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  • 29. Mai 2008, noch kein Kommentar

Die Fashion Victims und Sexmaniacs der Serie "Sex and the City" sind wieder da. Sie reden wieder über Männer und was man mit ihnen alles anstellen kann.

Von Carsten Weidemann

Es kommt doch auf die Größe an – zumindest, wenn es um Bildformate geht. Denn größer ist definitiv besser, wie "Sex and the City" beweist, die lang erwartete Kinofortsetzung der erfolgreichen Hit-Serie. Und der Film verspricht, endlich alle drängenden Fragen zu beantworten, die die Serie offenließ: Geben sich Carrie und Big endlich das Ja-Wort? Reicht Samantha wirklich ein einziger Mann? Wird Charlotte jemals schwanger werden? Sind Miranda und Steve tatsächlich glücklich bis an ihr Lebensende? Und neben der Frage nach der Fortsetzung der Lebensgeschichte der Frauen: Funktioniert die Story noch, vier Jahre nach dem Ende der TV-Serie?

Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), erfolgreiche Autorin und jedermanns liebste Mode-Ikone, ist auf jeden Fall zurück. Mit ihrem berühmten sardonischen Scharfsinn setzt sie bissiger als je zuvor ihre eigene Geschichte um Sex, Liebe und modebesessene Single-Frauen in New York fort. Wir erfahren endlich über Carrie, Samantha (Kim Cattrall), Charlotte (Kristin Davies) und Miranda (Cynthia Nixon), wie sie mit Jobs, Freunden und Beziehungen jonglieren, während sie gleichzeitig durch Mutterdasein, Heirat und Immobilien-Käufe in Manhattan manövrieren.

Schwule Männer lieben die Serie heiß und innig

Als die Serie in den späten neunziger Jahren erstmals auf Sendung ging, war das Konzept innovativ und provokant. Single-Frauen nehmen sich selbstbewusst, was sie vom Leben bekommen können und haben dabei so ihre Probleme mit den Männern. In rund 100 Folgen plauderten die Damen pausenlos wie hemmungslos über die Schwächen des vermeintlich so starken Geschlechts, beziehungsweise über die Größen der dazugehörigen Geschlechtsmerkmale.

Kein Wunder, das besonders schwule Männer die Serie heiß und innig lieben. Schließlich reden auch sie gerne über Männer. Die homosexuelle Fanbase ist den Darstellerinnen sehr bewusst. Und sie bedankten sich erst kürzlich für deren Treue. So meinte Kristen Davis: "Wir haben riesige Unterstützung von der schwulen Community bekommen, absolut, und wir lieben das." Im Interview mit dem Magazin "Vanity-Fair" gestand übrigens Kim Cattrall, dass sie ein Fan von Klaus Wowereit ist: "Ich kenne Wowereit, den Partybürgermeister! Mit dem kann man wirklich Spaß haben." Sie bewundere, wie er sein Coming-Out geschafft habe.

O-Ton aus dem Kinofilm nach der Werbung: "Wie oft habt Ihr Sex?"

Audio / MP3 | "Wie läuft es mit dem Sex?" - Ausschnitt aus dem Kinofilm