Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8777

Die französische Regierung will sich im Rahmen ihrer EU-Präsidentschaft bei den Vereinten Nationen dafür einsetzen, dass Gesetze gegen Homosexuelle weltweit abgeschafft werden. Das kündigte Staatssekretärin Rama Yade von der konservativen UMP an, die im Außenministerium für den Bereich Menschenrechte zuständig ist. Frankreich wird im Juli die rotierende sechsmonatige EU-Präsidentschaft übernehmen. In dieser Zeit spricht das Land in der Generalversammlung der UN für die gesamte Union.

Homosexualität ist noch immer ein Verbrechen in rund 80 Ländern – insbesondere in Afrika und Asien. In sieben islamischen Ländern existiert sogar noch die Todesstrafe für Schwule. Dabei handelt es sich um Iran, Mauretanien, Saudi-Arabien, Sudan, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jemen und Teile von Nigeria. (dk)



#1 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 20.05.2008, 18:17h
  • ist ja eine sexy frau die konservative - lecker

    na dann mal los frankreich gegen den kampf gegen windmühlen
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ano-ny-musAnonym
#3 joshiProfil
  • 21.05.2008, 03:39hBerlin
  • frankreich ist gewiss kein musterland, aber in der hinsicht besser als deutschland, das gerade im eu-parlament gegen uns stimmte. oder nehmt wowi in berlin, der sich beharrlich weigert was für schwule und lesben zu tun und gestern sogar den dalai lama nicht empfangen wollte.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 WolfgangAnonym
  • 21.05.2008, 15:48h
  • Antwort auf #3 von joshi
  • Was hat das Treffen mit dem Dalai Lama mit der Situation von Schwulen und Lesben im Iran zu tun?

    Außerdem tut die Berliner Regierung sehr viel für Lesben und Schwule...

    Wowereit nicht, er möchte nicht abgestempelt werden, was ich durchaus verstehe, aber da sie allen Initiativen im Bundesrat zustimmen und so sehr viel tun, ist es mir egal wer es macht, der Berliner Innensenator oder der Bürgermeister...

    Das mit dem Dalai Lama sollte man übrigens nicht so populistisch sehen... oder glaubst Du dadurch geht es den Menschen in Tibet besser? Oder vielleicht doch eher schlecht, weil sich China in die Ecke gedrängt fühlt und sich wieder vollständig verschließt? Schaufensterpolitik bringt niemanden etwas, erst recht nicht den Tibetern... nur dem Politiker der ihn trifft, denn das macht eine Menge Punkte auf dem Sympathie und Glanz-Konto, bei mir nicht, nur das was wirklich hilft.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 roterginseng 1Anonym
  • 21.05.2008, 16:34h
  • Antwort auf #4 von Wolfgang
  • "..Das mit dem Dalai Lama sollte man übrigens nicht so populistisch sehen... oder glaubst Du dadurch geht es den Menschen in Tibet besser? ..."

    Nein eher entmutigend schlechter, überall.

    Folgt man dem Bericht der "Detroit Free Press", so gab der Dalai Lama bei seinem kürzlichen Besuch der University of Michigan genau dieselbe Ideologie wie der britische "Pfarrer" Thomas Malthus von sich. Dieser hatte im 18./19. Jahrhundert im Auftrag der britischen Ostindiengesellschaft die Rechtfertigungsideologie für den mörderischen Effekt der britischen Freihandelsideologie des Empire zurechtgezimmert.*
    Der Dalai Lama behauptete, genau wie seinerzeit Malthus, es gebe "einfach nicht genug natürliche Ressourcen auf dem Planeten, um 6 Milliarden Menschen auf der Erde zu versorgen, die einen westlichen Lebensstil nachahmen." Da die externen materiellen Ressourcen "begrenzt" seien, aber nicht die inneren, sei " es besser, nach Zufriedenheit und Frieden, anstatt nach materiellen Dinge zu suchen."
    Damit übermittelt der Dalai Lama den Milliarden von Menschen, die nun als Ergebnis der Freihandels- und Spekulationspolitik dem Hungertod entgegensehen, eine klare Botschaft: der Mann des "Friedens" schlägt den Opfern die Friedhofsruhe vor.
    * Malthus behauptete, die Nahrungsmittelproduktion lasse sich nur in linearer Grössenordnung steigern (wenn überhaupt), die Bevölkerungsentwicklung steige aber exponentiell an und deshalb seien Hungersnöte eben unausweichlich. In Wirklichkeit entstanden sie, weil das britische Empire die einheimische Produktion (wie in Indien) zerstörte.

    Malthus und Hartz IV:
    Aber von allen spuckenden Lamas mal abgesehen, der Christ Malthus hatte oft Einfluss auf Maßnahmen der "Royal Commission" . So erfolgte die Verschärfung des workhouse test, einer Prüfung, die Bestandteil eines neuen Armengesetzes von 1834 wurde: jeder, der öffentliche Unterstützung in Anspruch nehmen musste, hatte ins workhouse zu gehen und dort hart zu arbeiten. Unterstützung fand nur, wer sich als arbeitsunfähig erwies. Es wurde auch festgelegt, dass der niedrigste Lohn für freie Arbeit (als independent labour bezeichnet) die Obergrenze für die Unterstützung sein sollte. Dieses Prinzip wurde als less eligible-prinzip bezeichnet. Die Bestimmungen und der von den workhouses ausgehende Abschreckungseffekt diente jedoch nicht der von Malthus geforderten stärkung der armen durch Besitz und Unabhängigkeit, sondern der Durchsetzung der Lohnarbeit und dem Dumping der Löhne, was wiederum die Obergrenze der Unterstützung senkt.

    Tausende von Detroiter Arbeitnehmern erwehrten sich während der Ansprache des Lamas in Detroit der Erpressung ihres Fabrikbesitzers, die Löhne zu
    halbieren.

    "Die volatile Aktie von General Motors rutschte 4,07% auf 20,29 Dollar. Der Autokonzern will bis zu 200 Millionen Dollar an seinen Zulieferer American Axle zahlen, um dort einen Streik zu beenden. "

    www.finanznachrichten.de/nachrichten-2008-05/artikel-1079188
    7.asp


    Diese orangene Spuk ist etwas für durchgeknallte
    abstiegsverängstigte Mittelschichtler in einer postmodernen Nation, die glaubt mit Separationsförderung noch mal einen Stich machen zu können.

    Für Hardcore-Nationalisten, wie Ahmadinedschad übrigens hilfreicher Stoff für Abwehrrüstungspropaganda, systemstabilisierend.
  • Antworten » | Direktlink »