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  • 04. Juni 2008, noch kein Kommentar

Beim anlässlich der Fußball-EM veranstalteten internationalen Plakatwettbewerb Homo:Foul des schwul-lesbischen Wiener Zentrums "Qwien" hat die 25-jährige Künstlerin Martina Schönherr gewonnen.

Ihr Bild zeigt den halben Oberkörper eines Mannes im Trikot der österreichischen Fußballnationalmannschaft, der den offiziellen EM-Fußball in der Hand hält. Er trägt am Arm eine Kapitänsbinde, auf der aber das Wort "gay" steht. Das von einer Expertenjury ausgewählte Siegerbild überzeuge wegen "seiner Einfachheit und klaren Message sowie der fotografischen Verarbeitung". Schönherr wollte mit dem Bild darstellen, dass "im Prinzip jeder Fußballer schwul sein könnte". Sexuelle Ausrichtung und spielerischen Talent haben nach Ansicht der Wiener Kunststudentin "nichts miteinander zu tun". Die Siegerin erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.008 Euro.

Ab sofort sind die 32 besten Plakate im Museumsquartier ausgestellt. Insgesamt gab es über 70 Teilnehmer an dem Wettbewerb. Die meisten kamen aus Österreich, aber auch viele osteuropäische Künstler wirkten mit.

Die Europameisterschaft startet am Samstag, Austragungsländer sind diesmal Österreich und die Schweiz. Bei den Buchmachern gilt die deutsche Nationalmannschaft als Topfavorit auf den Titel. (dk)