Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8924

Die Stadt am Pazifik ist weit weg – dennoch lohnt sich ein Trip. Wir sagen, wie man am besten ins kalifornische Wunderland kommt.

Von Dennis Klein

Die Muslims haben Mekka, die Schwulen haben San Francisco: In keinem anderen Ort ist das schwule Leben reicher und ungewöhnlicher. Jetzt darf man dort sogar heiraten – ein Privileg, das Berlin oder Köln nicht bieten. Besonders grenzenlos wird diese Freiheit in der "Leather Pride Week" gefeiert, die jedes Jahr in der letzten Septemberwoche stattfindet. Zum 25. Mal steigt diesmal die "Folsom Street Fair" am 28. September. Ein extrem guter Zeitpunkt für Schwule, die nach einem exotischen Erlebnis lechzen. Wem nach der Dekadenz nach etwas Natur zu Mute ist, wird hier auch bedient: Die wunderschönen Nationalparks Kaliforniens und Nevadas lassen sich von San Francisco aus leicht erreichen.

Fast alle großen Fluggesellschaften fliegen die Metropole an. Lufthansa und United Airlines haben sogar Direktflüge aus Frankfurt oder München im Programm– nach gut elf Stunden im Flugzeug ist man wohlbehalten in der US-Metropole angekommen. Allerdings sind diese Non-Stop-Zubringer meist etwas teurer als die Angebote anderer Fluggesellschaften. Am Günstigsten kommt man meist mit KLM oder Northwest Airlines davon, die einen Zwischenstopp in Detroit einlegen. Wer online bucht, sollte sich auf jeden Fall neben Standardauskunftsseiten wie expedia.de die KLM-Webpage zu Gemüte führen. Gerade zu unmöglichen Zeiten (zum Beispiel 3 Uhr nachts) kann man hierüber erstaunliche Schnäppchen machen. Auch US Airways (meist mit Umstieg in Charlotte oder Philadelphia) oder United (Umstieg in Chicago) bieten gute Qualitätsflüge zu fairen Preisen.

Wer besonders reiselustig ist, kann den weiten Flug auch zu einem Zwischenurlaub in einer anderen Metropole nutzen. Da San Francisco so weit entfernt ist, bietet sich die östliche Route an: So kann man in rund zehn Stunden nach Bangkok düsen, um dann eine Woche später mit Fluggesellschaften wie Thai Airways weiter an die amerikanische Pazifikküste zu fliegen. Das kostet dank des doppelten Jetlags aber einiges an Kraft.

Zumindest hat man es – einmal im San Francisco International Airport angekommen – nicht mehr weit bis nach Downtown: Der Flughafen ist 21 Kilometer von der Innenstadt entfernt. Für ein paar Dollar kann man aus einem sehr guten Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln nach Downtown gelangen. Zur Auswahl stehen Bus (SamTrans) oder S-Bahn (BART). Im Flughafen befinden sich auch direkt etliche Mietwagenunternehmen. Obgleich das Auto erste Wahl ist, wenn Besucher die umliegenden Naturschönheiten oder die nahe gelegene Autostadt Los Angeles besuchen wollen, sollte man bei einem reinen Besuch San Franciscos auf den fahrbaren Untersatz verzichten. Denn Benzin und Leihgebühr sind zwar im Vergleich zu Deutschland in den USA noch spottbillig, aber in der Innenstadt kommen meist kräftige Parkgebühren hinzu, die Städte wie Hamburg oder Berlin extrem preiswert erscheinen lassen.

Wem San Francisco trotz der Fülle an Angeboten doch zu weit ist, kann die Folsom Street Fair auch in Berlin feiern: Der europäische Ableger findet am 6. September bereits zum fünften Mal statt.



#1 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 17.06.2008, 14:19h
  • die beiträge von Dennis Klein sind immer schön ausgewogen. danke,lese deine beiträge immer gerne! südostasien, usa und europa sind tatsächliche schöner länder/regionen.
    in andere gebiete fahre ich entweder nicht oder nicht mehr.
    wobei mir san diego besser gefällt da es gemütlicher ist und man einen abstecher nach mexiko machen kann(lohnt sich zar nicht, aber hauptsache man kann mal sagen,man war dort), lach .
    wenn das geld mal wieder stimmt, dann geht die nächste reise aber nach korea(aus privaten gründen).
  • Antworten » | Direktlink »