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Der Arbeitskreis Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) hat die "Bild"-Zeitung für das Outing des DSDS-Kandidaten Fady Maalouf kritisiert. "Seit Wochen titelt die "Bild"-Zeitung, dass der Kandidat des Castingformats ‚Deutschland sucht den Superstar’ schwul und mit einem Mann verheiratet sei", erklärte Schwusos-Chef Ansgar Dittmar. "Die Outing-Kampagne der ‚Bild’-Zeitung macht die alltägliche Intoleranz und latente Homophobie deutlich, mit der jeden Tag lesbische Frauen und schwule Männer leben müssen." Die Entscheidung, sich zu outen, sei persönlicher Natur, argumentiert Dittmar. "Die Privatsphäre jedes Menschen muss geschützt werden. Jemanden diese Entscheidung abzunehmen grenzt an Unfairness und ist nahezu respektlos.

Insbesondere ein Outing, das im Herkunftsland des Betroffenen zu ernsten Konsequenzen führen könnte, sei inakzeptabel. Die "Bild"-Zeitung hatte selbst berichtet, dass Maalouf im Libanon nun große Angst vor Anfeindungen haben müsse. "Gerade wenn mit diesen Folgen zu rechnen ist, muss sensibel damit umgegangen werden. Es lässt sich sicherlich über den öffentlichen Charakters des Coming-Outs streiten, aber indiskutabel ist dieses öffentliche Outing, wenn derartige Folgen im Vorfelde bekannt sind", so Dittmar.

Am Samstag, als die letzte "DSDS"-Folge auf RTL ausgestrahlt wurde, hatte "Bild" in einer Titelgeschichte erstmals ein Bild des Eingetragenen Lebenspartners von Maalouf gezeigt. In der Finalsendung unterlag Maalouf dem zuvor hoch favorisierten Thomas Godoj. (pm/dk)



#1 AntichristProfil
  • 19.05.2008, 13:58hHH
  • Wundert mich, dass die Kritik erst jetzt kommt. Wie lange ist es her, das Bild Fady öffentlich geoutet hat?
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#2 alexander
  • 19.05.2008, 17:27h
  • wen wundert es noch ? dieser verlag ist seit jahrzehnten für schlammjournalismus bekannt und verrufen !
    aber in einem land wo sämtliche politiker ihre statements, meist in der "bild am sonntag " abgeben, gehört das offensichtlich zum gängigen "niveau" !
    dafür gibt es sogar das bundesverdienstkreuz und alle möglichen höheren weihen, merkwürdig, dass die verantwortlichen nicht mal mehr rot werden ?

    die proteste der 60ziger jahre haben auch nichts bewirkt, im gegenteil, die machwerke dieser "spitzenjournaille "sind noch schlimmer und schlechter geworden als sie vormals waren.

    bleibt für fady maalouf zu hoffen, dass er von den folgen verschont bleibt.
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#3 Tim_ChrisProfil
  • 19.05.2008, 19:20hBremen
  • Da mich weder Fady bisher wirklich interessiert hat, noch DSDS habe ich das Ganze nur hier eher nebenbei verfolgt und deshalb das ein oder andere nicht mitbekommen. Mich würde aber mal interessieren wie denn Maalouf selbst auf dieses Outing reagiert hat? Das kam hier in den ganzen Berichten nicht wirklich rüber. Vielleicht kann mich da jemand aufklären
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#4 joshiProfil
  • 19.05.2008, 21:56hBerlin
  • nun fehlt bloss noch das unser spd-aussensklave frank-walter steinbeiss ihn in so ein hassland ausweisen läßt.

    nebenbei: süßes foto
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#5 sizzlaAnonym
  • 20.05.2008, 17:11h
  • Das Übel ist bereits die Sendung. Man braucht sich nicht zu wundern, wenn die Blödzeitung im Privatleben der Kandidaten herumstochert (ist bereits mehrfach geschehen). Das ist nunmal deren Auffassung von "Journalismus".
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#6 HannibalEhemaliges Profil
#7 sizzlaAnonym
#8 Tim_ChrisProfil
  • 21.05.2008, 13:24hBremen
  • Antwort auf #7 von sizzla
  • Das mag für dich vielleicht gelten, aber deine Mitstreiter im Sizzla-Beitrag sehen das anscheinend anders. Sie würden uns am liebsten den Moslems zum Steinigungsritual überlassen, habe ich das Gefühl.
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#9 AntichristProfil
  • 22.05.2008, 09:18hHH
  • Antwort auf #5 von sizzla
  • Was nicht bedeutet, dass diese Art des Journalismus nicht der berechtigten Kritik ausgesetzt werden darf, egal zu welchem Thema sich jene Journalisten auch skandalträchtig austoben.
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