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Das von der Polizei verhängte CSD-Verbot ist nach Protesten wieder aufgehoben worden, berichten Agenturen.

Die Behörden hatten zuvor argumentiert, dass die CSD-Parade am 5. Juli "den Verkehr in der betroffenen Gegend in hohem Maße ungünstig beeinflussen" könnte (queer.de berichtete). Nach heftigen Protesten von Homo-Organisationen aus dem In- und Ausland erklärte sich Polizeichef Gábor Tóth aber bereit, mit den Veranstaltern zu verhandeln. Dabei soll die Route ein wenig verändert worden sein, um den Verkehr nicht zu stören.

Ungarische Medien berichten mit Verweis auf Polizeiquellen, dass die Behörden Übergriffe von Rechtsradikalen fürchteten. Nach dem Proteststurm von Homo-Gruppen stellten sie allerdings die Versammlungsfreiheit über diese Befürchtungen. ILGA-Europe hatte die Behörden beschuldigt, "vor den Drohungen von Ultranationalisten" zurückzuweichen.

Im letzten Jahr kam es beim CSD zu Ausschreitungen; mehrere hundert Skinheads und Neonazis hatten die Paradeteilnehmer mit faulen Eiern und Rauchbomben attackiert (queer.de berichtete). (dk)



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#1 Stefan-acAnonym
  • 13.06.2008, 14:10h
  • Wieder einer jener Staaten, der gar nicht EU-Mitglied hätte werden dürfen. Die Geberländer (u.a. Deutschland) finanzieren die auch noch...
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#2 KonstantinEhemaliges Profil
#3 X-MoonAnonym
  • 17.06.2008, 00:32h
  • Aber andererseits finde ich, dass es doch eine positive Wendung genommen hat durch die Aufhebung des Verbots. Selbst in Polen ist der diesjährige CSD friedlich abgelaufen und in Athen standen sogar Tausende Schwule gegen ca. nur 50 Gegendemonstranten, die von der Polizei auch noch völlig zu Recht entsprechend behandelt wurden..nämlich mit Schlagstöcken! :-) So langsam kommt vielleicht auch im Osten und im Südosten Europas etwas in Bewegung...als Halbgrieche kann ich sagen, dass diese Entwicklungen wirklich keine Selbstverständlichkeit sind in Ländern in denen die Kirche noch so viel Einfluss hat wie in den genannten Ländern. Egal ob nun orthodox oder katholisch....die Veränderungen werden aber noch dauern und ich schätze mal, dass wir noch einige Rückschläge werden hinnehmen müssen... der grösste Erfolg aber wird sein, wenn eines Tages ein junger Schwuler in z.B. einem griechischen oder polnischen Kuhdorf zu seinen Eltern gehen kann und ohne Angst vor der Reaktion seiner Eltern sagen kann: Mama (Papa),Ich bin schwul! Nur dafür lohnt der Kampf und eigentlich ist es doch das was wir wollen...als Menschen akzeptiert und von der Familie geliebt werden...nicht mehr aber auch nicht weniger!
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