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Während am Mittwoch der erste CSD in Kuba geplant ist, kritisiert die katholische Kirche die homofreundlichen Reformen des kommunistischen Regimes.

Der CSD soll US-Medien zufolge am Don-Quixote-Park in der Hauptstadt Havana starten. Von dort wollen die Demonstranten zum Justizministerium laufen. Die Organisatoren, die von der Homo-Gruppe Unity Coalition aus Florida unterstützt wurden, fordern die Regierung auf, sich für die Menschenrechtsverletzungen an Schwulen zu entschuldigen. Nach der Machtübernahme der Kommunisten Ende der 50er Jahre wurden Schwule in Internierungslager gesteckt, in denen viele zu Tode kamen. Homosexualität wurde 1979 offiziell legalisiert, allerdings wurden auch danach Schwule und Lesben wegen "antisozialen Verhaltens" verfolgt. Außerdem würden nach wie vor Menschen mit HIV und Aids inhuman behandelt.

Zuletzt zeigte sich die Regierung allerdings homofreundlicher. So erklärte Mariela Castro, Chefin des staatlichen Zentrums für Sexualkunde, dass die Kubaner zur "Homo- und Transfreundlichkeit" erzogen werden müssten (queer.de berichtete). Zudem gibt es in den vergangenen Monaten eine Debatte über die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften oder gar die Öffnung der Ehe (queer.de berichtete).

Diese Liberalisierung ist der katholischen Kirche offenbar ein Dorn im Auge: In "Palabra Nueva", dem Magazin der Erzdiözese Havana, kritisierte ein Editorial am Dienstag ungewohnt offen die Regierung: "Respekt für die homosexuelle Person: Ja. Förderung von Homosexualität: Nein", heißt es unter anderem.

Kuba ist katholisch geprägt, es liegen allerdings keine genaue Zahlen über die Kirchenzugehörigkeit nicht vor. (dk)



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#1 Tim_ChrisProfil
  • 25.06.2008, 16:56hBremen
  • Der kath. Kirche ist doch alles ein Dorn im Auge, was nicht mit Homoheilung und Homoächtung zu tun hat.
    Ich hoffe, Mariela Castro setzt trotz Druck der Katholen ihren Weg und die Forderungen hin zum Fortschritt und zur Gleichberechtigung, fort. Sie ist auf dem richtigen Weg. Daumen hoch für Kuba und hoffentlich einen einprägsamen, fördernden und schönen CSD.
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#2 Chris_Anonym
  • 26.06.2008, 00:18h
  • Die kath Kirche hat nur Angst vor noch mehr Verlusten an Gläubigen, weil endlich auch zB in Kuba die Vernunft einkehrt und es dort weitreichende Reformen gibt, gut auch dass die EU alle Sanktionen gegen Kuba ausgesetzt hat.
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#3 andersrumAnonym
#4 Franky_EyesProfil
  • 26.06.2008, 09:42hBerlin
  • Also wenn die das dursetzen und diesen Kurs halten ist es Spitze, da würde einen dann nur eins einfallen: Und wieder geht der Kirche ein Staat verloren.
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#5 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 26.06.2008, 10:12h
  • "Nach der Machtübernahme der Kommunisten Ende der 50er Jahre wurden Schwule in Internierungslager gesteckt, in denen viele zu Tode kamen. "

    traurig.
    kommunisten leben wohl noch hinterm mond.
    naja, was will man schon auch erwarten, eine ideologie die 100 mill tote auf den gewissen hat.
    ist ja in china und nordkorea nicht viel anders.

    kommunisten gehören auf den müllhaufen der geschichte. genauso wie wir uns der grausamen ideologie im ostblock und rußland erledigt haben.

    keine menschenrechte in kuba

    www.igfm.de/?id=104

    kein wunder das man flüchten muß und asyl beantragt:
    Kubas Fußballer nutzen Turnier zur Flucht

    www.stern.de/sport-motor/fussball/:USA-Kubas-Fu%DFballer-Tur
    nier-Flucht/614170.html?nv=rss


    "Da waren es nur noch zehn: Der kubanische U-23-Fußball-Nationalmannschaft gehen bei Olympia-Qualifikationsspielen in den USA die Spieler aus. Der Grund: Sieben Spieler der Mannschaft sind verschwunden und beantragen vermutlich Asyl in den USA"

    aups kritiker,dagegen etc etc passt wohl nicht in dein weltbild lach
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#6 stromboliProfil
  • 26.06.2008, 10:53hberlin
  • Antwort auf #5 von Fred_Israel
  • "Nach der Machtübernahme der Kommunisten Ende der 50er Jahre wurden Schwule in Internierungslager gesteckt, in denen viele zu Tode kamen."
    Eine unumstößliche, entsetzliche tatsache, wie auch die tatsache unserer unapetitlichen verknüpfung in die geschichte des umsturzes der batistadiktatur:
    Schwule sich als denunzianten mißbrauchen ließen, was ihnen die abschätzige wertung als batistas betthäschen einbrachte. So kam dann eins zum anderen: eine zuvor der homosexualität , trotz katholischer kirche, unvoreingenommene gesellschaft stellt sich gegen die (aus ihrer sicht ) "veräter".
    Ein zugegeben hoher preis !
    Sich mit der geschichte schwuler verfolgung zu beschäftigen, heisst auch die schattenseiten aufzudecken, um in zukunft ähnliches zu vermeiden! Speziell wenn man sich auf dem hohen ross zu befinden glaubt... mildredF.
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#7 andersrumAnonym
#8 stromboliProfil
  • 07.07.2008, 11:58hberlin
  • Antwort auf #7 von andersrum
  • oh je du ärmster, da hat sich aber die meinungsmitte gegen dich verschworen; gleich sechs sichtbare roteintragungen... ein blutbad!^^
    Kenne den beitrag ; mein einlass geht von einer sicht des sekundären reagierens aus: also den schwulen als "schädling " im system entdeckend.
    Das da die krudesten meinungen mit geschichtlichen realitäten zusammenkommen ist ausser zweifel siehe:
    www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2008%2F0
    7%2F07%2Fa0087&cHash=7375c48e33


    Das sich da einzelerscheinungen mit fiktionalen märchen zusammenfügen ist gewollt und auch hier erlebbar: daum und die kinderschänder, sizzla und die sklavenvergewaltiger... usw.!
    Gerade deshalb , dein beitrag ,ein beitrag der erhellt.
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