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22 Prozent der Schwulen, Lesben und Transsexuellen haben in den USA keine Krankenversicherung – bei Heterosexuellen liegt dieser Anteil nur bei zwölf Prozent. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage von Harris Interactive und Witeck-Combs Communications.

Die Gesundheitsvorsorge gehört derzeit zu den Hauptthemen im Präsidentschaftswahlkampf, da der Anteil der Nicht- und Unterversicherten in den letzten Jahren stetig gestiegen ist. Die beiden demokratischen Präsidentschaftsbewerber Hillary Clinton und Barack Obama wollen eine Pflichtversicherung wie in Europa üblich einführen, der Republikaner John McCain will dagegen durch Steuernachlässe erreichen, dass sich mehr Menschen eine Versicherung leisten können.

"Wir wissen, dass das Problem der nicht Versicherten in diesem Land besorgniserregende Proportionen erreicht hat", erklärte Peter Francel von der Versicherungsgesellschaft Aetna. "Die Umfrage zeigt, dass gerade Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle einem größeren Risiko ausgesetzt sind." Viele Versicherungsgesellschaften versuchen mit gruppenspezifischen Angeboten, Schwule und Lesben für ihre Policen zu gewinnen. Für diese wird in Homo-Magazinen häufig geworben.

Wer in den USA keine Krankenversicherung hat, wird bei Notfällen zwar behandelt, Vorsorgeuntersuchungen und kleinere Probleme können aber nur in sogenannten "Free Clinics" (mit langen Wartezeiten) oder gegen Bargeld vorgenommen werden. (dk)



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#1 Tim_ChrisProfil
  • 21.05.2008, 09:05hBremen
  • Ist ja klar, dass die Versicherungsgesellschaften gerade Schwule, Lesben und Transidenten für ihre Policen gewinnen möchten.
    A: die Beiträge würden wesentlich höher, da das Risiko für diese Personengruppe auch höher eingestuft wird. d.h.: die Gesellschaften verdienen daran einen immensen Haufen Geld. Und sollte tatsächlich ein Notfall eintreten und der Homo die Versicherung benötigen würde
    B: jegliche Kostenübernahme aus fadenscheinigen Gründen, welche die Gesellschaften auf jeden Fall finden, abgelehnt.

    Ist zwar sicher nicht alles sooo koscher, was Michael Moore auf Film bannt, aber so ganz aus den Haaren gesaugt ist es sicher auch nicht. Deshalb empfehle ich einfach mal den Film "Sicko" von ihm, in dem es um genau das geht. Die US Gesundheitspolitik oder die Möglichkeiten, sich auf Kosten und Gesundheit der Bevölkerung ungestraft zu bereichern.
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