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Der anglikanische Bischof Eria Paul Luzinda warnte davor, dass eine Aufhebung des Verbots von Homosexualität zur "Vernichtung" des Landes führen würde.

Luzinda sagte nach Angaben des "Daily Monitor", dass "nicht alles, was aus Europa kommt, besser ist und übernommen werden" müsse. "Ich höre, dass Schwule verlangen, dass die Regierung ihre Aktivitäten legalisieren soll", so Luzinda. "Das ist absurd, weil Gott Mann und Frau geschaffen hat, die sich reproduzieren und so die Welt auffüllen können. Die Regierung sollte nicht versucht sein, diese rückwärtsgewandte Kultur zu legalisieren, die unweigerlich unsere Gesellschaft vernichten wird."

Er bezieht sich damit auf Proteste von Homo-Organisationen, die kritisiert hatten, dass die HIV-Prävention in dem 27 Millionen Einwohner zählenden Land Schwule nicht berücksichtigen will (queer.de berichtete).

Auf Homosexualität steht in Uganda maximal lebenslange Haft. Einer Umfrage vom August 2007 zufolge befürworten 95 Prozent der Einwohner das Verbot der gleichgeschlechtlichen Liebe. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

17 Kommentare

#1 gerdAnonym
  • 11.06.2008, 16:33h
  • Uganda gehört zu den vielen Drittweltstaaten Afrikas, wo Menschenrechte "nicht viel zählen". Vielfach sind diese Länder korrupt und sind in Bürgerkriege oder Nachbarschaftsgrenzstreitigkeiten verwickelt.

    Nur in Südafrika und einigen wenigen anderen Ländern in Afrika ist die Lage anders.

    Was diesen Bischof Luzinda aus Uganda angeht, der ist nicht ernstzunehmen. Wer noch für Haftstrafen von homosexuellen Menschen eintritt, der hat sämtliche moralische Werte "über Bord geworfen" und handelt sehr unchristlich. Luzinda könnte da viel vom anglikanischen Bischof Tutu aus Südafrika lernen.
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#2 alexander
  • 11.06.2008, 17:52h
  • es ist doch immer wieder schön, wöchentlich, von hohen würdenträgern, speziell aus diesen ländern, mit so wunderbarer vergangenheit, ratschläge zur kultur geniessen zu dürfen !
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#3 Katrin
  • 11.06.2008, 18:40h
  • Es ist sicherlich schade, dass dieser Würdenträger so einen Unsinn ausrotzt, aber man rotzt halt das aus, was man im Kopf hat. Viel schlimmer ist für mich, dass ich in einem Land lebe, in dem seine Kollegen ebenfalls rumrotzen dürfen, in dem Frauen 20% weniger Arbeitseinkommen als Männer haben, in dem Schwule und Lesben über die Einkommensteuer ausgebeutet werden und das alles unter den wohlwollenden Augen der Beauftragten für Gleichbehandlung. Alles andere würde ja auch der Wirtschaft schaden. In Uganda gehst Du lebenslang in den Knast, in Deutschland wirst Du verprügelt mit Bewährung für den Täter und ungestraft von Deinen Politikern ausgenommen.
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#4 Super MarioAnonym
  • 11.06.2008, 19:52h
  • Antwort auf #3 von Katrin
  • Zitat Gerd: "Was diesen Bischof Luzinda aus Uganda angeht, der ist nicht ernstzunehmen. Wer noch für Haftstrafen von homosexuellen Menschen eintritt, der hat sämtliche moralische Werte "über Bord geworfen" und handelt sehr unchristlich. Luzinda könnte da viel vom anglikanischen Bischof Tutu aus Südafrika lernen."

    Dieser Bischof ist leider insofern ernstzunehmen, da er vermutlich einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Gesellschaft in Uganda hat und die verherrschende Meinung wiedergibt.

    Du sagst er handelt unchristlich. Nun er selbst findet, dass er absolut christlich handelt. Irgendwie können sich die Menschen,die sich als selbst als Christen bezeichnen, sich wohl nicht darauf einigen, was denn nun als christlich und unchristlich gilt. Da gibt es bei den unzähligen Ausprägungen des Christentums ein sehr weites Spektrum mit jeweils recht vielen Anhängern. Wer hat denn nun recht? Soll ich dir glauben, weil du ein Evangele aus Deutschland bist so wie ich auch aus Deutschland bin?
    Ich denke eher dieser Bischof ist ein Christ durch und durch. Er repräsentiert das Christentum in seiner reinsten Form, während ich dich, lieber Gerd, eher als eine Art Christ "light" sehe der mehr durch eine HALBWEGS säkulare-humanistische Gesellschaft geprägt worden ist als durch das Christentum.
    Ich lasse mich gern eines besseren belehren, wenn sich die Christen in aller Welt darauf geeinigt haben, was denn nun christlich und unchristlich ist, sowie ich darauf warte, dass sich die Religionen dieser Welt darauf einigen, welcher Gott/Gottesvorstellung denn nun der/die richtige ist. Dann können wir weiter diskutieren.
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#5 FloAnonym
  • 11.06.2008, 20:48h
  • Dass immer die ärmsten Staaten, die es sich am wenigsten erlauben können, am faschistischsten sind...
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#6 Katrin
  • 11.06.2008, 21:14h
  • Intruder Alarm: Schwarzkittel infiltriert. Der gütige und wahre Gott hat Uganda Idi Amin gebracht und anschließend HIV. Alles die Schuld von ein paar Schwulen. Gütiger Gott der Du alle liebst vernichte die Schwulen, die an Amin und HIV schuld sind.
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#7 SaschaEhemaliges Profil
  • 11.06.2008, 21:43h
  • "Homo-KRITIK"???

    Liebe queer.de-Redaktion, jetzt hört es aber auf! Hier geht es um übelste Volksverhetzung! Ich empfehle euch dringend, als angeblicher medialer Repräsentant der schwulen Community etwas genauer mit der deutschen Sprache umzugehen! Sonst bezeichnet ihr demnächst auch noch die Gewaltakte (einschließlich Morde an Homosexuellen), die durch solche Hasspredigten mitverursacht werden, als "Kritik".

    Allerdings scheint ihr ja in letzter Zeit auch eher die allgemein aufkeimende, fremdenfeindliche Linie zu verfolgen, bei der alles, was in dieser Gesellschaft falsch läuft (auch die 35% deutscher Jugendlicher, die in Umfragen offen ihre Homophobie äußern) den von Grund auf bösen Muslimen anzulasten ist...
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#8 KonstantinEhemaliges Profil
  • 11.06.2008, 22:24h
  • Antwort auf #7 von Sascha
  • @ Sascha! Schatzel! Jetzt komm mal wieder von da oben runter! Die Polente ermittelt doch schon gegen die alte F**ze!
    Aber etwas lehrreiches hat dieser Artikel dann letztendlich doch:
    Wiedergeborene Christen scheinen notorisch ungefickt zu sein! Man kann halt nicht ALLES haben!
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#9 antos
  • 11.06.2008, 23:29h
  • "Ich höre, dass Schwule verlangen, dass die Regierung ihre Aktivitäten legalisieren soll", so Luzinda. "Das ist absurd, weil Gott Mann und Frau geschaffen hat, die sich reproduzieren und so die Welt auffüllen können. Die Regierung sollte nicht versucht sein, diese rückwärtsgewandte Kultur zu legalisieren, die unweigerlich unsere Gesellschaft vernichten wird."

    Menschliche Wahlfreiheit ist das Problem im monotheistischen Glauben von Beginn an. Offensichtlich hat Herr Luzindas Gott zwar Mann und Frau geschaffen und ihnen die Möglichkeit mitgegeben, miteinander ohne Überflussproduktion [Sperma, das auf unfruchtbaren Boden fällt- Lust ist Vergeudung!] die Welt aufzufüllen, ihnen aber leider kein eindeutiges Programm dazu eingespeist. Dieser schlampige Gott, vielleicht dreifaltig, mindestens aber zwielichtig, hat offensichtlich einen schlechten Job gemacht! Genau das beklagt der gläubige Herr Luzinda. Er mißtraut diesem Gott und er argwöhnt, dass die von diesem gegebene Möglichkeit Heterosexualität nicht halten könnte, was er und seine Glaubensgenossen sich davon versprechen [Weltauffüllung = weitere Gläubige zeugen]. Wie sonst könnte die Gesellschaft durch die Legalisierung 'schwuler Aktivitäten' vernichtet werden?
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#10 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 12.06.2008, 00:14h
  • jetzt fang bitte nicht gleich an zu weinen, gutmensch,da kommen einem ja die tränen
    für dich ist ja alles volksverhetzung, deswegen bist du auch kein ernstzunehmender diskussionspartner hier.

    nenn die aussage, doch einfach das was sie ist - homophob.

    und die texte von queer, richten sich doch hauptsächlich gegen das christentum,falls es dir noch nicht aufgefallen ist, obwohl in der anderen religion die mit I anfängt vielmehr passiert und nur selten darüber berichtet wird. weil die texte entweder meist arabisch oder englisch sind. unsere medien dies nicht aufgreifen oder dank der dortigen presselandschaft sowiso nicht an die öffentlichkeit kommt.
    also, du pappnase nicht das geringste davon mitbekommst, wenn man sich nicht auf anderen seiten informieren würde.

    eher du solltest einmal genauer mit der deutschen sprache umgehen, ansonsten kannst du ja ins dkp oder pds forum gehen. dort findest du vielleicht leute die gerne keulen schwingen und den kommunismus huldigen.

    oder einfach mal ein buch lesen.
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