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Einer saudischen Zeitung zufolge hat die Religionspolizei im Osten des Landes eine große Zahl von Männern bei einer Party verhaftet – 21 befinden sich demnach noch wegen Homosexualität in Gewahrsam.

Der Vorfall ereignete sich der Zeitung "Al-Medina" zufolge in der Hafenregion Katif. Demnach hat die "Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters" am Freitag einen Tipp bekommen, dass eine Schwulenparty stattfinden würde. Sie verhaftete daraufhin alle Anwesenden und stellten dem Bericht zufolge große Mengen an alkoholischen Getränken sicher.

Alkohol ist in Saudi-Arabien illegal, Konsum kann mit öffentlichem Auspeitschen bestraft werden. Auf Homosexualität steht im Höchstfall die Todesstrafe, meist durchgeführt durch öffentliche Enthauptung. Die saudische Regierung erklärte, dass gewöhnlich nur Kinderschänder hingerichtet werden würden. Diese Angaben können allerdings nicht von unabhängigen Quellen bestätigt werden. Berichten zufolge soll im letzten Jahr zwei schwule Männer mit je 7.000 Peitschenhieben bestraft worden sein (queer.de berichtete). (dk)



62 Kommentare

#1 DagegenEhemaliges Profil
#2 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 24.06.2008, 14:20h
  • ironie-on-
    man darf nicht andere länder/kulturen kritisieren, wir sollten lieber erst bei uns anfangen, schließlich langt die eingetragne partnerschaft noch nicht und wir haben immer noch keine ehe.
    und ein wenig zucht und ordnung kann nichts schaden, daher brauchen wir mehr religion, moral, sitte,alkoholverbot und vorallem brauchen wir strafen für schwulen sex,muß ja nicht gleich enthauptungen sein, ein paar peitschenhiebe würden auch langen,denn deutschland ist leider zu liberal.
    islam heißt frieden
    -ironie off-
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#3 ironie onAnonym
#4 OlympusAnonym
  • 24.06.2008, 15:36h
  • Einfach nur asozial diese Länder!
    Ohne Ihr Ölreichtum wären diese Ölnutten nichts.
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#5 seb1983
  • 24.06.2008, 16:57h
  • In Saudi Arabien werden Schwule geköpft. Schuld sind natürlich die USA, die das Land unterstüzen.

    Im Iran werden Schwule an Baukränen aufgehängt. Schule sind vermutlich auch die USA, die das Land dauernd angreifen wollen.
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#6 schonwiedermartinAnonym
  • 24.06.2008, 17:10h
  • Antwort auf #5 von seb1983
  • du meinst, wenn die usa den iran unterstützen würde, könnten sich die endlich ein paar ordentliche äxte für die hinrichtungen kaufen? so lange es der schaffung von freiheit und demokratie dient - super idee!
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#7 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 24.06.2008, 17:44h
  • lach, ja so ähnlich seb ;-))))

    ein absoluter lesetipp eines pakiastanischen gewerkschafters:

    Im Namen Allahs: Schuld sind immer die Anderen?

    derstandard.at/?url=/?id=3384056

    auszug:

    "Soeben ist der Amnesty International Bericht 2007 erschienen. Das dunkelste Kapitel darin gilt einmal mehr der muslimischen Welt. Auf jedes einzelne Land der muslimischen Welt wurde von Amnesty International hingewiesen, entweder wegen Hinrichtungen und Folter oder aufgrund der Diskriminierung von Frauen und religiöser Minderheiten. Strafen, die es vielleicht nicht einmal in der Steinzeit gab, wurden in der muslimischen Welt angewandt. In einem Fall erhielten zwei saudi-arabische Bürger 7.000 Peitschenhiebe. Ja, 7000."

    "Und Hinrichtungen? Nun, 335 im Iran, 158 in Saudi-Arabien und 135 in Pakistan. – Die Verletzung von Menschenrechten ist das einigende Band einer sonst geteilten muslimischen Welt. Dieser Bericht ist keine Ausnahme. Jedes Mal, wenn eine globale Menschenrechtsorganisation ihre Ergebnisse bekanntgibt, sind diese für die muslimische Welt traurig. Reporter ohne Grenzen berichten jährlich über die Einschränkung der Meinungsfreiheit."

    "Wenn alles andere scheitert, bleiben die "Juden" und "Christen" und der Westen, die wir für alle unsere Übel haftbar machen. Die muslimische Welt beherrschen Verschwörungstheorien anstatt wissenschaftliche, rationale Gedanken. Und wann immer man auf die Verletzung der Menschenrechte im Iran, Saudi Arabien oder Pakistan hinweist, kommt die typische muslimische Antwort: Schaut auf den Irak, Afghanistan, Palästina und Tschetschenien. Es ist wahr, Imperialismus und Zionismus haben auch zu unserer Notlage beigetragen. Es gibt allerdings viele Wunden, die man nur als selbst zugefügte beschreiben kann."

    unbedingt den ganzen text lesen - ja, das sind richtige linke im gegensatz zu antimperialitischen schwachmaten, die auf islamisten reinfallen.
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#8 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 24.06.2008, 17:47h
  • auch ein toller aktueller artikel aus der zeit:

    während wir eine aufklärung hatten und uns ständig selbst hinterfragen, gibt es in orient keine aufklärung,keine wissenschaft, sondern lebt vonverschwörungstheorien.

    Nimm meine Schuld auf dich

    www.zeit.de/2003/04/Schuld_im_Islam?page=1

    europa ist leider so blöd
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#9 gatopardo
  • 24.06.2008, 17:51h
  • Antwort auf #3 von ironie on
  • Mein Gutster: So ist das mit Bush und Konsorten. Sie bestimmen, wann wir die Saudis und wann wir die Iraner mögen dürfen. Zu schwulen Menschenrechten fällt mir dazu nur ein, dass wir mehr Glück gehabt haben als unsere Brüder in islamisch-fundamentalistischen Ländern oder in gewissen ehemaligen Kolonien christlicher Prägung. Es ist eben immer alles nur ein Zufall, oder glaubst Du in diesem Universum an Bestimmung ?
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#10 hwAnonym
  • 24.06.2008, 17:56h
  • gas vorher gesagte soll falsches evozieren.

    denn:

    "Mit Hilfe der USA führte Suharto innerhalb von nur wenigen Monaten ein formidables Menschenabschlachten durch. Der Chef der indonesischen Sicherheitskräfte nannte im Jahr 2003 eine halbe Million Tote, eine Zahl, von der Amnesty International meinte, dass sie zu niedrig sei. In einem als geheim gestempeltes CIA-Protokoll, zitiert von Tariq Ali in „Der Kampf der Fundamentalisten“, heißt es: „Gemessen an der Zahl der Toten sind die indonesischen Massaker an PKI-Mitgliedern einer der schlimmsten Völkermorde des 20. Jahrhunderts zusammen mit den sowjetischen Säuberungen in den 1930er Jahren, den Massenmorden der Nazis im zweiten Weltkrieg und dem maoistischen Blutbad zu Beginn der 1950er Jahre.“

    www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Menschenrechte/voelkerm
    ord.html


    die geschichte lebt
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