Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8869
  • 08. Juni 2008, noch kein Kommentar

Selbst Fidel Castro lud die Jungs schon zur Audienz ein: Kubas musikalischer Export mixt Hip Hop und Pop mit den Klängen der Heimat.

Von Carsten Weidemann

Knapp zehn Jahre ist es her, dass eine bis dahin vollkommen unbekannte Band ihre ganz eigene Revolution startete: In der Musik der Orishas, die sich Ende der 90er Jahre im Pariser Exil als Quartett formierten, spiegelte sich von Anbeginn an der vielfältige musikalische Reichtum Kubas wider. Gleichzeitig bilden die drei verbliebenen Musiker Roldán González, Hiram Riveri "Ruzzo" und Yotuel Romero eine schlagkräftige Hip-Hop-Band, deren perfekte Symbiose aus kubanischer Tradition und moderner Rapmusik so innovativ wie wegweisend ist. Nun legen Orishas mit "Cosita Buena" nach der im Frühjahr 2007 erschienenen Karriereretrospektive "Antidiótico" ihr viertes Studioalbum vor.

Aufgenommen haben sie es im Februar im Samurai Studio in Madrid, abgemischt wurde es in Brüssel von Tim Latham (Fun Lovin‘ Criminals, Erykah Badu, De La Soul) und für das Master aus dem Sterling Sound von New York war Tom Coyne (Beyoncé, Kayne West, DJ Shadow) verantwortlich. Bei den zwölf eigentlichen Albumtracks – Track 13, "Hip Hop Conga", ist ein Bonus-Track, ihr offizieller Beitrag zum diesjährigen Karneval von Santa Cruz auf Teneriffa – spürt man, dass das Trio sich ein wenig von dem starken Einfluss kubanischer Musiktradition gelöst hat. Der Sound der Orishas hat sich quasi verselbständigt, sie klingen nun noch griffiger, geradliniger und deutlich internationaler.

8. Juni 2008