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Im November werden Kalforniens Bürger in einer Volksabstimmung über das Ende der Homo-Ehe entscheiden können. Dies gab Wahlleiterin Debra Bowen bekannt.

Man habe die 1,1 Millionen Unterschriften, die von kirchennahen Homo-Gegnern gesammelt worden waren, überprüft, so Bowen laut der Tageszeitung "Sacramento Bee". Demnach seien mehr als die rund 700.000 Unterschriften gültig. Diese Anzahl (acht Prozent der Wähler bei der letzten Gouverneurswahl) wird benötigt, um die Volksabstimmung im November auf die Stimmzettel zu bringen.

Homo-Paare können in Kalifornien ab dem 17. Juni heiraten. Der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates hatte entschieden, dass das Verbot der Ehe für Schwule und Lesben gegen den Gleichheitsgrundsatz in der Verfassung verstoße (queer.de berichtete).

Die Volksabstimmung strebt eine Änderung der kalifornischen Verfassung an: Demnach soll dort festgeschrieben werden, dass die Ehe "eine Verbindung zwischen Mann und Frau" ist. Der Gleichbehandlungsgrundsatz, der ebenfalls in der Verfassung steht, würde damit außer Kraft gesetzt werden. Nötig für eine Verfassungsänderung ist die einfache Mehrheit aller abgegebenen Stimmen.

Zuletzt gab eine Meinungsumfrage Schwulen und Lesben Anlass zur Hoffnung: In der nach der Gerichtsentscheidung durchgeführten Befragung sprach sich erstmals eine Mehrheit der Kalifornier für die Öffnung der Ehe aus (queer.de berichtete). Auch Gouverneur Arnold Schwarzenegger gehört zu den Gegnern einer Verfassungsänderung. Eingetragene Partnerschaften, die bereits seit 2000 bestehen, finden breite Zustimmung in der Bevölkerung. (dk)



Kalifornien: Klage gegen Ehe-Öffnung gescheitert

Der oberste Gerichtshof des Bundesstaates Kalifornien hat am Montag einstimmig einen Antrag von Homo-Gegnern abgelehnt, gleichgeschlechtliche Eheschließungen sofort wieder auszusetzen.
#1 Tim_ChrisProfil
  • 03.06.2008, 14:14hBremen
  • Verdammte Kirchenheinis. Ich hoffe, die Beteiligung an der Volksabstimmung ist unter der nicht kirchenfanatischen Gruppe am höchsten und verpasst den religiösen Homo-Gegnern eine Harke die sich gewaschen hat.
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#2 die doofe dorisAnonym
#3 xyAnonym
  • 03.06.2008, 16:42h
  • Aber alle Achtung: In so kurzer Zeit 1,1 Millionen Unterschriften gesammelt - davon können die lethargischen Deutschen, die gern meckern, aber es dann nicht schaffen, ihren Hintern zur Abstimmung zu bewegen, noch was lernen. Nur der Inhalt sollte halt ein anderer sein...
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#4 gaytimesAnonym
  • 04.06.2008, 09:17h
  • So "schlecht" das auf den ersten Blick auch sein mag; es ist doch trotzdem ein Zeichen von ECHTER Demokratie! Nicht so wie hier, wo die HerrenDamen "volksvertreter" von oben herab herrschen und walten, wie ihnen grade so ist.
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#5 LuminosoAnonym
  • 04.06.2008, 16:53h
  • Nicht die Basisdemokratie (richtiger: direkte Demokratie) bedroht die Homo-Ehe. Volksabstimmungen sind wie Wahlen neutrale Demokratie-Instrumente. Die Ergebnisse der Verfahren sind ein Spiegel des Zustands der Gesellschaft. Weder Volksentscheide noch Wahlen kann man für inhaltliche Entscheidungen verantwortlich machen. Verantwortlich sind immer nur die Wähler.
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#6 die doofe dorisAnonym
  • 04.06.2008, 17:15h
  • Antwort auf #5 von Luminoso
  • was jetzt ? ich dachte, alle medien sind parteiische demokratie-instrumente, die die gesellschaft erspiegeln.

    weder volksentscheide noch wahlen kann man für inhaltliche entscheidungen verantwortlich machen.

    meinungsumfragen sind medien-spiegel ?
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