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Berlin Mit einer provokativen Aktion zum Berliner CSD 2004 wollen mehrere Berliner Lesben und Schwule auf das Thema Bareback aufmerksam machen. Mit dem Stichwort "Barebacker sind keine Trendsetter" soll verhindert werden, dass sich der "Leichtsinn, ohne Gummi zu vögeln" verbeitet und in weiten Kreisen der schwulen Community "salonfähig" wird. Dem zunehmenden Risikoverhalten, das auf Sexpartys ebenso wie in Internet-Kontaktforen zu beobachten sei, solle ein "klares Nein" entgegengesetzt werden. Bei einem Treffen im Berliner Sonntags-Club, Greifenhagenerstr. 28 in Prenzlauer Berg sollen am 21. April mit Interessierten die ersten Details besprochen werden. Weitere Vorbereitungstermine sind der 5. und 19. Mai sowie der 2. und 16. Juni. Beginn ist jeweils um 19.15 Uhr. (nb/pm)



#1 pitAnonym
  • 16.04.2004, 12:58h
  • Wie bescheuert muß man eigentlich sein, daß man solche "Hilfen" braucht?
    Aber das vermutlich das gleiche Phänomen wie bei den Führerscheinanfängern. Na dann.....
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#2 Peter ThommenAnonym
  • 16.04.2004, 20:23h
  • Seit drei Jahren nutze ich das Internet und ich habe in dieser Zeit mehr über Schwule gelernt, als in den 30 Jahren zuvor! Auch wenn das, was da sichtbar ist, nicht repräsentativ sein kann, ist es jedoch symptomatisch!!
    Die Schwulen haben - wie die heterosexuellen Männer auch - in der Regel keine sexuelle Identität, nur eine berufliche. Die jungen Schwulen gleiten daher in Scheinidentitäten ab, wie links- oder rechtsradikale...
    Man müsste die Jungs viel früher lernen, sich eine Identität und damit Verantwortung 'anzuarbeiten' - auch mit dem Kopf nicht nur mit dem Schwanz. Aber das wird ja mit dem Argument "Pädophilie"
    schön verhindert!
    Eine Anti- oder Nicht-Identität ist eben wie ein Schwarzes Loch im Weltall - man merkts erst, wenn die Energie alles zerstört! Hinterher jammern ist zu spät! Bürgerlich-hetero/homosexuelle Familiendynamik kann keine Identität, nur Minderwertigkeitskomplexe anerziehen. Da bin ich doch dankbar, dass wir damals auf die Strasse gegangen sind, nicht mit nackten Aerschen und öffentlichen Ficks auf Paradewagen...
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#3 Markus SchukeAnonym
  • 17.04.2004, 13:02h
  • Lieber Pit,
    diese "Idioten" gibt es mittlerweile zuhauf und scheinbar vermehren sie sich leider. Die anheimelnde ganzseitige Werbung der Pharmaindustrie trägt auch ihren Teil dazu bei ("Mit uns ist Zukunft möglich..."). Es sind verschiedene Auslöser, die junge (und andere) Männer dazu verleiten auf Gummis beim Ficken zu verzichten. - Die neue Generation der heute Zwanzigjährigen hat das große Massensterben in der Community nicht mehr erlebt - Fluch oder Segen? Heute wird leise und im Verborgenen gestorben, die Zeiten an denen wir monatlich zu einer Beerdigung gingen sind zwar vorbei, die Gefahr, die das auslöste aber nicht!
    Die Reizschwelle der Wahrnehmung (siehe CSDs) liegt heute so hoch, daß man gar nicht offensiv genug darauf hinweisen kann - und zwar von möglichst vielen Seiten - daß das "Lebensgefühl Bareback" eine Sackgasse ist. Mit Gummi vögelt sich es genauso geil - HIV und Pillen schlucken ist total ungeil!!
    P.S. Ich mache seit 1989 ehrenamtlich AIDS-Hilfe-Arbeit und der erste Patient, den ich psychosozial betreute starb mit 25 an einem Durchfallvirus, den normalerweise nur Schafe bekommen. Er wog zuletzt noch 34 Kilo. Vielleicht kannst du dir vorstellen, daß das ein eindrucksvolles Erlebnis war...
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#4 bertramAnonym
  • 19.04.2004, 05:39h
  • ich bin entsetzt darüber, was in Schwulenkreisen wieder so "salonfähig" geworden ist. Diese Sorglosigkeit in allen Altersgruppen, was das ungeschützte Ficken angeht, finde ich unverantwortlich.

    Für mich erfüllt der ungeschützte Sex, vor allem auch mit häufig wechselnden Partnern hinsichtlich HIV, den juristischen Tatbestand der vorsätzlichen Körperverletzung! (Mit Todesfolge)

    Auch im Hinblick anderer sexuell übertragbarer Krankheiten wie Syphilis, Tripper etc. und nicht zuletzt Hepatitis ist ungeschützter Sex nicht tolerabel.
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