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Georgette Dee hat vorgemacht, wie man sich gezielt auf der Bühne betrinkt. Kay Ray hielt es auch so. Doch jetzt ist Schluss damit.

Von Carsten Weidemann

Kay Ray ist ein Kabarettist von einem ganz besonderen Kaliber. Wenn er in seinem wilden bunten Kostüm auf der Bühne steht, zieht er alle Register. Beschimpft gern schon mal das Publikum, ist mal laut und provokant, mal obszön und plump, dann wieder von überraschender Fein- und Scharfsinnigkeit. Der Begriff der schillernden Person, hier passt er außerordentlich gut.

Der gelernte – und natürlich schwule - Friseur aus Osnabrück, der vor zwei Jahren den Kabarettpreis "Prix Pantheon" gewann, will jetzt aber eine Stufe runterdrehen, wie er im Gespräch mit dem Boulevardblatt "Express" verriet: "Mit dem Suff ist Schluss, ich trinke nicht mehr auf der Bühne, und die ganz verrückten Sachen mache ich auch nicht mehr." Wie auch schon Georgette Dee, die sich in früheren Jahren rauchend und trinkend in Stimmung brachte und mit ihrem steigenden Promillelevel kokettierte, schaute auch Kay Ray tief ins Glas. Jetzt, wo er damit gebrochen hat, fühlt er sich besser: "Einfach nur gut, klar im Kopf, die Spannung ist wieder da. Ich kann das jedem nur zur Nachahmung empfehlen."

Mit den ganz verrückten Sachen, die er nicht mehr machen wolle, meint er zum Beispiel die gnadenlose Überziehung seines Abendprogramms. So stand er einmal fünf Stunden auf der Bühne, rief zwischendurch den Pizzaservice an und verteilte die Pizzen dann im Publikum.



#1 xyAnonym
  • 11.06.2008, 03:30h
  • Brav! Nun noch manierlich anziehen, sich adrett frisieren, keine schmutzigen Wörter mehr benutzen und keusch leben. Außerdem (auch künftig) immer das sagen, was in unserer unglaublich nonkonformistischen Gesellschaft gesagt werden muß, wenn man ein Stückchen vom Kuchen abhaben will. Dann freuen sich nicht nur Mami und Papi, dann sollte auch einer Karriere als Panelshowhure in der Glotze nichts mehr im Weg stehen.
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#2 Kay RayAnonym
#3 Daisy Saint DeniseAnonym
  • 18.06.2008, 01:20h
  • Ach meine Liiiieeebe,
    weeste, wir haben ja damals unsere fuffzich Jahre durch jemacht mit all den ... Njääähhhhr.... na, du weest schon. Paris-London! Allet ruff und runter. Und wat saag' ick Dir?! Ick bin noch da.
    Na, mach Du mal schön uff Kerl mit deene olle dreinzwanzich, darauf ham'wer jewartet. Heute trink' ick mein' Himbergeist, achte auf meinen letzten Rest von Leber, aber wat ICK erleb' hab', dat schaff' Du erst mal. Mal sehen, ob 'de dann noch lebst.
    Sei vorsichtich, die klaut. Na, und mein Mann arbeitet ooch hier, die olle Transe.
    Mein Häääschen....
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#4 PeterleAnonym
  • 22.07.2008, 17:47h
  • Nachahmung ist sicher gut:

    Ich habe mich beispielsweise noch nie auf einer Bühne betrunken
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