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Washington Der Kandidat der Demokraten für das US-Präsidentenamt, John Kerry, hat sich am Donnerstag mit dem katholischen Erzbischof von Washington, Kardinal Theodore McCarrick, getroffen. McCarrick ist der Vorsitzende einer siebenköpfigen Kommission, die überprüft, wie sie mit katholischen Politikern umgehen soll, die Abtreibung und Homo-Ehe unterstützen. Kerry, der bei einer Wahl der erste katholische Präsident seit John F. Kennedy würde, unterstützt zwar keine Eheöffnung für lesbische und schwule Paare, jedoch eine Eingetragene Partnerschaft mit den gleichen Rechten. Der Erzbischof von St. Louis, Raymond Burke, hatte darauf im Wahlkampf angekündigt, Kerry nicht die Teilhabe am Abendmahl zu erlauben. Kerrys Bischof aus Boston, Sean O'Malley, hatte einen gleichen Schritt angekündigt, ohne jedoch Kerry beim Namen zu nennen. Die Kommission überprüft gar die Sanktionsmaßnahme der Exkommunizierung. Über den Inhalt des Gespräches zwischen Kerry und McCarrick wurde nichts bekannt. (nb)



#1 Stefan von PDS AG QueerAnonym
  • 16.04.2004, 17:32h
  • Ich hoffe sehr darauf, dass Kerry als Präsidentschaftskandidat genügend Einfühlungsvermögen beweist, um auf mit Kardinal McCormick auf eine gemeinsame Verhandlungsbasis zu gelangen.
    Es ist ein schwieriges Thema, und die Katholische Kirche kein leichter Kommunikationspartner.

    Als kommunizierter Katholik ist es daher für John kery doppelt so schwer. Wie wichtig es ist für Amerika, zeigen die Initiativen aus den drei Bundesstaaten, vor allem aber Bürgermeistern wie dem in San Francisco.

    Ich denke, wenn da ein Nenner geschaffen wird, der nicht gleiche inhaltliche politische Vorstellungen diese "eingetragene Partnerschaft" (weiß jetzt nicht wie das auf English bezeichnet wird) betreffend bedeutet, aber gemeinsame Vorstellungen von Menschenrecht nahegelegt wird mit dafür nötigem Einfühlungsvermögen, wobei Kerry dafür auf Grund Background ein guter Partner ist, dann kann es gelingen, die derzeitigen Sturmfeuer der Katholischen Kirche abzumildern und sie auch dauerhaft für einen gesellschaftlichen Diskurs - in Amerika sowie weltweit - zu gewinnen.

    Dewegen an John Kerry ein großes
    Toi-Toi-Toi
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#2 GalacticusAnonym
  • 18.04.2004, 11:22h
  • Gerade die amerikanischen Bischöfe sollten den Mund nicht so weit aufmachen. Die meisten von ihnen waren blind, als es um die Frage des Kindesmissbrauchs durch ihre Priester ging. Schuld waren damals natürlich die Homosexuellen. Deshalb müssen sie jetzt auch gegen sie vorgehen. Ich habe den Eindruck, hier wird eine Ideologie schlimmster Sorte vertreten, aber die Wahrheit bleibt dabei auf der Strecke. Kerry sollte stark bleiben und mit guten Argumenten zurückbellen und vor allem handeln!!!!
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