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Zirka 3.000 Menschen nahmen am Donnerstag an der CSD-Parade im Zentrum Jerusalems teil, die von 2.000 Polizisten geschützt wurde.

Anders als in den letzten Jahren kam es dabei nicht zu gewalttätigen Zwischenfällen. Die Polizei verhaftete lediglich einen Gegendemonstranten, der der radikalen Haredi-Sekte angehört. Beamte verhinderten, dass CSD-Teilnehmer und vereinzelte Gegendemonstranten aufeinander stießen. Am Rande der Veranstaltung warnten religiöse Juden auf Transparenten vor der "Sodomisierung" ihres Landes.

Anders als bei CSDs üblich sind in Jerusalem kaum extravagante Kostüme, halbnackte Tanz-Häschen und Drag Queens zu sehen gewesen. Die Demonstranten wollten damit Auseinandersetzungen vermeiden.

Anfang der Woche wollte eine radikalreligiöse Gruppe den CSD noch per Eilbeschluss verbieten lassen. Die Nationale Jüdische Front erklärte, die Parade sei eine "Provokation", die die religiösen Gefühle der Bewohner verletzten. Der Oberste Gerichtshof Israels wies diesen Vorwurf aber zurück.

Im letzten Jahr schützten noch 7.000 Beamte 2.500 CSD-Teilnehmer. Dabei verhinderte die Polizei einen Anschlag (queer.de berichtete). (dk)



CSD Sarajewo nach Ausschreitungen abgesagt

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Ausschreitungen beim CSD Sarajewo

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20 Kommentare

#1 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 27.06.2008, 14:05h
  • und hier mal ein schöner reisebericht aus tel aviv:

    kein link vorhanden

    zitat,eines deutschen der vorort war:

    "Ich war dort - mit mehreren anderen Schwulen
    auf einer HOLIGAY RUNDREISE speziell zur GAYPRIDE

    Unser Programm :

    Montag 02.06.08 Ankunft in Tel Aviv
    TEL AVIV bei Nacht
    Strandspaziergänge und schwules Nachtcafe

    Dienstag 03.06.2008 Tagesausflug nach Jerusalem
    Yad Vashem

    Mittwoch 04.06.2008 Ausflug und Baden im Toten Meer und
    Ausgrabungsstätten bei Quamran, deutschsprachige Doku-Vorführung sogar
    über die Essener Sekte vor 2000 Jahren
    SHOPPING im Totes-Meer-Shop nebenan
    Transfer nach Tiberias

    Donnerstag 05.06.2008
    Ausflug zum See Genezareth & Galiläa
    Besuch einer katholischen italienischen Gemeinde
    gayfriendly Kibbuz Tuval im Oberen Galiläa
    und dort Bäume pflanzen !!!
    Aussichtsplattform auf den Golan Höhen
    Nazareth - Verkündigungskirche (heute arabisch) + arabisch Cafe trinken gehen
    Haifa : Bahai Gardens von oben ... aber bei Nacht

    Freitag 06.06.2008 - 13 Uhr Gay Pride Parade
    Einweihung des neuen Schwulenzentrums
    neben einem Cruising Park - ca. 5000 Schwule und Lesben
    waren auf der Demo - Über Mikrofon wurden wir deutsche Gäste
    in englisch während der Kundgebung gegrüsst

    Nachts große Gay Pride Disco-Party im FFF in Jaffa
    incl. Live Popsänger und Strip-Tänzer
    absolut geiles Ambiente

    Samstag 07.06.2008 Tag zur freien Verfügung,
    Baden am Boys Beach, Spaziergänge am Strand

    20 Uhr: Gala-Konzert von 2 Teilnehmern auf Piano und Oboe
    in Gedenken an verstorbene jüdische Kompionisten im 3. Reich

    Sonntag 08.06.2008 Tag zur freien Verfügung, Shopping,
    Tel Avív + Jaffa-Citytour, Spaziergänge

    Montag 09.06.2008 5 Uhr früh Shuttle-Transfer zum Flughafen
    8 - 12 Uhr Flug nach BERLIN
    12- 17 Uhr Besuch bei einem jüdischen Freund zu Kaffee und Kuchen,
    und gemeinsamer Spaziergang zum neuen HBF und am Alex
    18 Uhr Rückflug nach Stuttgart

    ========================

    Ziel von HOLIGAY REISEN ist es, schwule Israel-Fans = Touristen und Cliquen
    nach ISRAEL zu bringen, wo man unter sich bleibt und dennoch
    wie Heteros auch in guter geslleiger Atmosphäre
    mit Übernachtung in gay-friendly Hotels und Restaurants
    eine gemütliche Rundreise zu bieten. "
  • Antworten » | Direktlink »
#2 hwAnonym
#3 haEmetProfil
  • 27.06.2008, 16:24hBerlin
  • Antwort auf #2 von hw
  • Vier große Paraden mit Straßenfest in einem Land, das gerademal so groß wie Hessen ist. Im Vergleich zur Bundesrepublik haben Schwule und Lesben in Israel nicht nur einen wesentlich besseren rechtlichen Status, sondern in Realtion zur Größe und zur Einwohner4zahl auch mehr Paraden ;-).

    @ hw.
    Gib´s zu, Dich ärgert doch dieser Bericht über den Jeruslame Pride, weil er nicht dazu dient, deine antisemitischen Vorurteile gegen das demokratische Israel zu bestätigen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 haEmetProfil
#5 hwAnonym
#6 hwAnonym
  • 27.06.2008, 16:50h
  • Antwort auf #3 von haEmet
  • Bai Zhe Wei empfiehlt:

    freddy kannst du deinen nick nicht in haifa umändern ?

    gerade in der urlaubs-saison ist auch eine unterschwellige erinnerung an hammamet, tunesien,
    israels tourismusbranche nicht wirklich hilreich.

    masada kannst du ja im winter nehmen, wenn hitzig
    besser rüber kommt.
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#7 queerkopf
  • 28.06.2008, 00:20h
  • Antwort auf #6 von hw
  • @hw: Auch wenn der Beitrag von Fred eher die Kopie des Reiseplans, denn eine Beschreibung war, ist Israel und vor allem Tel Aviv ein lohnendes Reiseziel - und das auch unabhängig vom Pride. Ich kann nur empfeheln: Hinfahren und selbst erfahren und erleben - und das auch in der aufkeimenden Szene von Jerusalem. Dagegen haben wir in Deutschland oder den größten Teilen von Westeuropa ware Luxusprobleme was die Szene betrifft...
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#8 hwAnonym
  • 29.06.2008, 20:19h
  • Antwort auf #7 von queerkopf
  • sag ich doch, meine rede.

    nicht über isreal reden, keine fetisch-puppen bauen,
    sondern hinfahren, mit den menschen reden,
    milieus entdecken und keine geistige inzucht betreiben.
    blogs aufsuchen, mail-freundschaften entwickeln.

    www.queer.de/detail.php?article_id=6588

    die anmerkung mit den luxus-problemen war colorierend, jeder mensch der erde hat probleme,
    die durch herrschende verhältnisse entstehen.
    ich verzichte mal auf dieses stilmittel.
    gemessen an ......, hat isreal luxusprobleme....
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#9 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 02.07.2008, 11:53h
  • ein reisebericht aus tel aviv:


    Tel Aviv Gay Pride Parade 2008

    Kölner Delegation zu Besuch in Israel
    In Kölns israelischer Partnerstadt Tel Aviv-Yafo fand am vergangenen Wochenende zum zehnten Mal die „Gay Pride Parade“ der schwul-lesbischen Gemeinschaft statt. Die Veranstaltung wird seit 1998 jedes Jahr in der Stadt gefeiert und zählt zu den größten im Nahen Osten.

    Die Einladung an die Stadt Köln zur Vertiefung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen kam vom Bürgermeister der Stadt Tel Aviv-Yafo, Ron Huldai. In Vertretung von Oberbürgermeister Fritz Schramma reiste Integrationsdezernentin Marlis Bredehorst in die Partnerstadt. Begleitet wurde sie von Michael Lohaus, Vorsitzender des schwul-lesbischen Sportvereins SC-Janus und Mitglied im Organisationskomitee der VIII Gay Games 2010 in Köln.

    Die Kölner Delegation kehrte beeindruckt von ihrem Besuch aus Israel zurück. „Tel Aviv ist eine fortschrittliche Stadt, in der die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt gelebt wird“, berichtet Marlis Bredehorst über ihren Besuch in der Partnerstadt. „Schätzungsweise 30-40.000 Besucherinnen und Besucher haben an der Parade teilgenommen, darunter sehr viele Regenbogenfamilien mit Kindern. Nach Ansprachen des Bürgermeisters von Tel Aviv sowie Mitgliedern des Stadtrates und der Knesset, des israelischen Parlaments, zog die Parade durch die mit Regenbogenfahnen geschmückte Stadt zum Strand und endete dort in einer Beach-Party. Der Besuch in Tel Aviv hat gezeigt, dass Schwule und Lesben eine breite Akzeptanz in der israelischen Gesellschaft haben. Die Stadt ist ein positives Beispiel für Gleichberechtigung und Diversity.“

    Kölns Partnerstadt Tel Aviv-Yafo hat mit rund 350.000 Einwohnern eine der lebendigsten schwul-lesbischen Szenen der Welt. In Bezug auf die Gleichberechtigung sexueller Minderheiten und ihre persönlichen und zivilen Rechte wird Israel als der mit Abstand toleranteste Staat im Nahen und Mittleren Osten gesehen. Seit Februar dieses Jahres hat die Regierung Israels beispielsweise beschlossen, dass homosexuellen und lesbischen Paaren die gleichen Adoptionsrechte gebühren wie Paaren beiderlei Geschlechts. Tel Aviv hat ein eigenes Community Center für schwule, lesbische, bi- und transsexuelle Menschen (GLBT), das von der Stadtverwaltung betrieben und auch von ihr finanziert wird. Die dort tätigen Organisationen veranstalten in regelmäßigen Abständen Fortbildungen für das israelische Militär, das eine zentrale Rolle in der israelischen Gesellschaft spielt, und werben dort für Toleranz.

    „Aufklärung, Information und Offenheit in allen Lebensbereichen sind Grundvoraussetzungen für ein gedeihliches Miteinander und das konnte man an diesem Wochenende beim Zusammentreffen mit den zahlreichen Gay-Aktivisten in der Stadt erleben. Allein im Hinblick auf die kulturelle Vielfalt haben Köln und Tel Aviv viele Gemeinsamkeiten. Ich denke, der Austausch ist für beide Seiten eine Bereicherung gewesen“, sagt Integrationsdezernentin Bredehorst abschließend über ihre Eindrücke."

    www.gayromeo.com/SIsHh3JftaPoZrwdSYSuCQJPjXXOtRYM/auswertung
    /pix/pic.php/1762297.s27678946.1deee73c8af7.jpg
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#10 stromboliProfil
  • 02.07.2008, 12:06hberlin
  • Antwort auf #6 von hw
  • die angesprochene person urlaubt lieber in thailand : "...fahrt lieber in asiatische länder:.. tolle menschen, noch bezahlbar...
    tja, die haifaconnection wird am schnöden mamon berechnet...
    mann oh mann, was man mit der maus alles anfangen kann^^
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