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  • 02.06.2008           23      Teilen:   |

Spanien verweigert Sizzla die Einreise

Das vom Bundesinnenministerium verhängte Einreiseverbot in den Schengen-Raum greift nun offenbar doch: Spanien ließ den Sänger nicht ins Land.

Sizzla hatte ursprünglich in Barcelona und Madrid Konzerte geben sollen. Die Homo-Gruppe Frente de Liberación Gay de Catalunya hatte sich einem Bericht der Zeitung ADN zufolge an die Behörden gewandt und gebeten, den jamaikanischen Sänger nicht einreisen zu lassen. Er war aus den USA nach Spanien geflogen und wurde sofort am Flughafen Madrid verhaftet.

"Unsere Bemühungen hatten also doch noch Erfolg", freut sich Klaus Jetz vom deutschen Lesben- und Schwulenverband angesichts der Entscheidung in Spanien. Die Bundesregierung hatte dem LSVD Anfang Mai mitgeteilt, dass sie Sizzlas Namen ins Schengener Informationssystem (SIS) gestellt habe (queer.de berichtete). Die geheime Liste enthält die Namen von Ausländern, die nicht im Schengen-Raum erwünscht sind. Dennoch konnte Sizzla ungehindert über Ungarn einreisen und Konzerte geben (queer.de berichtete). Er trat in Folge dessen auch in München, Stuttgart und Wuppertal auf. Die lokale Polizei erklärte sich für nicht zuständig.

Sizzla ist wiederholt durch Liedtexte und Äußerungen mit Gewaltaufrufen gegen Schwule aufgefallen. In einem populären Lied fordert er unter anderem: "Verbrennt die Männer, die Sex mit Männern haben". (dk)

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Tags: spanien, sizzla
Schwerpunkte:
 Homophobe Reggae-Sänger
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Reaktionen zu "Spanien verweigert Sizzla die Einreise"


 23 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
02.06.2008
15:02:05


(+1

Von gatopardo
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Im Grunde merkwürdig, dass er nicht in Spanien einreisen darf, wenn er sich ohnehin schon im Schengen-Raum befindet, wo es keine Grenzkontrollen mehr gibt. Entweder hat die betreffende Fluglinie ihn abgelehnt oder spanische Behörden haben den Veranstaltern die Suppe versalzen ?


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#2
02.06.2008
16:04:25


(+5

Von Hannibal
Aus Berlin
Mitglied seit 10.05.2008
Antwort zu Kommentar #1 von gatopardo


Spanien scheint nicht nur in Homo-Angelegenheiten dem Rest der EU meilenweit voraus zu sein! Respekt!


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#3
02.06.2008
19:00:09


(+5

Von gatopardo
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von Hannibal


Aha, soeben sehe ich, dass er sich gar nicht mehr im
Schengen-Raum aufhielt, sondern von den USA kommend direkt am Madrider Flughafen zurückgewiesen wurde. "Frente de Liberación Gay" wird seine Gründe haben, Vertreter dieser Subkultur als "persona non grata" zu denunzieren, aber Reggae hat hier sowieso keine nennenswerte Anhängerschaft.


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#4
02.06.2008
21:01:00


(+3

Von Konstantin
Aus Hamburg
Mitglied seit 02.05.2008
Antwort zu Kommentar #3 von gatopardo


Zitat: "Reggae hat hier sowieso keine nennenswerte Anhängerschaft."

Hier auch nicht!


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#5
02.06.2008
21:05:34


(-2

Von sizzla
Aus Nürnberg (Bayern)
Mitglied seit 29.05.2008


Die Meldung kam in Reggaeforen schon vor einigen Tagen. Ich habe hier in einer alten Nachricht zu Sizzla schon etwas dazu geschrieben. Sizzla hatte seine Tour in Europa kurz unterbrochen, um für einen Auftritt in die USA zu reisen. Bei der Rückankunft in Madrid wurde ihm dann die Einreise verweigert.

Sachlich nachvollziehbar ist diese Entscheidung nicht. Man kann zu Sizzla's Einstellung gegenüber Homosexualität stehen wie man will - auf der Bühne hat er keine Lieder, die schwulenfeindlich verstanden werden könnten, gespielt und auch sonst kein Wort darüber verloren. Seine Shows waren absolut "clean". Seht euch die Kommentare hier und in diversen Reggaeinternetseiten an.

Man bestraft Sizzla mit einem Einreiseverbot, obwohl er Einsichtsfähigkeit gezeigt hat, dass Battymantunes hier inhaltlich nicht erwünscht sind. Was soll man bitte sonst von ihm verlangen? Es gibt im Reggae und Dancehall Künstler -ich nenne hier keine Namen- , deren Homophobie weitaus krasser ist - sowohl was Quantität der Songs als auch deren inhaltliche Aussage betrifft. Insofern bin ich einfach traurig, da Sizzla einfach grossartige Musik macht. Und -um dem Einwand gleich vorzubeugen- mir geht es nicht um ein entgangenes Konzert - ich war im Mai bereits in Stuttgart und München.


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#6
02.06.2008
21:41:34


(+2

Von Konstantin
Aus Hamburg
Mitglied seit 02.05.2008
Antwort zu Kommentar #5 von sizzla


@ sizzla: Bitte nicht wieder nochmal von vorne!
Du kannst hier ja gerne mitreden. Aber das hatten wir doch alles schon.

CUT!

Bild-Link:
clapperboard.jpg


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#7
03.06.2008
07:16:37


(+4

Von Antichrist
Aus HH (Hamburg)
Mitglied seit 07.05.2008
Antwort zu Kommentar #5 von sizzla


"Seine Shows waren absolut "clean".!
Da von Seiten der Homoaktivisten bisher nichts anderes verlautet wurde, darf man wohl davon ausgehen, das es tatsächlich so war.

"Man bestraft Sizzla mit einem Einreiseverbot, obwohl er Einsichtsfähigkeit gezeigt hat, dass Battymantunes hier inhaltlich nicht erwünscht sind."
Das Einreiseverbot bestand bereits, ehe er zeigen konnte, dass er die Vereinbarungen tatsächlich einhält. Von daher hat er wohl die Arschkarte gezogen, da das, was bei BK noch nicht funktionierte, bei ihm nun letztendlich doch noch griff, sogar gesetzlich greifen musste. Wie sinnvoll eine Abweisung zu dieser Zeit noch war, darüber lässt sich streiten. Aber: "Was soll man bitte sonst von ihm verlangen?" und wie geht man zukünftig damit um, darüber muss nun die Politik entscheiden, indem sie klare Regeln aufstellt, die dann auch entsprechend für alle homophoben Musikakts konsequent umgesetzt werden.


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#8
03.06.2008
10:07:57


(+3

Von Thom_ass1973
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Id Est!
Bravo Spanien!
Vielleicht kommt nun doch auch mal ein wenig mehr Bewegung in die hiesige "Konzert-Veranstalter-Szene" - nur über den finanziellen Druck, der jetzt wohl für jeden offensichtlich sein wird, lassen sich die Battymantunes eindämmen!
Mal schauen wieviele Veranstalter jetzt noch Willens sind, sich "Wackelkanditaten" für Tourneen zu buchen!
Dennoch muss hier noch viel mehr geschehn! Alles an Reggae festzumachen, wäre verdammt zu einseitig! Die "deutschen Babygangster" wie Bushido, Fler und Co. gehören genauso indiziert! Nicht zu vergessen der ganze menschenverachtende Dreck aus Amerika!!


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#9
03.06.2008
13:32:30


(-5

Von Sven


Oh mein Gott, was ist hier denn bitte los?

Seit Monaten lese ich auf diversen Seiten im Internet massenweise unseriöse,schlecht recherchierte Homo-Propaganda, die geschickt dazu genutzt wird um eine hinterhältige Hetze gegen eine Randgruppe zu starten.
Das Thema " Homophobie/ Auftrittsverbot" ist gegessen!
Sizzla hat letzten Sommer den Reggae Compassionate Act unterschrieben und keine Menschenfeindlichen Lieder mehr auf europäischen Bühnen performt! Also,liebe Schwulen was wollt ihr noch!
Ihr könnt unmöglich für mehr Toleranz gegenüber Minderheiten werben und gleichzeitig eine kleine Gruppe an Reggae Freunden unterdrücken.
Mit diesen dreckigen Kampagnen die ihr startet macht ihr aus ehemals toleranten Menschen - homophobe Menschen!
Nach solch hinterhältigen Aktionen wie in Spanien, hätte Sizzla wieder allen Grund dazu gegn Schwule zu hetzen! Er hat seinen Teil zur Lösung des Konfliktes beigetragen, wieso schüttet ihr jetzt noch Benzin ins Feuer!

Homosexuell=Intollerant hoch 10


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#10
03.06.2008
14:09:18


(+5

Von Tim_Chris
Aus Bremen
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #9 von Sven


Zitat Sven: "Nach solch hinterhältigen Aktionen wie in Spanien, hätte Sizzla wieder allen Grund dazu gegn Schwule zu hetzen!"

Und wenn dann solche Kommentare von solche Fans wie dir kommen, könnte ich nicht nur kotzen, sondern wird wieder ganz deutlich, weshalb wir überhaupt bis hierher gekämpft und eben an Sizzla ein Exempel statuiert haben. BK hätte mir in diesem Fall allerdings besser gefallen, denn der hat sich nicht an die Vereinbarungen gehalten.

Ansonsten schließe ich mich Konstantins #6 und Antichrists #7 Beiträgen an.


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