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Anlässlich der beginnenden CSD-Saison in den USA wirbt der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama gezielt um Stimmen von Schwulen und Lesben.

So schrieb er ein Grußwort anlässlich des "Pride Month" an die in den Vereinigten Staaten abgehaltenen CSDs: "Pride Month ist eine Erinnerung daran, welch weiten Weg wir seit den Stonewall-Ausschreitungen im Jahre 1969 zurückgelegt haben. Aber es ist noch viel zu tun", so Obama. Er bedauerte, dass in den vergangenen Jahren Homosexualität oft von der Politik ausgeschlachtet worden sei, um einen Keil in die Bevölkerung zu treiben. "Bei diesem Thema geht es aber darum, was uns Amerikaner ausmacht: Es geht darum, ob diese Nation einlöst, was die Gründungsväter versprochen haben, nämlich gleiche Rechte. Alle Bürger müssen mit Würde und Respekt behandelt werden", erklärte der 46-Jährige in gewohnter Wahlkampfrhetorik.

Er nannte dann drei Themenbereiche, in denen Veränderung nötig sei: Erstens soll das Verbot von offen homosexuell lebenden Menschen im Militär fallen. Zweitens sollen Schwule und Lesben Eingetragene Partnerschaften eingehen können, die die gleichen Rechte und Pflichten beinhalten wie die Ehe. Drittens soll Straftaten aus Hass gegen Schwule und Lesben bundesweit wie Hassvergehen behandelt werden, um den Täter so zu höheren Haftstrafen verurteilen zu können.

Auf der Website "Obama Pride" spricht der demokratische Präsidentschaftskandidat schwule und lesbische Wähler direkt an.

Größte Homo-Gruppe gibt Wahlempfehlung für Obama

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Obama zeigte sich erfreut über die Unterstützung: "Die Human Rights Campaign hat sich stets an den Frontlinien für die Gleichbehandlung eingesetzt. Ich bin stolz, ihre Unterstützung erhalten zu haben." Die HRC kritisiert einzig Obamas Ablehnung der Ehe-Öffnung – lobend erwähnt die Organisation aber den Einsatz des Senators für Eingetragene Partnerschaften mit gleichen Rechten und Pflichten.

Anfang November tritt Obama gegen seinen republikanischen Gegenkandidaten John McCain an. (dk)



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#1 r e i s e f r e i h e i tAnonym
  • 10.06.2008, 16:47h
  • was mir gefält, dass er angekündigt hat mit der kubanischen regierung zu sprechen.

    vielen ärmeren und krankenversicherungslosen schwulen in amerika, würde sich die möglichkeit bieten, bezahlbare medizin in anspruch zu nehmen.
    oder es wäre dann finanziell einfacher solchen
    zu helfen.

    das geht durch die reisebeschränkungen der us-bürger nach kuba nicht.

    vielleicht stimmen dann in der uno nur noch zwei
    pazifik-atolle und israel für schlechtes leben auf kuba,
    dann halt das letzte mal.

    vielleicht können sich hier dann auch menschen
    aus den usa ihr leben und ihre identität gestalten:

    news.bbc.co.uk/1/hi/world/americas/7441448.stm

    reicher machen wird obama schwache nicht, aber sie könnten immerhin dahin gehen, wo man schwachen hilft.

    zu vietnam hat die usa normale wirtschaftsbeziehungen.
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#2 kritikerAnonym
  • 10.06.2008, 17:02h
  • Antwort auf #1 von r e i s e f r e i h e i t
  • Da ist was dran, gerade an der Medizinischen Versorgung hapert es ja gewaltig in den USA. Andererseits finde ich seine Einstellungen gegenüber dem irakkrieg, den Weleroberungsfeldzügen Bushs und eben auch seinen Hautfarbe gut, auch wenn mir jetzt wieder jemand "positiven Rassismus" vorwirft! Denn er ist der erste SCHWARZE Präsident!
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#3 remixbebAnonym
  • 11.06.2008, 09:51h
  • So eine "kampagne" ist auch bitter nötig, auch wenn ich bezweifle, dass es tatsächlich etwas bringt. Ich bin öfters in Foren unterwegs, in denen es auch viele US-Amerikanische Schwule gibt. Diese sprechen sich fast ausschließlich für Clinton aus und ziehen es jetzt sogar in Betracht, lieber McCain zu wählen, als Obama. Auch wenn es für uns seltsam klingen mag: Für viele Amerikaner ist Obama ein "verkappter" Moslem.
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#4 joshiProfil
  • 11.06.2008, 15:23hBerlin
  • naja hört sich gut an, mal sehen was er davon wahr macht, sollte er tatsächlich präsident werden.
    leider haben sich die demokraten ja so verzettelt, dass es bestimmt dieser idiot mccain wird.
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#5 Olaf_LEO
  • 16.06.2008, 14:13h
  • Wenn Obama nicht gewinnt, wird ein weiterer Falke in Washington regieren. Hoffentlich sind die Amis diesmal klüger....
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