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Europäische Regierungen geben jetzt Reisewarnungen an Schwule heraus. Man müsse bei einem Besuch des westafrikanischen Landes äußerst vorsichtig sein, so die Empfehlung.

Zwei Spanier im Alter von 54 und 56 Jahren sind in Gambia wegen Homosexualität festgenommen worden. Nach einem Protest der spanischen Regierung sollen sie jetzt wieder auf freiem Fuß sein. Allerdings erklärte ein Sprecher der Botschaft, die beiden seien "noch immer in Gefahr" und würden auf schnellstem Wege aus dem Land gebracht werden.

Medienberichten zufolge sollen die Ressort-Urlauber einen Taxi-Fahrer gefragt haben, wo man eine Schwulenbar finden könne. Der Mann wollte sie dann scheinbar zu einer solchen bringen, lieferte die Männer aber der Polizei aus. Sie wurden auf der Stelle verhaftet.

Europäische Regierungen haben deshalb ihre Reisewarnungen nach Gambia verschärft. Die Niederlande raten schwulen Bürgern, keinesfalls ihre sexuelle Orientierung nach außen kundzutun. Auch das deutsche Auswärtige Amt erklärte: "Homosexualität ist in Gambia strafbar und wird mit Gefängnisstrafen von bis zu mehreren Jahren geahndet".

Erst im Mai hatte Gambias Präsident Yahya Jammeh Schwule aufgefordert, binnen 24 Stunden das Land zu verlassen, weil sein Land muslimisch geprägt sei (queer.de berichtete). Hotels, die Schwule beherbergten, drohte er mit Schließung. (dk)



12 Kommentare

#1 Tim_ChrisProfil
  • 04.06.2008, 17:54hBremen
  • Entschuldigt, aber welcher Schwule ist denn bitte schön so dusselig, reist gerade in ein solches Land, das für seine Homofeindlichkeit bekannt ist und stellt seine Homosexualität dann auch noch regelrecht zur Schau?
    Leute, in ein solches Land reist man nicht. Denen schmeißt man doch nicht noch für ihre homophobe Politik die Touristendollars in Rachen.
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#2 KonstantinEhemaliges Profil
  • 04.06.2008, 18:32h
  • Antwort auf #1 von Tim_Chris
  • Mal davon abgesehen, dass die Kriminalisierung von HS in Gambia natürlich unter aller Sau ist ...

    ABER: Bevor ich in ein "exotisches" Land wie Gambia fahre, informiere ich mich doch, wie dort die Gesetzeslage ist. Und wenn ich denen meine Devisen dann unbedingt ins Maul schmeissen will/muss, verhalte ich mich wenigstens unauffällig.
    Die beiden Schwuppen haben wohl gedacht, als Touri kann man sich alles erlauben.Auch wenn ich wirklich kein Freund derart homophober Länder bin und niemals dort hin reisen würde, sollte man deren Gesetze und Kultur respektieren, wenn man sich dort aufhält. Falls man das nicht möchte/kann: weg bleiben oder selber schuld!
    Ich fahre ja schliesslich auch nicht nach Berlin-Neukölln, stelle mich auf den Hermannplatz, schreie "Ausländer raus!" (sorry) und wundere mich dann, wenn ich ein paar aufs Maul kriege!
    So einfach ist das!
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#3 kamelstuteAnonym
#4 gatopardo
  • 04.06.2008, 22:36h
  • Spanische Schwule in diesem Alter sollten eigentlich gewusst haben, woaruf sie sich da einlassen, denn bis 1975 hätten sie sich bei Franco auch einer Festnahme ausgesetzt, wenn sie einen Taxifahrer nach einer Schwulenbar gefragt hätten, weil Homos bei der damaligen Gesetzgebung als "vagos y maleantes" galten. (Faule und Gesindel).
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#5 HampiAnonym
  • 05.06.2008, 00:57h
  • Wie bekloppt müssen Homos sein die in einem Land wie Gambia nach einer Schwulenbar fragen? Selber schuld,kann ich da nur schreiben. Haben denn Schwule in den Ferien nur Ficken im Kopf? Das ist es doch genau, was Homos für muslimische Länder zu Gesindel macht: Zum Ficken um die ganze Welt reisen, anstatt sich wie Touristen zu verhalten und Land und Leute kennen zu lernen. Warum fuhren die Typen zum Ficken nicht auf die griechische Schwuleninsel Mykonos oder blieben zu Hause und reisten an den Schwuppenstrand von Benidorm? Selbst im toleranten französischen Saint-Tropez ist es jetzt Männern verboten, mit nacktem Oberkörper durch die Altstadt und in die Läden zu stiefeln, und in Venedig kommt man in den bekannten knappen Schwulenshorts wo unten Eier und Schwanzspitze rauslugen, nicht an den Wärten vorbei in die alterwürdigen Kirchen. Dasselbe gilt natürlich auch für das weibliche Pendant, die "Tussys".
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#6 ImanuelCortezProfil
  • 05.06.2008, 05:52hKarlsruhe
  • Ich finds unter aller Sau das Schwule überhaupt in solche Länder reisen !

    Dies gillt insbesondere auch für Ägypten !

    Diese kranke Intoleranz darf nicht unterstützt werden.

    Verkneifst euch halt und schaut auch die Länder an wenn dort jemand zur Vernunft gekommen ist.
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#7 remixbebAnonym
  • 05.06.2008, 09:00h
  • Sorry, aber das ist lächerlich. Ja! ich bin selbst schwul und finde ganz und gar nicht gut, was sich in so manchen Ländern abspielt. Allerdings definiere ich mich nicht ausschließlich über meine sexuelle Orientierung bzw. entsprechenden Trieb. Denn mein "Trieb", neue unbekannte Länder und Kulturen kennenzulernen, ist da um einies stärker und ich denke DAS spricht für Toleranz. Wenn Du Dich mal richtig informierst, wirst Du feststellen, dass Du in relativ wenig Länder reisen darfst, wenn Du so denkst. Und sorry. Ich hab keinen Bock immer zwischen Mykonos, Malle und Ibiza zu pendeln (um es jetzt mal etwas zu überzeichnen).

    Was die beiden angeht, ist da aber wie schon von allen gesagt lächerlich. a) man informiert sich b) man richtet sich ein wenig danach
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#8 X-MoonAnonym
  • 05.06.2008, 11:15h
  • Also ersteinmal sollte man feststellen, dass man ganz einfach nicht in solche Länder reisen sollte. Da sind wir uns wohl einig! Was den Respekt gegenüber solchen "Kulturen" angeht so hält sich dieser aber bei mir persönlich ganz stark in Grenzen. Fast in ganz Afrika herrschen unmenschliche Systeme und das dann als deren fremde Kultur zu beziechnen, die man zu "respektieren" hätte? Nee da sag ich ganz klar nein: Kein Respekt und keine Toleranz für Homophobie von meiner Seite...will heissen ich würde niemals in solche Länder reisen...nicht weil ich mein Schwulsein dort nach aussen kehren würde (ich bin ja nicht lebensmüde!!!), nein ich würde nicht dorthin reisen aus PRINZIP! Solche Regierungen haben meine Unterstützung nicht verdient ...nur die Menschen tun mir leid, weil sie nicht wissen wie extrem sie gehirngewaschen werden.
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#9 remixbebAnonym
  • 05.06.2008, 11:36h
  • Antwort auf #8 von X-Moon
  • Tja.. für mich ist das eine sehr einseitige und beschränkte Sichtweise, ein komplettes Land oder sogar einen Kontinent aufgrund reaktionärer Regierungen zu verdammern oder ihm gar Kultur abzusprechen. Wie war das doch gleich? Guantanamo in den USA? Niederschlagung der Studentendemos in China? (versuch des) Verbot(es) des CSD in Polen und Russland? Hinnahme von Kriegen der Drogenbosse in Kolumbien? Einfluss der Mafia auf Regierung in Italien und Russland?
    Ein Glück gibt es wenigstens ein kleines Paradies namens Deutschland, welches Kultur, Gleichheit und Brüderlichkeit schon immer groß geschrieben hat. Dann bleiben wir doch am besten hier und lästern weiter über die ganzen "unziviliserten Barbaren" da draußen.
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#10 X-MoonAnonym
  • 05.06.2008, 11:46h
  • Antwort auf #9 von remixbeb
  • Sorry ich sprach von den hinterwädlerischen Auffassungen zum Thema Homosexualität dort, die nunmal nicht akzeptabel sind. Und dabei bleib ich auch...und beschränkt finde ich das mit Verlaub bei Weitem nicht.... Wenn du solche Art Länder so toll findest...bitte ...dann zieh doch hin! Meine Akzeptanz hört da auf, wo Homophobie beginnt!!!!!
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