Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8819

Auf die Kölner Villa von Christoph Daum ist ein Farbanschlag verübt worden.

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung sollen Unbekannte am Dienstag unter anderem "Daum, wir kriegen dich" auf die Hauswand geschmiert haben. Der Hausmeister des FC-Trainers habe aber die Verunreinigungen bereits entfernt.

Das Boulevardblatt bringt den Anschlag mit der Homo-Kritik Daums in Verbindung: Der Trainer hatte den DFB in einer Dokumentation des Deutschen Sportfernsehens aufgefordert, im Bereich Jugendfußball gegen "jegliche Bestrebungen, die gleichgeschlechtlich ausgeprägt sind, vorzugehen" (queer.de berichtete).

Daum zeigte sich vom Anschlag entsetzt: "Jetzt mache ich mir Sorgen", so der 54-Jährige. "Bedenklich, wenn Frustrierte zu solchen Maßnahmen greifen. Wehe, wenn diese Wut, dieser Hass eskalieren. Nur gut, dass wir mit der Familie auf Mallorca sind."

Keine Entschuldigung

Dem Bericht der "Bild" zufolge lehnt Daum eine Entschuldigung für seine Aussagen weiterhin ab: "Soll ich mich etwa für meine Gedanken zum Kinderschutz entschuldigen? Der Schutz der Kinder steht einfach über allem." Er sei allerdings dazu bereit, sich mit Vertretern des schwul-lesbischen Fanclubs "Andersrum Rut-Wieß" zu treffen. Er sei "zu jeder Diskussion bereit". (dk)

Die Dokumentation: "Das große Tabu – Homosexualität & Fußball" wird am Mittwoch, 28. Mai, um 18.45 Uhr im DSF ausgestrahlt.

Wöchentliche Umfrage

» Was müsste Christoph Daum tun, um die schwulen Köln-Fans zu besänftigen?
    Ergebnis der Umfrage


Schwule im Fußball: "Es widert mich an, über so etwas zu reden"

Das Deutsche Sportfernsehen strahlt am 19. Mai mit "Tabubruch" eine neue Dokumentation über Homosexualität im Fußball aus.
Jetzt hat Christoph Daum die Schwulen lieb

Bei der Auslosung für das Benefiz-Fußballturnier "Come Together Cup" hat sich der Kölner Trainer Christoph Daum für das Coming-out von Profilfußballern ausgesprochen.
Daum entschuldigt sich bei schwulen Fans

Christoph Daum, Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, hat sich von seinen homophoben Äußerungen distanziert und sich bei Mitgliedern des schwul-lesbischen Fanclubs entschuldigt.

37 Kommentare

#1 roterginsengEhemaliges Profil
#2 gerdAnonym
  • 28.05.2008, 15:42h
  • Natürlich steht Kinderschutz über allem und es ehrt Herrn Daum, wenn er sich in diesem Bereich engagiert.

    Aber wenn er sich in diesem Bereich engagiert, dann müßte gerade er wissen, dass Homosexualität und Pädophilie in keinem Zusammenhang stehen und es aller unterste Schiene ist, wenn er dies in einer öffentlichen Sendung verbal in einem Zusammenhang nennt. Er sollte doch die Statistiken zum Kindesmissbrauch kennen und wie viele Mädchen da missbraucht werden und das Kindesmissbrauch nur selten von Frauen begangen wird und Kindesmissbrauch laut Statistik am häufigsten im Familienumfeld geschieht

    Selbst der Papst hat auf seinem Hinflug in die USA, wo er die Pädophiliefälle in seiner US-Amerikanischen katholische Kirche verurteilte, vor laufender Kamera im Flugzeug erklärt, dass er ausschliesslich zum Thema Pädophilie sprechen möchte. Homosexualität sei ein gänzlich anderes Thema, erklärte der Papst. Ich bin wahrlich kein Freund des jetzigen Papstes, aber das hat er dann doch einmal gut formuliert und absolut richtig gemacht.

    Aber Daum bringt die Themen bewusst oder unbewusst in einem Zusammenhang. Die Frage, die sich mir stellt, hat er dies aus Versehen und unabsichtlich gemacht, so ist es nur noch "dumm" und peinlich für Ihn und er sollte sich schnell entschuldigen.

    Oder aber er hat es sehr bewusst so hinterrücks formuliert und so seinen Vorurteilen freien Lauf gelassen. Schliesslich kann man ihm gegenwärtig "kaum" beim 1. FC Köln "zum Abschuss freigeben", wo er doch gerade erst als Trainer den Aufstieg geschafft hat. Vielleicht hat er sich gedacht, dass er sich gegenwärtig eine solche Äußerung leisten kann.

    Wer ist Herr Daum in Wahrheit ? Je mehr ich über ihn nachdenke, desto mehr frage ich mich, war es wirklich nur eine unglückliche Formulierung oder steckte da nicht doch Absicht dahinter, wenn Herr Daum hier Pädophilie und Homosexualität "zusammenmischt".

    Nur eigene, klarstellende Worte in den Medien helfen da weiter, Herr Daum
  • Antworten » | Direktlink »
#4 roterginsengEhemaliges Profil
  • 28.05.2008, 16:01h
  • Antwort auf #2 von gerd
  • ...vielleicht braucht er ein sehr sehr starkes abwehrargument...aber lassen wir das...

    mal allgemein, bei "helfern und aktivisten" des "kinder- und jugendschutzes" schaue ich seit jahren 2x hin.
    mit recht, wie sich mir als teilnehmer an der demokratischen kontrolle von jugendarbeit,
    ein paar jahre später, zeigte.

    privat zum beispiel:
    ein priester, bekennender klerikal-faschist,
    zeigte sich einen tag nach dem tod meines vaters
    nach dem unterricht in einem staatlichen gymnasium
    sehr sehr anerbötig, mein neuer vater zu sein.

    ich traute dem schulhofgetuschel und besuchte
    ihn am nachmittag nicht in seiner villa. mit 14 jahren
    aber das standesamt und dann den evangelischen
    religionsunterricht. ethik gab es nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 HannibalEhemaliges Profil
  • 28.05.2008, 17:25h
  • "Wehe, wenn diese Wut, dieser Hass eskalieren."

    Was dann? Denkt er sich dann noch mehr Verleumdungen aus? Z.B. Schwule laufen alle im Fummel rum oder Lesben können nicht kochen?
    Als Konter könnte man ja mal in die Welt setzen, dass alle Fußballtrainer impotent sind!

    "Nur gut, dass wir mit der Familie auf Mallorca sind."

    Wo er am Besten auch bleiben sollte!
    In der russischen Tundra soll es übrigens auch sehr schön sein, lieber Christoph!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 KonstantinEhemaliges Profil
#7 MarvinProfil
#8 pink punkerAnonym
  • 28.05.2008, 18:11h
  • höhö!!! wie heißt das nochmal bei meinem lieblings schwulen terroristen slapstick porno - join the homosexual intifada!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 WolfgangAnonym
#10 Hannibal im ExilAnonym
  • 28.05.2008, 18:29h
  • "Soll ich mich etwa für meine Gedanken zum Kinderschutz entschuldigen?"

    Ich glaube, er ist einfach zu blöd um zu kapieren worum es geht. Fas einzige was der Kokser noch versteht ist anscheinend "Das Runde muss ins Eckige"!
    Obwohl ICH noch nie eckige Arschlöcher gesehen habe - aber mal lernt ja nie aus!

    www.holzfarm.de/catalog/images/Baukloetze_gross_bunt.jpg
  • Antworten » | Direktlink »