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Er ist weiß, Engländer und zudem schwul – eigentlich keine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Rap-Karriere. QBoy versucht's trotzdem. Schon als Kind konnte der heute 25-jährige Marcos Brito, so sein bürgerlicher Name, nichts mit Madonna oder Cher anfangen. Seine Helden waren Rapperinnen wie Foxy Brown und Li'l Kim. Dass die meisten seiner männlichen Rap-Kollegen eher vom Hochhaus springen würden, als für schwul gehalten zu werden, heizt ihn nur noch weiter an: "Ich mag Rap, so bin ich halt", so QBoy, "ich kann das doch nicht einfach hassen, nur, weil einige Leute in diesem Bereich homophob sind." Dagegen attackiert er den Durchschnittsschwulen: "Sehr viele Schwule sind Rap-phob. Denen wird von der Szene eingeredet, dass Kylie Minogue und der ganze andere Scheiß toll ist. Bloß weil ich einen Schwanz in meinem Mund mag, muss ich noch lange nicht solche Musik mögen." Thematisch drehen sich QBoys Lieder vor allem um Sex – und da ist er wie im Genre üblich nicht zimperlich mit Worten, sondern spritzt verbal geradezu mit Körperflüssigkeiten. In Deutschland sind die launischen Songs noch nicht erhältlich, können aber über Webseite des Homo-Rappers in England bestellt werden. (pm/dk)

19. April 2004, 15:47 Uhr