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Die Homo-Ehe und generell die Rechte von Schwulen und Lesben werden im diesjährigen Wahlkampf eines der größten Themen sein.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Washingtoner Pew Research Center. Das Forschungszentrum hat von Okotber 2007 bis Mai 2008 Daten verglichen und ein stetiges Ansteigen am Thema Homo-Ehe festgestellt. Besonders hoch war der Anstieg unter Repulikanern (+14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum), Katholiken (+11 Prozent) und weißen evangelikalen Christen (+10 Prozent).

Den Daten zufolge lehnen weniger Menschen die Ehe-Öffnung ab: Unter den Anhängern von Barack Obama befürworten das 51 Prozent (2004 waren nur 46 Prozent der Anhänger des demokratischen Kandidaten John Kerry für die Öffnung). Auch unter den Republikanern nimmt die Ablehnung leicht ab: Waren 75 Prozent der Unterstützer von George W. Bush 2004 gegen die Ehe-Öffnung, sind jetzt noch 68 Prozent der Anhänger John McCains dagegen.

Am meisten nimmt die Ablehnung der Ehe-Öffnung unter Frauen, Universitätsabsolventen und Rentnern ab. Unter Frauen waren 2004 56 Prozent gegen die Ehe-Öffnung; jetzt sind es noch 46 Prozent. Bei Universitätsabsolventen nahm die Ablehnung von 46 auf 38 Prozent ab – und unter den Über-65-Jährigen sank sie von 68 auf 58 Prozent.

Eingetragene Partnerschaften sind nach wie vor unter den Amerikanern populärer als die Ehe-Öffnung. Die "Ehe-Light" wird von 51 Prozent der Bevölkerung befürwortet, die Ehe-Öffnung von 38 Prozent. Im Bundesstaat Kalifornien, in dem es im November um die Beibehaltung der Ehe-Öffnung geht, befürwortet neuesten Umfragen zufolge aber eine Mehrheit Ehe-Schließungen von gleichgeschlechtlichen Paaren (queer.de berichtete).

Bereits im Wahljahr 2004 gehörte das Thema Homo-Ehe zu den großen Wahlkampfschlagern der Republikaner. Präsident George W. Bush sicherte sich die Stimmen von christlichen Konservativen, in dem er eine Verfassungsänderung anstrebte, die die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert (queer.de berichtete). (dk)



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#1 Tim_ChrisProfil
  • 16.06.2008, 14:29hBremen
  • Hoffentlich bleibt es nicht nur heißes Wahlkampfthema sondern wirkt sich auch tatsächlich auf die Wahl und das Ergebnis aus.
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#2 gerdAnonym
  • 16.06.2008, 14:43h
  • Wer oder was ist eigentlich das Washingtoner Pew Research Center. Wer finanziert die eigentlich ? Das interessiert mich schon länger, da die immer wieder Studien zur Politik und Religion vermarkten.
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#3 Tim_ChrisProfil
#4 aretha franklinAnonym
  • 20.06.2008, 20:36h
  • Obama nominiert Jason Furmans zum Vorsitzenden seines Wirtschaftsausschusses.
    Der 37jährige Furman gilt als dogmatischer Neoliberaler und gehört zu den prominentesten Verteidigern des für seine miserablen Arbeitsbedingungen berüchtigten, äußerst gewerkschaftsfeindlichen Einzelhandelkonzerns Wal-Mart.

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