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Der 20-jährige Iraner Mehdi Kazemi darf nach langem Hin und Her in England bleiben, weil ihn in seiner Heimat die Hinrichtung erwartet.

Kazemi war zuvor aus den Niederlanden nach Großbritannien abgeschoben worden (queer.de berichtete). Dort kam er dann unverzüglich in Abschiebehaft. Die britische Regierung erklärte sich aber einverstanden, den Fall zu prüfen, nachdem sich das Europaparlament für den Mann eingesetzt hatte (queer.de berichtete).

Die Homo-Gruppe Stonewall dankte Innenministerin Jaqui Smith und dem Abgeordneten Simon Hughes für deren Einsatz in dem Fall. "Wir sind auch glücklich darüber, dass Vertreter des Außenministeriums endlich im Unterhaus erklärt haben, dass Schwule im Iran gefährdet sind", so Stonewall-Chef Ben Summerskill. Zuvor hatte London argumentiert, dass schwule Iraner in ihr Heimatland zurückgeschickt werden könnten. Sie würden dort nicht exekutiert werden, wenn sie sich "diskret" verhielten.

Kazemi war 2004 nach Großbritannien gekommen, um Englisch zu studieren. Dort erfuhr der Jugendliche, dass sein Freund wegen Homosexualität verhaftet und hingerichtet wurde. Auch gegen ihn liege nun ein Haftbefehl vor, erklärte der in Teheran lebende Onkel Kazemis gegenüber dem amerikanischen Nachrichtensender CNN.

Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen haben die Mullahs seit ihrer Machtübernahme 1979 mindestens 4.000 Menschen wegen ihrer Homosexualität hinrichten lassen. (dk)



#1 Tim_ChrisProfil
  • 21.05.2008, 13:19hBremen
  • Ich bin froh, dass Kazemi nun doch nicht in den Iran zurück muss. Aber auch bestürzt darüber, dass es für die Entscheidung ihm endlich Asyl zu gewähren, gerade im Hinblick auf die durchaus seit langem bekannten Verfahren, mit denen Homosexuelle im Iran behandelt, gefoltert und ermordet werden, so langer Überlegungen bedurfte.
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#2 Simon
  • 21.05.2008, 13:59h
  • Antwort auf #1 von Tim_Chris
  • Leider mahlen die Regierungs- und Justiz-Mühlen langsam, wenn es nicht die Angehörigen der Politiker betrifft. Auch verspüren leider nicht alle Politiker Mitleid und Verständnis mit Leuten, die im eigenen Land auf Grund stumpfer Gesetze verfolgt werden.
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#3 giuAnonym
  • 21.05.2008, 22:17h
  • das finde ich gut von den Engländer
    war schon in sorge das er zurück müsste
    echt toll das er bleiben kann
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#4 RabaukeAnonym
  • 22.05.2008, 12:01h
  • Na endlich auch ne gute Nachricht, am heutigen Tag. Braucht es immer einen Grund, menschen die in Not geraten sind, zu helfen?
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#5 antos