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Kommentare zu:
Transsexuelle Aktivistin gewinnt gegen Broder


#11 EselchenAnonym
  • 29.05.2008, 18:33h
  • Antwort auf #10 von Katrin
  • Na und? Relativierung wird ja wohl noch erlaubt sein. Krienen hat ja wohl auch einen denkbar schlechten Ruf, und der kam nicht von Außen sondern ist ihr eigenes Machwerk. Dass man darauf in den Kommentaren verweist ist ja nur recht und gut. Die Kommentare Broders sind natürlich sehr undiplomatisch, aber sie sind hausgemacht. Ich persönlich empfinde bei sowas kein Mitleid, "wie man in den Wald ruft...."...Man sollte nicht die Partei der Krienen ergreifen nur weil sie ausversehen TS ist. Schwarze Schafe gibt es überall, auch hier
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#12 Katrin
  • 29.05.2008, 19:07h
  • Antwort auf #11 von Eselchen
  • Eigentlich finde ich den Stil von beiden schlecht. Beide haben, so scheint es mir, ihren journalistischen Zenit überschritten und versuchen sich in populistischen Verbalattacken auf den anderen. Da haben beide die Professionalität verloren.

    Ich fand es gut, dass das Gericht weitere Diskriminierungsversuche auf der Basis der Sexualität verboten hat. Und nochmals: Im deutschen Recht gilt das „Wie in den Wald gebrüllt so kommt das Echo“ Prinzip nicht und das ist gut so.
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#13 antosProfil
  • 29.05.2008, 19:16hBonn
  • Antwort auf #9 von Dirk
  • Ja, da kann ich nur zustimmen:

    "Schade, das sich ausgerechnet ein schwullesbisches Internetportal zur Plattform für so eine Person macht." - Mit der Einschränkung allerdings, dass Queer sich ja nicht direkt zur Plattform für Krienen macht, sondern den Fall nur unkritisch referiert.

    Die Webumtriebe dieser Person bekomme ich schon seit ca. 5 Jahren mit - seit sie anfing, sich im damaligen Eurogay-Forum mit ihren affektierten Texten auszubreiten und dort mit ihrer peinlichen Küchen-Psychoanalyse hausieren ging. Für ihr Denkgebäude ist ihr jeder Baustein recht, seis die "AIDS-Lüge", seien es die schmierigen homophoben Unterstellungen, mit denen sie ihre Texte schmückt.

    Mit Broder und Krienen haben sich wirklich zwei gefunden, die bestens zueinander passen. Man konnte vor der Streiterei ja auch ihre ganzen Anbiederungen an Broder lesen. Deswegen ist mein Mitleid für die beleidigte Krienen in diesem Fall engstens begrenzt. Frau Krienen teilt am liebsten aus - und trägt ihre Transsexualität als Waffe vor sich her.

    Hoffentlich verchwindet dieser Queer-Beitrag zügig im Off.
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#14 Tanja KrienenAnonym
  • 29.05.2008, 19:19h
  • Also: Man sollte nicht vom Alt-NPDler und heutigen Hagalil-Schreiber Fischer abschreiben: Ich habe nie für ein rechtes Medium geschrieben und nie eine antisemitische Äußerung gemacht. Ja, eins aufs Näschen versprach ich dem Herrn, wenn er die vorliegenden Beleidigungen mir persönlich gesagt hätte. Ist das nicht nachzuvollziehen?

    Meine Kritik an manchen Schwulenerscheinungen steht auf einem anderen Blatt und ich habe sie - wie auch Kritik an den kuriosen Foren von "trans" - in manchen Zeitungen, z.B. in der taz geäußert.
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#15 EselchenAnonym
  • 29.05.2008, 19:20h
  • Antwort auf #12 von Katrin
  • sagt ja auch niemand. Auge-um-Auge-Justiz ist niemals gut und wird niemals ein Ende finden.

    Eine ordentliche Berichterstattung würde jedoch beide Seiten durchleuchten. Diese hier ist wohl etwas einseitig. Das Ganze mit Kommentaren zu relativieren schadet sicherlich nicht. Leser, die die Krienen nicht kennen sollen ja nicht gleich denken, es handelt sich hier um eine Art Engelchen, dem nur Unrecht wiederfährt ^^
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#16 antosProfil
  • 29.05.2008, 19:24hBonn
  • Antwort auf #12 von Katrin
  • Katrin, so weit d'accord - bis auf die Tatsache, dass Frau Krienen keinen journalistischen Zenit überschreiten kann, weil sie nicht journalistisch arbeitet.

    Ein Zitat aus der Denkwelt dieser Person:

    "Ein kritischer Mensch wird auch eigene Abseitigkeiten, Krankheiten und Kränkungen, Konstruktionen und Destruktionen, in schonungsloser Klarheit benennen. Alles andere ist Ideologie. Zum Beispiel: die psychischen Krankheiten und schwerste Abweichungen wie Transsexualismus oder auch Homosexualität als lebens – und liebenswerte, gleichrangige Sexualität als Lüge durch die Welt schrillen lassen."

    Nachzulesen auf dieser Plattform, auf der die Dame sich und ihre werten Meinungen inszeniert:

    www.campodecriptana.de/blog/2008/04/18/1041.html#more-1041
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#17 xyAnonym
  • 29.05.2008, 19:49h
  • Ich habe Broder mal geschätzt, aber spätestens seit er vor einigen Jahren Heinz Berggruen sel.A. niedergemacht hat, tue ich es nicht mehr. Der freundliche ältere Herr mit der bemerkenswerten Lebensleistung hatte es nämlich gewagt, öffentlich in Zweifel zu ziehen, ob Michel Friedman (bevor gewisse Dinge bekannt wurden) wirklich ein so vorbildliches Verhalten an den Tag lege und ein so brillanter Journalist sei, wie es fortwährend in der veröffentlichten Meinung behauptet wurde. Daraufhin wurde er, der ja auch als Journalist gearbeitet hat, von Broder mit dem üblichen verbalen Bombardement indirekt zum Antisemitenbüttel und ausdrücklich zum Schmock erklärt. Soviel auch zum Thema Paranoia.
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#18 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 29.05.2008, 20:16h
  • vielen dank eselchen und besonders Dirk!!
    ich wußte die hintergründe nicht so genau, habe heute erstmal gegoogelt.

    kannte sie bis heute noch nicht.

    naja, auch vollkommen uninteressant.

    das broder ein polemischer journalist ist, ist wohl bekannt, aber seine schreibweise gefällt mir und auch seine bücher sind lesenswert!
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#19 Patrick (TM)Anonym
  • 29.05.2008, 21:18h
  • Als Transmann kann ich sagen, dass Frau Krienen dem "Image des gemeinen Transsexuellen in der Öffentlichkeit" viel mehr geschadet als genutzt hat. Solche Personen wie sie sind es, die dazu beitragen, dass Betroffene immer noch als Sonderlinge und Freaks angesehen werden. Die Aufklärungsarbeit wäre ohne Menschen wie Frau Krienen schon wesentlich weiter. Natürlich ist es nicht in Ordnung, Tanja Krienen als "Herr Krienen" etc zu bezeichnen, und dass sie sich dagegen wehrt, finde ich gut. Aber dennoch sind es eben solche Berufstransen, die uns immer wieder schaden, weil deren Aktivitäten auf alle von uns zurückfallen. Was mittlerweile von Betroffenen seitens der Krankenkassen usw verlangt wird, um mit einer Behandlung von TS beginnen zu dürfen, ist eine Frechheit. Ich bin davon überzeugt, dass wenn das öffentliche Bild von uns nicht das eines verrückten Irren wäre, hätten wir es wesentlich leichter, unser Leiden zu mindern. Aber Menschen wie Frau Krienen stützen ihre gesamte Existenzberechtigung meiner Meinung nach auf den Umstand, dass sie eben transsexuell sind, und schießen damit weit über das eigentliche Ziel hinaus. Ergo: wenn man kein Leben hat, besorgt man sich eben eins. F64.0 macht´s möglich.
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#20 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 29.05.2008, 21:22h
  • Bedauerlich, dass Henryk M. Broder auf diese Weise in unsere Spalten gerät. Broder ist einer der wichtigsten Journalisten und Publizisten dieses Landes, weil: er gehört seit je zu den Unangepassten, zu denen, die sich im Sinne der Aufklärung stets und ständig ihres eigenen Verstandes bedienen, und mag das noch so unbequem sein. - Ja, Broder ist streitbar, und über manche seiner Ansichten kann man auch heftig streiten. Und mitunter vertut er sich auch im Ton, so dass man denkt: "Mensch Broder, hast du das nötig?!" - Nee, hätt' er nicht, aber Henryk M.Broder hat eine Schwäche: Mitunter verfällt vom prononcierten Argumentieren ins aggressive Um-sich-Beißen. Bisweilen stünde ihm gut zu Gesicht, wenn es aus seinem Wald nicht immer so herausschalte, wie da einer oder eine oder gar einige hineingerufen haben. Broder kann leider kaum was an sich abprallen lassen. Im Falle Tanja Krienen hätt' er das Reinrufen in seinen Wald, und da wurde schon sehr unschön reingerufen(!), lieber verhallen lassen sollen. - Na gut, Henryk M. Broder wird dieses Landgerichtsurteil nicht irre machen; bedauerlich allerdings, dass es Schlagzeilen macht. Denn wo Broder bisher Schlagzeilen gemacht hat, war oft das Ihn-Bewerfen mit antisemitischem Dreck nicht weit. Konnt' man regelrecht darauf wetten, dass ihn solches trifft...
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