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Hauptsächlich gegen die Stimmen von Diktaturen erhielten eine niederländische und eine spanische Homo-Gruppe die Anerkennung der Vereinten Nationen.

COC Nederland und die Federación Estatal de Lesbianas, Gays, Transexuales y Bisexuales (FELGTB) erhielten mit einer hauchdünnen Mehrheit von sieben gegen sechs Stimmen die Akkreditierung als Nichtregierungsorganisation mit offiziellem Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialausschuss der UNO (ECOSOC). Nach vielen Versuchen konnten sich erstmals im Dezember 2006 Homo-Gruppen gegen den Widerstand von konservativen Staaten durchsetzen. Damals war der deutsche LSVD, die dänische LBL und die europäische International Gay and Lesbian Association (ILGA-Europe) anerkannt worden (queer.de berichtete).

Unter den 19 stimmberechtigten Nationen votierten Dominica, Großbritannien, Israel, Kolumbien, Peru, Rumänien und die Vereinigten Staaten von Amerika für den Antrag. Dagegen stimmten Ägypten, China, Katar, Pakistan, Russland und der Sudan. Sechs Länder enthielten sich: Angola, Burundi, Guinea, Indien, Kuba und die Türkei.

Nach Angaben der Gruppe COC Nederland hat Burundi diesmal den Ausschlag für den Umschwung gegeben. Das kleine afrikanische Land hat beim letzten Mal noch gegen den Beraterstatus gestimmt, enthielt sich diesmal aber. (dk)



#1 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 10.06.2008, 16:59h
  • "Unter den 19 stimmberechtigten Nationen stimmten Dominica, Großbritannien, Israel, Kolumbien, Peru, Rumänien und die Vereinigten Staaten von Amerika für den Antrag. Dagegen votierten Ägypten, China, Katar, Pakistan, Russland und der Sudan. Sechs Länder enthielten sich: Angola, Burundi, Guinea, Indien, Kuba und die Türkei."

    na, wie immer halt: zivilisation,demokratie und moderne gegen isl. mittelalter und kommunisten.

    lang lebe die zivilisation!
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#2 SaschaEhemaliges Profil
  • 11.06.2008, 22:10h
  • Antwort auf #1 von Fred_Israel
  • Ich empfehle dir einen Blick auf den "Voting Record" der UN seit 2001. Dann wirst du feststellen, dass in der großen Mehrzahl der Fälle auch die alles andere als "islamisch" veranlagten VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA gemeinsam mit Diktatoren gegen die Akkreditierung von Homo-Gruppen gestimmt haben.

    Na ja, eigentlich ist das eines der geringeren Verbrechen dieses von dir zitierten christlichen Horts der Zivilisation, wenn man bedenkt, dass nebenbei rund 1,2 Millionen Menschen im Irak ermordet wurden. Aber solange die Opfer (überwiegend) Muslime sind, ist das ja in deinen Augen sicher halb so schlimm.

    Womit wir wieder beim Thema wären:

    Wer Menschen oder Völker pauschal verunglimpft, nur weil sie eine bestimmte Religionszugehörigkeit oder Herkunft haben, der bewegt sich exakt auf dem gleichen, antidemokratischen Niveau wie diejenigen, die dasselbe auf Basis der sexuellen Orientierung von Menschen tun.

    Und vor allem sind solche Leute in aller Regel nicht an einer wirklichen Lösung der Probleme interessiert noch werden sie dazu jemals einen sinnvollen Beitrag leisten.
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#3 Fred_IsraelEhemaliges Profil