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Die schwul-lesbischen Fußball-Fanclubs werden sich am diesjährigen Christopher-Street-Day (CSD) in Köln mit einem eigenen Wagen und "großer finanzieller Unterstützung des Deutschen Fußball-Bunds (DFB)" beteiligen, teilte Organisator Andreas Stiene mit. Dabei soll es sich um einen Betrag in Höhe von 1.500 Euro handeln.

Der Wagen unter dem Motto "Fußball ist alles... auch schwul" soll den CSD-Zuschauern am Straßenrand zeigen, dass Fußball und Homosexualität sehr wohl miteinander vereinbar sind. "Wir werden einen eher schwulen-untypischen, aber dennoch gewohnt CSD-typisch humorvollen Wagen haben", so Stiene, der den schwul-lesbischen FC Köln-Fanclub "Andersrum Rut-Wiess" mit gegründet hat. "Der Fußball wird klar im Vordergrund stehen."

Die schwul-lesbischen Fanclubs freuen sich, dass der DFB sich an der Finanzierung von Dekoration und Banner beteiligt. "Wir sind dafür außerordentlich dankbar", sagte Andreas Stiene. Der DFB setze nach den vielen Zeichen in Richtung Fußball-Umfeld "nun auch ein Signal in Richtung schwul-lesbische Community".

Offenbar waren über die DFB-Unterstützung des Fanclub-Wagens auf dem Kölner CSD weder das DSF noch Fernseh-Moderator Thomas Hermanns im Bilde, der in der Reportage "Das große Tabu – Homosexualität und Fußball" am Mittwochabend dem Fußball-Bund noch vorgeschlagen hatte, sich doch auch einmal an einem Gay Pride zu beteiligen. (pm)



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45 Kommentare

#1 Tim_ChrisProfil
  • 29.05.2008, 08:47hBremen
  • Fehlt nur noch Daum beim CSD. Am besten zusammen mit seiner Familie - er hat ja, soweit ich weiß, selbst zwei kleinere Kinder - auf dem Wagen des Fanclubs. Ich schätze, als Entschuldigung für seine verbale Entgleisung, dass alle Homos Kinderschänder wären, wäre das durchaus annehmbar.
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#2 starwarsProfil
  • 29.05.2008, 12:45hHannover
  • ich will das aber nicht :-P die sind doch bestimmt hetero und schlagen ihre Kinder... ^^
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#3 Tim_ChrisProfil
#4 Tim_ChrisProfil
#5 CarstenFfm
  • 29.05.2008, 16:24h
  • Theo Zwanziger hat gestern im DSF als Antwort auf Thomes Herrmans gesagt, er könne sich eine Teilnahme beim CSD vorstellen.
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#6 KonstantinEhemaliges Profil
#7 Tim_ChrisProfil
#8 KonstantinEhemaliges Profil
#9 Lars3110
  • 29.05.2008, 23:03h
  • Vielleicht war es ja ein Ergebnis der Sendung, die ich übrigens sehr gut fand. Es gab einen guten Einblick in die Gesellschaft.
    Die militanten Homophoben sehen den Fußball immer noch als ihre letzte Bastion und insofern ist es klar, dass sich immer noch die Meinung hält: "Schwule und Fußball" passen nicht zusammen.
    Die Wahrheit ist eigentlich, dass Schwule insbesondere beim Fußball ausgegrenzt werden und somit eine Atmosphäre geschaffen wird, in der sich Schwule nicht willkommen fühlen, also warum sollen Schwule sich für etwas interessieren, wo sie nicht willkommen sind.
    Ich habe selbst vor meinem Coming Out Fußball gespielt und interessiere mich schon stark dafür seit Jahren, das hat sich auch nach meinem Coming Out nicht geändert, jedoch fühlte ich mich insbesondere in Stadien immer unwohler.
    Insofern begrüße ich die Initiative von Herrn Zwanziger.
    Man kann eigentlich dem Herrn Daum dankbar sein, denn so hat er die Diskussion jetzt an die Öffentlichkeit gebracht.
    Gäbe es ohne Herrn Daum denn auch einen CSD-Wagen?
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#10 MikeAnonym
  • 30.05.2008, 00:32h
  • Antwort auf #9 von Lars3110
  • Wegen dem Outing Fußball aufgegeben??? Bin ich froh, daß ich vom "Platten Land" komme...
    Man sollte das ganze mal etwas differenzierter sehen....es gibt den Profi-FB (bis runter Oberligen - bzw. höchsten Verbandsligen) und den Amateurbereich.... im Profibereich ist ein "Outing" was anderes als im Amateurbereich. Bei den Profis geht es um Knete, um Fans, die Geld bringen und haste nicht gesehen. Bisken Fanatismus hier und da (also Fanmäßig)... und natürlich herrscht da vor allem bei den Zuschauern größtenteils ein "Macho"benehmen das dazu führt, das dort ein Outing "Geschäftsschädigend" = nicht erwünscht ist.
    Im Amateurbereichdürfte das wohl weniger ein Problem sein. Es wird zwar immer noch versteckt (zumindest versucht), aber man sollte da nix verteufeln. FB hat eine viel größere Integrationskraft als in dem ganzen Geschrei hier rüberkommt. Dort ist ein Outing nicht mehr "DAS" Problem. (Gut, wer keine blöden Sprüche verträgt, hat beim FB sowieso nix verloren...sowas muß man abkönnen, die gibt es auch, wenn man mal ein Luftloch schlägt....oder morgens zum Spiel die Kabine ohne Hose verläßt - ist schon vorgekommen...). Ich bin in all den Jahren die ich schon FB spiele noch nie auf negative Reaktionen gestoßen und ich bin in zwei verschiedenen Landesverbänden aktiv und als SR auch häufig in Kontakt mit türkischen, kurdischen oder polnischen Mannschaften (also die Oberteufel überhaupt...*IRONIE*) und im Moment bin ich in der Jugendarbeit in einem Verein tätig, der hauptsächlich Kinder aus der Gesellschaftlichen Unterschicht hat und auch sehr viele "islamische" Jugendliche...nicht mal blöde Sprüche sind da gekommen. Von den VIELEN, sogar SEHR VIELEN anderen Homo-Kickern hab ich auch nie gehört, daß die Probleme hatten, selbst wenn es rauskam. Und wenn man sich diese ganze "Bild-Mäßige" Presse und den "Typisch deutschen" Umgang mit diesem Thema hier einmal ansieht, dann wird mal wieder wegen einer kleinen Gruppe, die eine andere (unschöne) Meinung vertreten eine ganze Sportart in den Dreck gezogen. Das ist nicht fair. Die wahren Verfolgten im FB sind momentan die SR, die immer häufiger auf übelste Art und Weise angegriffen werden. Nicht die Schwulen Fußballer. Und wenn ihr mal mit offenen Ohren und Augen durch euren Kreis geht, werdet ihr merken, daß es sehr viele gibt und das auch bekannt ist. Das leigt also nicht wirklich daran, daß man dmait nicht offen umgeht.
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