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Der italienische Nationalspieler Gennaro Gattuso spricht sich aus religiösen Gründen gegen die Homo-Ehe aus.

Ein Reporter wollte von dem 30-Jährigen wissen, was er von den Eheschließungen in Spanien halte – gegen das seine Mannschaft am Sonntag bei der Europameisterschaft ausgeschieden ist. Für Fußballer ungewöhnlich antwortete er sehr direkt auf die Frage: "Einer Ehe zwischen Homosexuellen kann ich überhaupt nichts abgewinnen", so der hart gesottene Mittelfeldspieler nach Angaben der österreichischen Tageszeitung "Die Presse". "Für mich ist die Ehe eine Sache zwischen Mann und Frau, denn ich glaube an meine Religion, die Werte einer Familie und an Kinder. Aber gut, wir leben im Jahr 2008 und eigentlich macht heutzutage sowieso jeder, was er will."

In Italien hatte sich zuletzt der Luciano Moggi, ehemaliger Manager Spitzenclubs Juventus Turin, in einem Interview behauptet, dass Schwule nicht Fußball spielen könnten (queer.de berichtete). In Deutschland geriet im Mai Christoph Daum, Trainer des 1. FC Köln, in die Kritik, weil er sich aus "Kinderschutz" gegen Schwule im Fußball aussprach (queer.de berichtete).

Gattuso ist derzeit beim 17-maligen italienischen Meister AC Mailand unter Vertrag. Der "Giftzwerg" ("Spiegel Online") durfte bei der Viertelfinal-Niederlage seines Teams gegen Spanien nicht mitspielen, da er nach zwei gelben Karten gesperrt war. (dk)



24 Kommentare

#1 blablamartinAnonym
#2 Chris_Anonym
  • 23.06.2008, 15:05h
  • Finde ich jetzt auch nicht interessant was irgendsoein Fußballer zu dem Thema sagt - andereseits, hätte er gesagt, dass er es gut findet, wäre er bestimmt gleich mit diversen Preise überschüttet worden ...
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#3 hwAnonym
#4 hwAnonym
#5 nilsAnonym
  • 23.06.2008, 16:01h
  • is doch okay , er sagt doch schlussendlich "interessiert mich nicht weil ich ja nur frauen in den hintern poppe ich komme mit schwulinskis nicht klar, aber sollen sie machen was sie denken"

    ich setze mich auch nicht für leute ein, zu denen ich gar kein bezug habe. :)
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#6 Chris_Anonym
  • 23.06.2008, 17:17h
  • @ 3 und 4
    @ Redaktion

    Ich dachte immer die Beiträge müssen freigeschaltet werden. Was hat denn jetzt das "tolle" Kochrezept hier zu suchen, ist doch irgendwie (neudt.) offtopic, oder? Ich finde, man könnte es entfernen ...

    Oder soll ich mein Lieblingsapfelkuchenrezept auch hier als Kommentar reinschreiben?
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#7 MarekAnonym
  • 23.06.2008, 17:42h
  • Ganz einfach:
    wenn er die Homoehe ablehnt, empfehle ich ihm, keine einzugehen.

    Aber er kann nicht erwarten, dass seine Meinung zum Maßstab für alle anderen wird und er entscheidet, was gut ist oder nicht.
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#8 Tim_ChrisProfil
  • 23.06.2008, 18:08hBremen
  • Warum wird den Leuten eigentlich immer irgendeine Motivation unterstellt, die völlig aus der Luft gegriffen ist?

    Zitat Marek: "Aber er kann nicht erwarten, dass seine Meinung zum Maßstab für alle anderen wird und er entscheidet, was gut ist oder nicht."

    Hat er auch gar nicht verlangt, wenn ich das richtig verstanden habe. Er wurde von einem Reporter gefragt, was er davon hält und er hat seine Meinung gesagt. Ob uns das nun passt oder nicht, es ist seine persönliche Meinung und kein Gesetz. Er sagt am Ende ja selbst noch: "Aber gut, wir leben im Jahr 2008 und eigentlich macht heutzutage sowieso jeder, was er will." Also nach dem Motto: "Macht was ihr wollt, gefallen muss es mir ja dennoch nicht."

    Allerdings sagt er noch etwas, und da liegt mal wieder der homophobe Hund begraben: "Für mich ist die Ehe eine Sache zwischen Mann und Frau, denn ich glaube an meine Religion" Mal wieder der Glaube und die Suggestivmacht Kirche die ihren Mist auch heute noch den Leuten ungefiltert und unreflektiert von menschlicher Vernunft, geschweige denn Verstand ins Hirn hämmert. Das ist für mich das wirklich ärgerliche an der Aussage.
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#9 HampiAnonym
  • 23.06.2008, 18:24h
  • ach Gott ja, auch wenn es denn militanten Schwuppen hier nicht passt, die Meinungsfreiheit gilt auch für Gegner der Homo-Ehe...das gehört halt auch zur Demokratie, Meinungen offen sagen zu dürfen, auch wenn sie unbequem sind....es darf auch jeder sagen, dass er/sie Analverkehr für pervers hält, weil die sowas Praktizierenden früher oder später von gesundheitlichen Problemen betroffen werden,in erster Linie Hämorrhoiden,aber auch Feigwarzen und andere Nettigkeiten. Und man darf sogar sagen,dass Analverkehr ein Missbrauch eines zur sexuellen Luststeigerung nicht von der Natur dafür vorgesehenes Organ (Enddarm zur Abführung von Kot) darstellt. Selbst lustfeindliche Meinungen sind erlaubt, auch wenn sie nicht passen. Und da auch Hetenmänner mit ihren Frauen Analverkehr betreiben,ist so eine Meinung nicht mal diskriminierend! Sie mag von Huschen als engstirnig, dumm, rückständig und was auch immer bezeichnet werden, doch habe ich bisher noch keine Lusche gefunden, die obige Kritik intelligent entkräftet hätte
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#10 HampiAnonym
  • 23.06.2008, 18:29h
  • Antwort auf #8 von Tim_Chris
  • Lieber Tim, aber es stimmt ja doch, dass die Ehe seinerzeit, vor vielen hundert Jahren,einmal als Verbindung von Mann und Frau, zum Zwecke der Fortpflanzung, errichtet wurde? Mag sein, dass Du heute die Ehe unter einem anderen Punkt siehst,meines Erachtens wird eine Ehe aber auch heute noch mit dem Wunsch eingegangen,die eigenen Gene weiterzugeben. Eine Homo-Ehe ist daher,so wie in der Schweiz, nur als zusätzlicher Zivilstand unter dem Begriff "eingetragene Partnerschaft" zu bestehen. Zumindest solange,wie schwule Männer selbst keine Kinder zeugen und diese auch selber austragen können. Und die ethisch bedenkliche Leihmutterschaft ist und bleibt in der Schweiz verboten! Schreib mir mal privat unter hpbaur@bluemail.ch! Bin 48 aber für mein Alter noch topfit im Kopf!
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