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Eine von zehn der aus Hass begangenen Straftaten wird in Kanada wegen der sexuellen Ausrichtung des Opfers verübt.

Das ist das Ergebnis einer Studie der staatlichen Behörde Statistics Canada. Demnach werden mit 60 Prozent die meisten Hassdelikte wegen Rassenhass verübt. Danach folgt Hass auf die Religion des Opfers, die ein Viertel aller Fälle ausmacht. An dritter Stelle stehen dann schwule und lesbische Opfer. Annähernd gleiche Anteile hat vor einem halben Jahr das FBI für die Hassdelikte in den Vereinigten Staaten veröffentlicht (queer.de berichtete).

Die Statistikbehörde beruft sich in ihrer Studie auf die 892 aus Hass begangenen Straftaten aus dem Jahr 2006. Rund die Hälfte der Fälle waren Sachschäden, ein Drittel tätliche Angriffe. Bei Hassdelikten gegen Schwule und Lesben lag der Anteil der Körperverletzungen jedoch bei über der Hälfte.

Bei Hassdelikten wegen der Religion waren fast zwei Drittel gegen Juden gerichtet, ein Fünftel gegen Muslime und sechs Prozent gegen Katholiken. Bei Straftaten aus Rassenhass richtete sich die Hälfte gegen Schwarze. (dk)



#1 KritikerAnonym
#2 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 10.06.2008, 17:02h
  • Antwort auf #1 von Kritiker
  • "Gut, das es Staaten gibt die derart ausführliche Statistiken führen. Leider nicht überall so."

    stimmt z.b in kommunistischen und islamischen ländern.

    "Allerdings steigen auch in Deutschland, nicht nur in Kanada(laut Bericht bei 50%), die Straftaten aus Rassistischen Motivationen."

    besonders antisemitismus und homophobie haben in europa zugenommen, -rate mal durch wen?
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#3 LukeAnonym
  • 10.06.2008, 19:06h
  • Ich finde es äußerst begrüssenswert, dass es in Kanada und den USA eine besondere Gewichtung von Straftaten gibt, in denen das Motiv 'Hass' besonders gewichtet wird. Die gibt es hier zwar auch, aber in wesentlich geringerem Masse. Es muss nicht, wie in einigen Staaten der USA, bei Mord aus Hass die Todesstrafe sein, aber eine stärkere Betonung bei der Strafzumessung wäre vielleicht ein Zeichen für all die Verblendeten, die wieder gern im Gleichmarsch in Deutschland die Richtung angeben wollen. Da ein Verbot von Organisationen, die Hass und Intoleranz gegen alles predigen, anscheinend nicht durchzusetzen ist, wäre das wenigstens ein Bereich, in dem wir Signale setzen könnten.
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#4 MalteAnonym
  • 10.06.2008, 19:19h
  • Religiöse Fanatiker (aller Couleur) und ewiggestrige Politiker säen den Boden für diese Taten. (Und ebenso Hasssänger, wie Bushido, die ihre Hassparolen und Gewaltaufrufe ungehindert verbreiten dürfen.)

    In allen Fällen gilt, dass diese Leute längst gestoppt wären, wenn es um andere Religion, andere Hautfarbe, etc. geht. Aber Schwule und Lesben sind offenbar immer noch Untermenschen, die nicht die gleichen Grundrechte haben.

    Kein Wunder, wenn wir selbst im Grundgesetz als einzige Gruppe ausgeschlossen werden!! (was endlich mal geändert werden muss)

    Die Täter der Worte sind genauso schlimm, wie diejenigen, die das dann in die Tat umsetzen!
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#5 die doofe dorisAnonym