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Der Einkaufsriese Wal-Mart, der Mineralölkonzern Exxon Mobil (Esso) und die Schnellrestaurantkette Dunkin’ Donuts gehören zu den am wenigsten homofreundlichen Firmen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Homo-Medienhauses PlanetOut unter schwulen und lesbischen Amerikanern. Zu den am besten bewerteten Unternehmen gehören der Computerhersteller Apple, die Jeansmarke Levi’s und der schwedische Wodkakonzern Absolut. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, sie würden eher Produkte von Firmen kaufen, die sie als homofreundlich ansehen.

71 Prozent erklärten darüber hinaus, sie hätten eine positive Meinung von Firmen, die Schwule und Lesben in der Werbung darstellten. Daher sei auch die Popularität von Levi’s zu erklären, meint Howard Buford, Chef des Meinungsforschungsinstituts Prime Access, das die Umfrage durchgeführt hatte. Das Unternehmen aus San Francisco hatte in einer groß angelegten Werbekampagne mit einem Schwulenpaar geworben (Video siehe unten). "Die Studie ergibt, dass Schwule und Lesben sehr loyale Kunden sind für Marken, die auf sie zugehen", erklärte Buford in einer Stellungnahme.

Allerdings gaben auch 24 Prozent der Gesamtbevölkerung an, dass Homo-Inhalte in der Werbung ihre Haltung zu einem Produkt verschlechtern würden.

Mehr als 2.000 Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren haben an der Studie teilgenommen. Davon gehörten 1.502 der allgemeinen Bevölkerung an, 757 waren Schwule und Lesben. (dk)

Youtube | Schwuler Werbespot von Levi’s


11 Kommentare

#1 chrisProfil
#2 antos
  • 15.05.2008, 20:50h
  • Sicher ist eine solche Studie ein guter Türöffner für PlanetOut im Kampf um einen Anteil der Werbespendings von Wal Mart und co.

    Leider fehlen im Artikel wesentliche Infos: WARUM empfinden so viele die im ersten Satz genannten Unternehmen als 'wenig homofreundlich' [und ist das dasselbe wie homo-unfreundlich?]? Die PlanetOut-Antwort lautet wahrscheinlich: "Weil diese Unternehmen unsere 'media properties' nicht nutzen. "
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#3 AntiFredAnonym
#4 Tim_ChrisProfil
  • 16.05.2008, 09:55hBremen
  • Antwort auf #3 von AntiFred
  • Ich schätze, von Tafelwasser gibt es leider kein so ansehnliches Bild - und mit "ansehnlich" meine ich nicht die Flasche, sondern den "Body" dahinter (der Teil über dem Hals entspricht nicht wirklich meinem Geschmack, ist aber ja leider nicht austauschbar.).
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#5 AntichristProfil
  • 17.05.2008, 11:41hHH
  • Antwort auf #3 von AntiFred
  • @AntiFred: "Klasse Werbung für Alkohol!"
    Allerdings. Leider zu selten. In der meisten Alkoholwerbung sieht man irgendwelche konservativen Hetenpapis, Prolltypen oder Weiber, die sich mit dem beworbenen Getränk in Ekstase tanzen oder die goldene Freiheit erleben. Dagegen ist dieser erotische Blickfang, der schätzungsweise 85% des Plakates einnimmt und selbst für nicht Schwule das beworbene Produkt eher in den Hintergrund rutscht, wirklich etwas besonderes.
    Denn mal ehrlich: welche Frau und welcher Schwule interessiert sich für den Inhalt der Flasche, bei diesem Anblick? Man ärgert sich höchstens darüber, dass sie im Weg steht und den Blick versperrt.
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#6 HannibalEhemaliges Profil
#7 stromboliProfil
#8 Tim_ChrisProfil
#9 joshiProfil
  • 18.05.2008, 22:30hBerlin
  • na toll. 24 % fühlen sich in ihrer kaufentscheidung negativ beeinflusst.
    wenn ich jedes produkt nicht kaufen würde, wo mir ne hetenwerbung von knorr bis marlboro entgegenschlägt...... naja verhungern wäre noch das mindeste.
    mindestens 24 % menschen, die eigentlich nicht in dieses jahrtausend gehören sollten.
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#10 Dreamthief
  • 20.05.2008, 10:54h
  • Mir geht jetzt allerdings nicht so ganz auf, wo in dieser Wodka-Werbung nun explizit Homoerotik zu finden wäre.

    Das ist alles eine Frage des Blickwinkels.

    Wo sich der Schwule wie auch die Heterofrau denkt: "Geil Frischfleisch" mag die Message für den Heteroman klingen wie "Trink Wodka, der entfernt die Wampe, macht Muckis wie blöd und blondiert nebenbei die Frisur."

    Wobei sich mir jetzt spontan die Frage stellt: Was denkt die Lesbe? Hmmm... tja vielleicht sowas wie "Scheiß auf den Macker, her mit der Flasche" obwohls genausogut heißen könnte: "Ihhhgitt, DAS Ding pack ich nich an".

    Aber wie gesagt, ich seh da nix eindeutig Homo-Erotisches.
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