Mitstreiter für Tempelhof, der Springerverlag, Herausgeber von BZ + Bild (empfehlenswert zu diesem Thema www.bildblog.de vom 28.4.08), war sich nicht zu schade gegen das Ergebnis der Volksabstimmung zu klagen.
    Wer hat in Berlin konsequent mit dem Schuldenabbau begonnen? Nicht der 16 Jahre von der CDU-geführte Senat sondern rot/rot unter Wowereit. Der CDU-Senat in HH hat übrigens das Ergebnis von 2 Volksabstimmungen ignoriert, hat also nix mit schwul oder nicht schwul zu tun!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 alfAnonym
  • 12.05.2008, 21:28h
  • @xy
    Immerhin wird die taz neben FAZ, SZ, Zeit, Spiegel im In- und Ausland gelesen und gern zitiert. Nicht wenige der angesehensten Journalisten schreiben oder schrieben in der taz.
    P.S. Ich bin kein taz-Leser wenn das beruhigt!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Chris_Anonym
#10 Chris_Anonym
  • 13.05.2008, 21:33h
  • Immerhin hat die TAZ 7938 Abonnenten, ziemlich wenig, wahrscheinlich sind die Mehrheit der Abonnenten ausländ. Presseagenturen ...
  • Antworten » | Direktlink »