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Die Behörden von Havanna haben offenbar den ersten CSD in Kuba gewaltsam verhindert.

Das spanischsprachige schwul-lesbische US-Magazin "Ambiente" berichtet, dass die Polizei am Mittwoch bei Demonstrationsbeginn sofort auf die Aktivisten einprügelte und mehrere von ihnen verhaftete. Aktivist Jose Delgado bestätigte unterdessen, dass der CSD abgesagt werden musste.

Der CSD stand unter dem Motto "Du bist nicht allein". Die Demonstranten wollten zum Justizministerium ziehen, um dort eine Entschuldigung der Regierung für Menschenrechtsverletzungen an Schwulen und Lesben zu verlangen. Nach der Machtübernahme der Kommunisten Ende der 50er Jahre wurden Schwule in Internierungslager gesteckt, in denen viele zu Tode kamen. Zuletzt gab sich das Regime allerdings homofreundlicher.

Aliomar Janjaque, einer der Verhafteten, hatte zuvor erklärt, dass er die Reformen der Regierung begrüße, diese allerdings nicht weit genug gingen. In Kuba wird derzeit unter anderem über die Einführung der Homo-Ehe diskutiert (queer.de berichtete). Derzeit werden allerdings keine Homo-Partnerschaften anerkannt, auch Antidiskriminierungsrichtlinien sind noch nicht verabschiedet worden. (dk)



CSD Sarajewo nach Ausschreitungen abgesagt

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Ausschreitungen beim CSD Sarajewo

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59 Kommentare

#1 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 26.06.2008, 10:21h
  • im interesse der menschen sollte sich kuba endlich vom kommunismus befreien.

    leider gibt es dort meinunsdiktatur, keine pressefreiheit und man kann nur eine partei wählen.

    genauso wie sich die ddr bürger vom sozialismus befreit haben.

    wünsche den kubanern alles gute
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#2 hwAnonym
  • 26.06.2008, 11:51h
  • fragen bildet:

    S. E. Herr Gerardo Peñalver Portal
    Botschafter
    Tel.: (030) 916 118 13

    Frau Maria Esther Fiffe Cabreja
    Botschaftsrat, Stellvertreter des Leiters der Mission
    Tel.: (030) 44 71 45 04
    Email: cpolitica@botschaft-kuba.de

    Herr Roberto Infante
    Handelsrat
    Tel.: (030) 44 73 70 81
    Email: oficom-berlin@botschaft-kuba.de

    Herr Ismael Palau
    Wirtschaftsrat
    Tel.: (030) 44 73 70 41
    Email: ofieco-berlin@botschaft-kuba.de

    Frau. Deborah Ascuy Carrillo
    I. Sekretär der Botschaft,
    leitet das Büro der Solidarität mit Kuba und Presseangelegenheiten
    Tel.: (030) 916 45 50
    Email: solidaridad@botschaft-kuba.de; prensa@botschaft-kuba.de

    Frau Mara Bilbao Díaz
    I. Sekretär der Botschaft,
    leitet das Wissenschaftlich-Technische Büro und Kultur
    Tel.: (030) 44 71 45 06
    Email: cultura@botschaft-kuba.de
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#3 IchAnonym
#4 Fiete_Jansen
  • 26.06.2008, 18:11h
  • @ Fred_Israel

    *im interesse der menschen sollte sich kuba endlich vom kommunismus befreien.*

    Sie sollen also wieder der Puff der USA werden?

    *leider gibt es dort meinunsdiktatur, keine pressefreiheit und man kann nur eine partei wählen.*

    So so, aus welchem US Schundblatt hat der Herr das denn wieder? oder hat er es aus der BILD?
    Parteien kann man auf Cuba zum Beispiel garkeine Wählen. Die poder Popular ist eine reine Personenwahl. Im Parlament sitzen gerade mal 30% die Mitglieder der PCC sind.

    *wünsche den kubanern alles gute*

    Das kann nur einer von uns beiden. Und Fred_Israel wünscht Cuba das Regime zurück, von dem sich die Cubaner am 1. Januar 1959 befreit haben.

    Viva Cuba socialista!

    Cuba Si, Yankee No!

    Freiheit für die Gefangenen des Imperiums
    Antonio, Ramón, René, Fernando und Gerardo!

    www.miami5.de/
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#5 i love americaAnonym
#6 i love america (jetzt noch mehr)Anonym
#7 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 26.06.2008, 19:36h
  • lach -mal wieder ablenken vom unrechtsstaat kuba
    hw, du bist soooo peinlich ;-)))

    komisch das nach kuba keine sau flüchtet, sondern lieber in die usa

    KOMMUNISTEN ABSCHALTEN!
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#8 hwAnonym
#9 Fiete_Jansen
  • 26.06.2008, 21:27h
  • @ Fred_Israel

    Cuba hat auf den beiden Amerika die breiteste Demokratie entwickelt. Welcher "Unrechtsstaat" vertraut seiner Bevölkerung so sehr, das er jedem der in der Armee oder der Miliz war, seine Waffe und Munition mit nach Hause um die mögliche nächste Intervention abzuwehren?

    Aber was solls, jemand der einen derart reaktionären Staat in seinem Nick trägt... was solls.
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#10 haEmetProfil
  • 27.06.2008, 09:56hBerlin
  • Antwort auf #9 von Fiete_Jansen
  • @ Fiete:

    Nur mal so, als Frage, gibt es in Cuba eine Opposition, gibt es regierungskritische Medien, kann man auf Cuba Demonstrationen gegen die Regierung durchführen, gibt es Streiks auf Cuba?

    Auch in der "Volkskammer" der DDR waren die meisten Abgeordneten formal nicht Mitglieder der SED, dennoch fasste dieses "Parlament" seine Beschlüsse stets einstimmig zum Wohle der SED und in ihrem Sinne.

    Hältst Du es für reaktionär,
    - wenn gleichgeschlechtliche Paare im Steuer-, Erbschafts- und im Adoptionsrecht heterosexuellen Paaren gleichgestellt sind?
    - dass ein Staat zwei Amtssprachen hat, um auch der im Staat lebenden Minderheit gerecht zu werden?

    Diese beiden Fragen beziehen sich natürlich nicht auf Cuba, sie beziehen sich auf das von Dir als "reaktionär" bezeichnete Israel. Ist nun die Frage, welcher Staat fortschrittlich, und welcher reaktionär ist.
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