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Der österreichische Innenminister Günther Platter setzt sich für ein gesetzliches Adoptionsverbot für Schwule und Lesben ein.

Der Politiker der konservativen Volkspartei will damit Stammwähler beruhigen, die sich gegen die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften aussprechen. Innerhalb der ÖVP, die in einer Großen Koalition den kleineren Partner stellt, rumort es wegen der von der SPÖ vorangetrieben Homo-Ehe (queer.de berichtete).

Wie der "Standard" berichtet, soll ein Adoptionsverbot nach Angaben des Innenministeriums garantieren, dass "die Adoption eines Kindes durch die beiden Lebenspartner ebenso wie die Adoption des Kindes einer Partnerin oder eines Partners durch den anderen Teil ausgeschlossen bleibt". Der von Justizministerin Maria Berger (SPÖ) vorgelegte Gesetzentwurf sieht derzeit allerdings ohnehin kein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben vor.
"Das ist überflüssig. Es kommt einer Verhöhnung von Homosexuellen gleich", erklärte Christian Högl, der Vorsitzende der Homosexuellen-Initiative Wien (HOSI). Eine derartige Regelung würde zudem gegen das in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerte Diskriminierungsverbot verstoßen, so HOSI-Generalsekretär Kurt Krickler. Allerdings sei "das seit 2000 aufliegende Konventions-Zusatzprotokoll von Österreich noch nicht ratifiziert" worden. (dk)



#1 alexander
  • 19.06.2008, 16:27h
  • wo ist das problem ?
    wie die erfahrung lehrt, ziehen heteros ihre kinder in kellern und verliesen gross, oder überlassen sie zur sexuellen aufklärung der katholischen kirche !
    wir in deutschland sind da moderner, wir bevorzugen blumenkübel und tiefkühltruhen !

    wer stopft solchen idioten endlich das maul, diese hergelaufenen deppen, die glauben sie können sich mit ihrer dümmlichen arroganz und herrenmenschendenken über die bedürfnisse ihrer mitbürger einfach hinwegsetzen !
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#2 Tim_ChrisProfil
  • 19.06.2008, 20:14hBremen
  • Antwort auf #1 von alexander
  • 100% Zustimmung. Ums Wohl des Kindes geht es diesen Dödeln dabei doch überhaupt nicht. Nur um ihre überheblichen selbstgerechten Herrschaftsansprüche, auf die sie sich momentan noch einen Wedeln.
    Aber ist ja auch irgendwo verständlich. Ihre Macht über die Frauen mussten sie, dank weiblicher Emanzipation, inzwischen bereits aufgeben. Die können sie also nicht mehr unterdrücken. Bleiben die Homos, über die sie noch die Macht haben. Sollten diese gleichgestellt sein, über wen herrschen sie dann noch? Über die armen schwachen Kinder? An denen dürfen sie sich nicht vergreifen, da sonst das Volk aufbegehrt und ihnen zeigt, wo sie sich ihre Ansichten hinschieben können. Es stärkt ihr Selbstbewusstsein und befriedigt ihr verstaubtes Moralempfinden, wenn sie vermeintliche Schwächere unten halten dürfen und sich selbst als Abgott des einzig "normalen" und wahren ansehen können.
    Würden sie das aufgeben, müssten sie ja einsehen, wie minderwertig und dummdreist verstaubt sie in Wirklichkeit sind.
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#3 Jensetz
  • 20.06.2008, 01:05h
  • Was soll denn wieder der Mist mit dem Adoptionsverbot?? Die Ösis (wie auch manche Deutsche) haben bis heute nicht alle begriffen, dass es einen gesellschaftlichen Wandel seit etlichen Jahren gibt und diesem auch Rechnung getragen werden muss.

    Wo (außer bei der katholischen Kirche) liegt denn das Problem, wenn ein Kind eben 2 Väter hat?
    Die österreichische ÖVP ist ja in dieser Frage fast konservativer als die konservativsten in der CDU..

    Man muss aber wenigstens Realist bleiben Herr Platter!
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#4 FinnAnonym
  • 20.06.2008, 13:16h
  • Das ist in Österreich auch nicht anders als in Deutschland und anderen Staaten:
    die Konservativen sind dermaßen hasserfüllt, dass sie sogar Kinder für ihre Kreuzzüge missbrauchen.

    Die sehen Kinder lieber im Heim oder auf der Straße, eh sie endlich mal zugeben, was der Wissenschaft längst klar ist...
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#5 FinnAnonym
  • 20.06.2008, 13:32h
  • Habe ich in einem anderen Artikel gefunden:
    "So wies Professorin Ingeborg Schwenzer von der Uni Basel darauf hin, dass auf internationaler Ebene inzwischen viele psychologische Untersuchungen zur Situation und Entwicklung von Kindern in gleichgeschlechtlichen Familien vorlägen. Sie alle bestätigten, dass auf intellektueller, psychischer, sozialer, emotionaler und sexueller Ebene keinerlei Unterschiede zur Entwicklung von Kindern aus heterosexuellen Familien zu verzeichnen seien."

    Um gegen uns wettern zu können, behaupten die, das Kindeswohl im Auge zu haben, damit schaden sie gerade dem Kindeswohl und instrumentalisieren Kinder nur zur Verbreitung ihrer Hasspropaganda!!
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