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Auto oder Bahn, Schiff oder Flugzeug? Wir sagen, womit man am sichersten in den Urlaub kommt.

Von Dennis Klein

Platz 1: Schiff
Der Nationale Sicherheitsrat der USA hat es berechnet: Das Risiko, bei einem Schiffunglück zu Schaden zu kommen, liegt bei eins zu 6.541. Bei "mit Motor betriebenen Landfahrzeug" muss einer von 84 Menschen mit Verletzungen rechnen. Damit ist das Schiff das sicherste Reisemittel – allerdings auch das teuerste…

Platz 2: Bahn
Selbst wenn Schafe manchmal den Weg verstellen: Bahnfahren ist selbst bei ICE- oder TGV-Geschwindigkeiten sicher. Laut Statistik gibt es 0,54 Todesfälle pro eine Milliarde gefahrene Kilometer. Da kann man oft den Globus umrunden, bevor der Sensenmann anklopft.

Platz 3: Flugzeug
Statistisch gesehen ist es wahrscheinlicher, auf dem Weg zum Flughafen zu verunglücken als mit dem Flugzeug selbst. Mit 0,55 Todesfällen pro eine Milliarde Kilometer ist das Flugzeug fast so sicher wie die Bahn. Selbst wenn das Onboard-Essen manchmal an die Nieren gehen kann…

Platz 4: Auto
Jeder Idiot kann Auto fahren – und das ist das Problem: Anders als bei Schiff, Bahn und Flugzeug befinden sich Menschen am Steuer, die dort nicht sein sollten. Deutschland ist dank seiner guten Führerscheinausbildung mit "nur" 5.000 Verkehrstoten pro Jahr noch gut dabei. Pro eine Millarde Autokilometer sterben durchschnittlich 7,3 Menschen – und damit 13 Mal so viele wie bei Bahn oder Flugzeug.

Platz 5: Zu Fuß
Die billigste Methode ist eigentlich recht sicher: Per Pedes bewegt man sich langsam, umsichtig und problemlos. Trotzdem gibt es viele Haken: Will man weit hinaus, muss man erstmal Wochen in Anspruch nehmen – und fit sein. Viele europäische Touristen kehren nicht mehr aus amerikanischen oder australischen Wüsten zurück, weil sie sich übernommen haben. Andere werden in Großstädten wie New York überfahren. Auch das Überfallrisiko steigt. Fazit: Kleine Wanderungen durch die Eifel oder die Einkaufszentren sind okay, alles darüber hinaus sollte vorher genau geplant werden.

Platz 6: Fahrrad/Motorrad
Ein Fahrrad oder Motorrad ist im Prinzip genauso gefährlich oder ungefährlich wie das Auto. Einzige Einschränkung: Knautschzone, Airbag und Sicherheitsgurt existieren bei den Zweirädern nicht. Und so kann selbst bei langsamen Geschwindigkeiten ärztliche Hilfe notwendig werden. Aber auch wenn's gefährlich ist: Mit dem Fahrrad den Berg runterzudüsen oder mit dem Motorrad durch die Dünen Thailands zu fahren, macht tierisch Spaß. Egal, was die Unfallversicherung empfiehlt.